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06. Mai 2009
Gesamtschulen: Koalition weiter auf Konfliktkurs! Jetzt erst recht: Proteste am 09.05.09 in Hannover

Moderate Kräfte unterliegen bei Suche nach Kompromiss
 

Die Regierungskoalition hält an ihrem Versuch fest, die Integrierten Gesamtschulen und die integriert arbeitenden Kooperativen Gesamtschulen in ihrem Kern zu zerschlagen.

Die integrierte Sekundarstufe I mit dem gemeinsamen Unterricht von Klasse 5 bis 10 wird zerstört. Die Regierung will dieses Ziel durch die verpflichtende Einführung von Gymnasialkursen und das Streichen des bisherigen 10. Schuljahrgangs für die Teil­nehmer dieser Kurse erreichen. Auch das bewährte und bei Eltern und Kommunen beliebte Modell der Vollen Halbtagsgrundschule will die Koalition abschaffen.

 

Für Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte der bedrohten Schulformen stehen die Zeichen auf Sturm. Proteste sind angesagt: Am 9. Mai in Hannover und am 17. Juni beim „Bildungsstreik“ im ganzen Land.  

„Wulff scheint nicht zu bemerken, dass er gesellschaftliche Mehrheiten für seine ver­fehlte Schulpolitik verliert“, erklärt der GEW-Landesvorsitzende Eberhard Brandt. Es müsse ihm doch zu denken geben, dass Landeselternrat, Landesschülerrat, Landkreis- und Städtetag mit der GEW und anderen Bildungsorganisationen am gleichen Ende des Taues ziehen. Die moderaten Kräfte in den Koalitionsfraktionen hielten sich derzeit noch bedeckt. Brandt fordert Wulff auf: „Beenden Sie den Konfrontationskurs! Nehmen Sie das Angebot an, durch Beratung mit den Vertretungen der Landkreise, Städte und Kommunen, mit den Vertretungen der Eltern, Schüler und der GEW zu akzeptablen und tragfähigen Lösungen in der Schulpolitik zu kommen!“


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Mehr Zeit für Beratungen im Fachausschuss

 Es soll kein ordentliches Gesetzgebungsverfahren mit einer Anhörung der Beteiligten geben. Es ist niemandem zu erklären, warum ein Gesetz, das zum 1.8.2010 umgesetzt werden soll, nun innerhalb von vier Wochen verabschiedet werden soll. Die Absicht des Ministerpräsidenten ist politisch durchsichtig: die Proteste gegen die Einführung des Turbo-Abiturs und die Abschaffung der Vollen Halbtagsschule sollen ad hoc im Keim ersticken werden. Offenbar geht es der schwarz-gelben Koalition zusätzlich darum, die Kritiker, die auch in ihren eigenen Reihen immer zahlreicher werden, schnell zum Schweigen zu bringen. 

Jetzt erst recht! 5000plusXXX am 09.Mai 2009 in Hannover! 

SchülerInnen, Eltern und Lehrkräfte sind aufgerufen, sich nicht „weichspülen“ zu lassen, sondern ihren Protest am 09.Mai 2009 in Hannover öffentlich zu zeigen. 5000plusXXX werden bisher erwartet – die Mobilisierung geht natürlich weiter. Treffpunkt 12 Uhr auf dem Opernplatz in Hannover mit einer Auftaktkundgebung, danach Demonstration durch die Innenstadt und am Ende eine Abschlusskundgebung .
Auf der Redeliste stehen Stephan Weil, OB der Landeshauptstadt (Grußwort), Amina Yousaf (Schülerin), Eberhard Brandt (GEW-Niedersachsen), Pascal Zimmer (Landeselternrat). Begleitet werden die Reden mit bunten Kultur-acts und Musikgruppen.

Der vorläufige Ablaufplan für den 09.05.09 kann hier   herunter geladen werden.

Weitere Informationen: Nils Johannsen, GEW Hannover, Tel. 0511-662014




17. April 2009
Gemeinsam sind wir besser – kein Turbo-Abi an Gesamtschulen! Demonstration am 09.Mai 2009

Demonstration am 09.Mai 2009, 12 Uhr Opernplatz Hannover 

Schülervertretungen, Elternräte, Schulvorstände, Schulkollegien und Schulpersonalräte sowie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der Landesschülerrat und der Landeselternrat sprechen sich entschieden gegen die mit der Einführung des „Turbo-Abiturs“ notwendig verbundenen zerstörerischen Eingriffen in die integrative Struktur der Sekundarstufe I aus.

Eltern, Schüler und Lehrkräfte wollen, dass  die Integrierte Gesamtschule in ihrer jetzigen Form als die Schule ihrer Wahl erhalten bleibt. Die geplante künftige Gesamtschule mit einem Abitur nach 12 Jahren hätte mit der heutigen nichts mehr zu tun. Die integrierte Sekundarstufe I würde faktisch abgeschafft. Schülerinnen und Schüler, die einmal das Abitur machen sollen, müssten frühzeitig gesondert unterrichtet und aus dem integrativen Unterricht und Schulleben herausgelöst werden. An eine  gemeinsame Ganztagserziehung  wäre nicht mehr zu denken: „Gymnasialschüler“ hätten einen anderen Stundenplan als ihre Mitschüler.

Letztlich bedeutet all dies, dass das gegliederte Schulwesen in die IGS Einzug hält und die Integrierte Gesamtschule  in ihrer Substanz und in ihrem Wesensgehalt zerstört wird. Integrierte Gesamtschulen stehen  im Wettbewerb mit dem dreigliedrigen Schulwesen bestens da.  Es können immer noch nicht genügend Plätze für die Anmeldungen im 5.Jg. zur Verfügung gestellt werden. Weiterhin müssen Schülerinnen und Schüler abgewiesen werden. Eltern und Kinder sind mit der IGS äußerst zufrieden.

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Viele Schulträger im Lande wollen Integrative Gesamtschulen einrichten, um ein vollständiges Bildungsangebot wohnortnah aufrecht zu erhalten. Sie folgen damit den eindeutigen Elternvoten vor Ort. Der Erfolg bestätigt, dass die Gesamtschulen die Zeit, die sie ihren Schülern zur Entwicklung einräumen, pädagogisch sinnvoll nutzen. Im Ganztagsbetrieb werden Kinder individuell gefördert, haben Zeit für AGs, in denen sie z.B. technische Versuche oder naturwissenschaftliche Experimente durchführen oder in Schreibwerkstätten literarische Erfahrungen sammeln können. Vielfach sind in Niedersachsen verschiedene Integrierte Gesamtschulen für ihre pädagogische Arbeit ausgezeichnet worden. 

Unsere Forderungen: 

·         Wir fordern die niedersächsische Landesregierung auf, die geplante Verkürzung der Schulzeit an der IGS auf acht Jahre bis zum Abitur unverzüglich zurückzunehmen!

·         Wir fordern, dass die Landesregierung den Elternwillen respektiert und bestehenden und geplanten Gesamtschulen keine Steine in den Weg legt, sondern sie in der bewährten Form als gebundene Ganztagsschulen mit langem gemeinsamen Lernen arbeiten lässt!

·         Wir fordern die niedersächsische Landesregierung auf, die vorgeschriebene Fünf-Zügigkeit für neu einzurichtende Gesamtschulen in Niedersachen umgehend zurück zu nehmen! 

Aus diesen Gründen rufen wir, die Eltern- und Schülervertretungen der Gesamtschulen in der Region Hannover, die GEW Hannover und das Bündnis "Neue IGS - Jetzt!" in  Hannover gemeinsam zu der Protestveranstaltung auf:  

Samstag, 09. Mai 2009 in Hannover,

12 Uhr Treffpunkt auf dem Opernplatz,

Auftaktkundgebung,

Demonstration durch die Innenstadt,

Abschlusskundgebung auf dem Opernplatz



Der Aufruf kann hier herunter geladen werden.





25. März 2009
Proteste gegen die Einführung des "Turbo-Abis" an Integrierten Gesamtschulen

Einzug des gegliederten Schulwesens? 

Die von der Landesregierung geplante künftige Gesamtschule mit einem Abitur nach 12 Jahren hätte mit der heutigen nichts mehr zu tun. Die Sekundarstufe I würde sich bis zur Unkenntlichkeit verändern. Schülerinnen und Schüler, die einmal das Abitur machen sollen, müssten frühzeitig gesondert unterrichtet und aus dem integrativen Unterricht und Schulleben herausgelöst werden. Auch in der IGS müsste ab Jahrgang 5 eine Aufteilung – äußere Differenzierung in welcher Form auch immer - stattfinden. An eine  gemeinsame Ganztagserziehung  wäre nicht mehr zu denken: „Gymnasialschüler“ hätten einen anderen Stundenplan als ihre Mitschüler. Endgültig getrennt würden die Schüler/innen am Ende des 9. Jahrgangs.

Erfolge der Integrierten Gesamtschulen

Integrierte Gesamtschulen stehen zur Zeit im Wettbewerb mit dem dreigliedrigen Schulwesen sehr gut da. Sie werden zunehmend nachgefragt, sowohl bei den Anmeldungen im 5. Jg. als auch im 11. Jg. Eltern und Kinder sind mit der IGS zufrieden. Allenthalben gibt es Initiativen zur Gründung neuer Gesamtschulen. 
 Der Erfolg bestätigt aber doch nur, dass die Gesamtschulen die Zeit, die sie ihren Schülern zur Entwicklung einräumen, pädagogisch sinnvoll nutzen. Im Ganztagsbetrieb werden Kinder individuell gefördert, haben Zeit für AGs, in denen sie z.B. technische Versuche oder naturwissenschaftliche Experimente durchführen oder in Schreibwerkstätten literarische Erfahrungen sammeln. 

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1100 SchülerInnen, Eltern, Lehrkräfte und GesamtschulleiterInnen demonstierten am 21.03.09 in Hannover gegen das geplante "Turbo-Abitur" an IGSen.


Für die Ganztags- und Förderkonzepte, die Vorbereitung der Schüler/innen auf Beruf, Ausbildung und Universität erhalten die Integrierten Gesamtschulen Bestnoten in der Inspektion, liegen beim Wettbewerb um den Deutschen Schulpreis seit Jahren ganz vorne und werden mit anderen Auszeichnungen bedacht. All diese Stärken erwachsen aus einer integrativen Pädagogik und integrativ ausgerichteten Organisation des Unterrichts und Schullebens. 

Das gilt auch für die Maßnahmen und Projekte, für die sechs Gesamtschulen aus der Hand des Ministerpräsidenten das Gütesiegel „Berufswahl- und Ausbildungsfreundliche Schule in der Region“ erhalten. Mit anderen Worten: Die IGSen werden für ein Programm ausgezeichnet, dessen Durchführung ihnen künftig angesichts der zu befürchtenden Eingriffe in ihre integrative Struktur nicht mehr möglich sein wird.

Kein Kind soll zurückbleiben...

Die IGSen haben sich der Chancengleichheit im Bildungsprozess verschrieben: Kein Kind soll zurückbleiben, alle Bildungsreserven sollen ausgeschöpft werden – und jedes Kind soll den besten ihm erreichbaren Abschluss machen können. Dazu ist Zeit erforderlich; bei benachteiligten Schülerinnen und Schülern wird häufig erst im 9. oder 10. Jahrgang, nach intensiver und erprobter Förderung im IGS-Ganztagsbetrieb, klar, dass sie auch die Oberstufe und das Abitur schaffen können. Auch hier gibt der Erfolg den Integrierten Gesamtschulen recht: Sie gewährleisten durch ihre Arbeit, dass besonders viele Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund Abitur machen können.

Was tun? Mitmachen am 09.Mai 2009 in Hannover!

In den letzten Wochen haben die Proteste von Schülern, Eltern, Lehrkräften, GesamtschulleiterInnen  an Fahrt aufgenommen und sorgen für die notwendige öffentliche Wahrnehmung. Ziel ist es, das "Turbo-Abi" zu verhindern! Im Mai wird die von der Landesregierung beabsichtigte Einführung im Niedersächsischen Landtag behandelt. Aus diesem Grund ist es äußerst wichtig, dass sich viele Schüler, Eltern, Lehrkräfte und GesamtschulleiterInnen an der Protestveranstaltung am 09.Mai 2009 in Hannover beteiligen!

Nähere Informationen: Nils Johannsen, IGS-Bündnis "Neue IGS - Jetzt!"/GEW Hannover: Tel. 0511-662014, email:

Weitere Protestmöglichkeiten: Sie können zusätzlich Unterschriften sammeln und individuell eine Petition an den Kultusausschuss richten!

Die Unterschriftenliste "Loccumer Erklärung" kann hier  herunter geladen werden.

Die Petition kann hier herunter geladen werden.

 




09. März 2009
Die IGS Mühlenberg protestierte am 09.03.09 gegen die Einführung des Turbo-Abiturs!

Die Personalversammlung der IGS Mühlenberg verurteilte die Entscheidung der Niedersächsischen Landesregierung auf das Schärfste, auch an Integrierten Gesamtschulen das Abitur verpflichtend nach 12 Jahren einzuführen.

 

Die Kultusministerin, Frau Heister-Neumann, war für den 09.03.09 - Europatag - zum Besuch bei der IGS Mühlenberg eingeladen, bevor der Kabinettsbeschluss der Landesregierung zum Turbo-Abitur veröffentlicht wurde. Aus Empörung stimmte die Personalversammlung für die defacto Ausladung der Kultusministerin. Stattdessen waren viele Transparente gegen das Turbo-Abi zu sehen und die SchülerInnen ließen 1000 schwarze Luftballone als Zeichen der Trauer auf dem Mühlenberger Markt steigen.

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Der Personalrat sieht die Arbeit in der Sekundarstufe I durch die Pläne der Landesregierung gefährdet, da das Fördern und Fordern von Kindern mit unterschiedlichen Leistungsvoraussetzungen in gemeinsamen Klassen sowie das soziale Lernen von- und miteinander nach der Umsetzung der Pläne nicht mehr möglich sei. Viele Kinder erwerben aber in der Lernumgebung nach der jetzigen Konzeption der Integrierten Gesamtschule einen höherwertigen Schulabschluss als nach Klasse 4 vielfach prognostiziert. Ebenso könnten unter diesen Voraussetzungen Schülerinnen und Schüler das Abitur erreichen, die sonst nie einen gymnasialen Bildungsweg eingeschlagen hätten. Dieses Konzept einer über reine Wissensvermittlung hinaus gehende Persönlichkeitsentwicklung würde durch die geplante Verknappung der zu seiner Umsetzung erforderlichen Zeit und der daraus resultierenden Veränderung der Strukturen ad absurdum geführt.


Der Schulelternrat lehnte ebenfalls die Pläne der Landesregierung ab. Er stellte klar, dass die Eltern sich bewusst für das gemeinsame Lernen und die gemeinsame Erziehung für ihre Kinder entschieden hätten. Sie wollen keine Vorsortierung nach Schulabschlüssen und keine Verkürzung des Abiturs für ihre Kinder und Jugendlichen.

Integrierte Gesamtschulen gehörten durch ihre Ganztags- und Förderkonzepte zu den besten und lägen bei dem Wettbewerb um den Deutschen Schulpreis seit Jahren ganz vorne. Gerade vor kurzem seien sechs Gesamtschulen mit dem Gütesiegel „Berufswahl und ausbildungsfreundliche Schule in der Region“ vom Ministerpräsidenten ausgezeichnet worden.

Auch die Gesamtschuleiterinnen und Gesamtschulleiter lehnten am 05.03.09 diese Pläne der Landesregierung in ihrer "Loccumer Erklärung" ab.

Für die GEW liegen d
ie Auswirkungen der Schulzeitverkürzung für einen Teil der Schülerschaft der Gesamtschulen auf der Hand. Die integrierte Sekundarstufe I wird zerstört. Die Anhebung der Wochenstundenzahl in den Jahrgängen 5 bis 10 bedeutet, dass ein gemeinsamer Unterricht, das bisherige Differenzierungsmodell ab Klasse 7 auf zwei Leistungsniveaus und der bisher bestehende Wahlpflichtbereich nicht mehr existieren können. Wenn die SchülerInnen des gymnasialen Bildungsgangs separiert werden, ist die Abtrennung der „RealschülerInnen“ von „HauptschülerInnen“ vorprogrammiert.
Niedersachsenweit müssen die Proteste noch lauter und andauernder werden, um  die Absichten der Landesregierung zu stoppen. Die GEW wird die Proteste koordinieren und vorantreiben.




06. März 2009
GEW-Bildungsprogramm 2009: Neue Fortbildungen und Seminare

Das bisher veröffentlichte „GEW-Bildungsprogramm“ in gedruckter Form als kleines Heft erscheint in 2009 nicht wie gewohnt. Die Seminarbeschreibungen und das Anmeldeformular zum Herunterladen stehen jetzt hier auf der GEW-homepage:

www.gew-hannover.de, dann durchklicken: „Termine und Veranstaltungen“ und „Schulungen und Seminare“.

Hinweise:

Für die Teilnahme am Seminar ist Sonderurlaub nach §2, Satz 1 der niedersächsischen Sonderurlaubsverordnung (Urlaub für Aus- und Fortbildung) bei der Dienststelle zu beantragen.

Der Kostenbeitrag wird zu Beginn des Seminars in bar erhoben.

Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich.

Eine Anmeldebestätigung wird nicht verschickt.

Bei Absage des Seminars werdet ihr unmittelbar nach dem Anmeldeschluss benachrichtigt.

Die schriftliche Anmeldung:  GEW Hannover, Berliner Allee 18, 30175 Hannover oder per email:

 




05. März 2009
GEW: Keine Aushebelung der Integrierten Gesamtschulen durch die Einführung des „Turbo-Abis“!

Worin besteht der Angriff? Ministerpräsident Wulff hat  in dem Text „Bildungsland Niedersachsen-Erfolge und Herausforderungen“ in wenigen Sätzen angekündigt, die Landesregierung plane eine Änderung des Schulgesetzes und wohl auch des Grundsatzerlasses mit dem Ziel, ab 2010 an Integrierten Gesamtschulen das Abitur in einem 8–jährigen Bildungsgang verpflichtend einzuführen. Das G 8 soll in den IGSen implementiert werden.

 

Die Auswirkung der Schulzeitverkürzung für einen Teil der Schülerschaft der Gesamtschulen liegt auf der Hand. Die integrierte Sekundarstufe I wird zerstört. Die Anhebung der Wochenstundenzahl in den Jahrgängen 5 bis 10 bedeutet, dass ein gemeinsamer Unterricht, das bisherige Differenzierungsmodell ab Klasse 7 auf zwei Leistungsniveaus und der bisher bestehende Wahlpflichtbereich nicht mehr existieren können. Wenn die SchülerInnen des gymnasialen Bildungsgangs separiert werden, ist die Abtrennung der „RealschülerInnen“ von „HauptschülerInnen“ vorprogrammiert.

 

Wulff startet seinen Angriff auf die Gesamtschulen gerade zu dem Zeitpunkt, in dem sich zahlreiche Schulträger aller politischen Couleurs mit dem Gedanken tragen, zur Sicherung eines vollständigen Schulangebots in den Landkreisen Integrierte Gesamtschulen einzurichten. Schulträger wollen frei entscheiden, wie sie die Bildungsgänge in ihrem Territorium anbieten. In diesem Sinne hatten sich der Niedersächsische Landkreistag („Loccumer Erklärung“) und der Städtetag geäußert. Die Kommunalpolitiker können sich dabei auf ein überragendes Interesse der Elternschaft stützen.

Eine Aufspaltung der IGSen in Schulzweige erfordert mehrzügige, also deutlich größere Schulen. Die Schulträger aber fordern kleinere Gesamtschulen, die vierzügig und als Ausnahme auch dreizügig sein sollen.

 

Die bestehenden IGSen haben sich in den letzten Jahren immer mehr auch als Alternative zum Gym-nasium, insbesondere zum G8 entwickeln können. Eltern verstehen nicht, warum ihnen diese Alternative genommen werden soll, so lautet die Stellungnahme des Vorsitzenden des Landeselternrats Matthias Kern.

 

Der Widerstand gegen die Pläne formiert sich. Viele IGS-Schulleiter haben sich gegen die G-8-Pläne der Landesregierung ausgesprochen. Das IGS-Bündnis „Neue IGS – Jetzt!“, die GEW, Elternverbände  und SchülerInnen stellen der Landesregierung einen anderen „Bildungsfrühling“ in Aussicht. Informationen und Kontakt: Nils Johannsen, Tel. 0511-662014, email:




01. März 2009
4.Verhandlungsrunde: Gehälter steigen um 5,8%!

Die Gehälter der Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder steigen bis Ende 2010 im Schnitt um 5,8 Prozent. Das ist das Ergebnis der Tarifverhandlungen zwischen ver.di, GEW, Gewerkschaft der Polizei und dbb-Tarifunion mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), die am Sonntag in Potsdam beendet worden sind.

GEW-Verhandlungsführerin Ilse Schaad bezeichnete den Kompromiss als „tragfähig“. Die Kernpunkte:

- Für die Monate Januar und Februar 2009 wird eine Einmalzahlung in für West und Ost einheitlicher Höhe von insgesamt 40 Euro gezahlt.
- Ab 01. März 2009 wird das Tabellenentgelt um einen Sockelbetrag von 40 Euro und dann um weitere 3,0 Prozent erhöht.
- Ab 01. März 2010 wird das Tabellenentgelt um weitere 1,2 Prozent erhöht.
- Die Tarifentgelte der Praktikantinnen/Praktikanten werden zum 1. März 2009 um 60 Euro erhöht. Eine weitere Erhöhung um 1,2 Prozent erfolgt zum 01. März 2010.
- Die Laufzeit beträgt 24 Monate.

„Mit dieser Gehaltserhöhung halten die Beschäftigten Anschluss an die Entwicklung bei Bund und Kommunen. Es wird keine Reallohnverluste geben. Die massiven Warnstreikaktivitäten insbesondere der Lehrkräfte in den östlichen Bundesländern haben dieses Verhandlungsergebnis ermöglicht“, sagte Schaad. Zudem seien wichtige Fragen gelöst worden, die die Lehrkräfte und den Wissenschaftsbereich betreffen. Die Arbeitgeber haben es nicht geschafft, die östlichen Bundesländer abzukoppeln und ihr Doppel-Null-Angebot durchzusetzen. Jetzt entscheiden die GEW-Mitglieder über die Annahme des Verhandlungsergebnisses.

Weitere Verhandlungsergebnisse
- Das Leistungsentgelt, das vor allem bei Lehrerinnen und Lehrern sowie bei Beschäftigten im sozialpädagogischen Bereich auf Ablehnung gestoßen war, wird als Bezahlungsform abgeschafft. Das hierfür bisher gebildete Entgeltvolumen wird tabellenwirksam in den Sockelbetrag eingearbeitet.
- Das Überleitungsrecht wird verlängert. Das heißt, dass noch nicht vollzogene Aufstiege bis zum 31. Dezember 2010 erhalten bleiben. Das nutzt im Organisationsbereich der GEW Beschäftigte im sozialpädagogischen Bereich, im Bereich von Hochschule und Forschung sowie Lehrkräfte („Nichterfüller“).
- Unmittelbar nach der Sommerpause beginnen die Verhandlungen über eine neue Entgeltordnung für Lehrkräfte. Damit geht die Ära der einseitigen Eingruppierung durch den Arbeitgeber zu Ende.
- Die Zeiten eines Vorbereitungsdienstes bzw. Referendariats werden bei neu einzustellenden Lehrkräften mit 6 Monaten auf die Stufenlaufzeit in der Stufe 1 angerechnet. Der Aufstieg in die Stufe 2 erfolgt somit um ein halbes Jahr früher als bisher.
- Lehrkräfte, die in die Vergütungsgruppe II b eingruppiert sind, erhalten einen Strukturausgleich in Höhe von 60 bis 110 Euro.
- Es werden Tarifgespräche zur Einbeziehung von studentischen Beschäftigten, künstlerischen Lehrkräften und wissenschaftlichen Hilfskräften in den TV-L aufgenommen.
- Berufliche Erfahrung und bereits erreichte Entgeltstufen können beim Arbeitgeberwechsel berücksichtigt werden.
- Lehrkräfte im Osten mit einer Ausbildung nach dem Recht der DDR werden bei der Zahlung von Strukturausgleichen mit Westlehrkräften gleichgestellt.

Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten erforderlich
An den Warnstreiks haben sich erstmals auch Beamtinnen und Beamte in größerer Anzahl beteiligt. Die GEW wird nunmehr in den einzelnen Landesverbänden alles daran setzen, um das Tarifergebnis für die Beamtinnen und Beamten zeitgleich zu übertragen.




21. Februar 2009
GEW: Warnstreik am 25.02.09 in Hannover: Demonstration ab Schützenplatz, Kundgebung am Opernplatz!

      Provokationen am laufenden Band: Nach drei Verhandlungsrunden bieten sie jetzt von Januar bis Juni 2009 Nichts, ab 1. Juli 2009 nur 4,2% und für 2010 wieder Nichts. Diese „Doppel-Null“ bringt für 2009 gerade mal unter 2% und für 2010 gar nichts mehr! Das ist die eine Provokation für alle Beschäftigten. Probleme bei der Gewinnung neuer Lehrkräfte sehen die Finanzminister nicht. Die von der GEW geforderten Verbesserungen bei Eingruppierung und Einstufung wiesen sie mit dem Hinweis auf die „Freiheit des Marktes“ zurück.

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Der GEW-Bezirksverband Hannover organisiert wieder ein Streikbüro (nähere Infos Tel. 0511-662014), das in der Nähe des Schützenplatzes liegt. Von dort aus setzt sich ab 11.30 Uhr die Großdemonstration von GEW, ver.di, GdP und der dbb-Tarifunion in Bewegung. Die Kundgebung findet ab 13 Uhr auf dem Opernplatz statt.

Alle GEW-Kolleginnen und Kollegen sind zum gemeinsamen Streikfrühstück, zum gemeinsamen Einstimmen und zum Eintragen in die Streiklisten herzlich willkommen! Am 10.02.09 herrschte im Streikbüro (DGB-Haus ) eine sehr gute Stimmung - über 150 Kolleginnen und Kollegen kamen zum Streikfrühstück!!!

Der Hingucker, "Ich bin dann mal weg!", ist für die Schulkollegien gut einzusetzen und kann hier herunter geladen werden.




17. Februar 2009
Möllrings unerträgliche Provokation! GEW ruft zum Streik- und Aktionstag am 25.Februar 2009 auf!

In der dritten Verhandlungsrunde (14.02.09) hat der Vorsitzende der Tarifgemeinschaft der Länder, Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring, in inakzeptabler Weise provoziert. Das TdL-Angebot: Eine Mogelpackung, auf der außen 4,2% steht, die aber nur 1,9 % enthält. Bei einer Laufzeit von 24 Monaten bis zum 31. 12. 2010 sollten die Gehälter ab dem 1. Juli 2009 um 4,2% erhöht werden. Aber 18 Monate ohne Tariferhöhung!

Die Gewerkschaften wiesen das Tarifangebot als nicht kompromissfähig zurück, zumal es lediglich ein Gesamtvolumen von weniger als 2 % bezogen auf die Laufzeit habe. So sprach der Vorsitzende der Gewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, in einer ersten Stellungnahme auch von dem Angebot der „Doppel-Null“. Nach 6 Nullmonaten in 2009 eine Nullrunde für 2010.

Am 25. Februar werden die Beschäftigten in Hannover mit einem eindrucksvollen Streik vor der Verhandlung am 28. Februar ein deutliches Zeichen setzen. Die GEW ruft alle Beschäftigten der Schulen auf, sich an dem Streik – und Aktionstag zu beteiligen. „Bildung ist MehrWert“ lautet das Motto der GEW in der Tarif- und Besoldungsrunde. Zeigen wir den Arbeitgebern und der Öffentlichkeit, dass die im Bildungsbereich Beschäftigten – Tarifbeschäftigte und Beamte - hinter diesem Motto stehen.

Der Streikaufruf mit dem Ablauf kann hier herunter geladen werden.




14. Februar 2009
GEW: Angebot der TdL ist eine Zumutung – Warnstreiks für 25. bis 27. Februar angekündigt!

Die Gewerkschaften ver.di, Gewerkschaft der Polizei (GdP) und Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie dbb Tarifunion und die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) haben die dritte Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst/Länder heute Nachmittag ergebnislos vertagt. Die Arbeitgeber hatten 4,1 Prozent zum 1. Juli 2009 angeboten, 2010 sollte es eine Nullrunde geben. „Mit ihrem frechen Angebot provozieren die Arbeitgeber weitere Streiks. Die Verhandlungen weiter zu führen, wäre sinnlos gewesen: Es gibt keine Brücke zwischen unserer Forderung nach acht Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 200 Euro und der Zumutung der Arbeitgeber. Die Gewerkschaften rufen für den 25. bis 27. Februar bundesweit zu weiteren Warnstreiks auf“, sagte GEW-Verhandlungsführerin Ilse Schaad am Samstag in Potsdam.

„Nach Jahren des Reallohnverlustes haben die Beschäftigten kein Verständnis für die Kaltschnäuzigkeit, mit der ihnen die Arbeitgeber 2010 eine weitere rote Nullrunde zumuten wollen. Sie sehen nicht ein, warum sie von der Gehaltsentwicklung der im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen Beschäftigten abgekoppelt werden sollen. Notwendig sind kräftige Lohnerhöhungen, um die Massenkaufkraft zu stärken – auch das ist ein aktiver Beitrag, um die Wirtschaftskrise aktiv zu bekämpfen“, betonte Schaad. Arbeitgeber und Gewerkschaften verständigten sich darauf, die Verhandlungen am 28. Februar/1. März in Potsdam fortzusetzen.


11. Februar 2009
Tarif- und Besoldungsrunde 2009: Tarifbeschäftigte in Schulen streikten!

Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben die Schulen in Niedersachsen erreicht: Am Dienstag legten nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) etwa 2.000 Tarifbeschäftigte landesweit die Arbeit nieder, um ihre Forderung nach mehr Geld zu bekräftigen. Zu den Tarifbeschäftigten zählen insb. die Pädagogischen MitarbeiterInnen, sowie angestellte Lehrkräfte, SchulassistentInnen, SchulsozialarbeiterInnen und SchulsozialpädagogInnen.

 

Kundgebung in Hannover 

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Zur Kundgebung kamen ca. 1.000 Streikende aus Niedersachsen.

Viele streikende Tarifbeschäftigte, die aus Hannover-Stadt und der Region, aus Nienburg/Stolzenau, Stadthagen, Bad Nenndorf, Hameln, Hildesheim, Holzminden und Diepholz anreisten, fanden sich zu Beginn im GEW-Streikbüro in Hannover ein, um sich in die Streiklisten einzutragen und um sich bei Kaffee und Brötchen auf die Kundgebung einzustimmen. Anschließend folgte eine Demonstration der Streikenden zum zentralen Kundgebungsort auf dem Kröpcke.

 

Dort hieß es, magere Lohnerhöhungen der vergangenen Jahre hätten dazu geführt, dass die Tarifbeschäftigten in Schulen unterm Strich heute weniger Geld zur Verfügung hätten. "Gute Leute, gute Arbeit, gutes Geld", forderten Demonstranten auf einem Spruchband. "500 Milliarden für die Banken, 200 Euro für uns", stand auf einem anderen Transparent.

"Die Länder sind nicht so arm, wie sie tun", sagte die Verhandlungsführerin der GEW, Ilse Schaad in Hannover. Steuermehreinnahmen hätten zu einem Finanzpolster geführt, mit dem höhere Löhne bezahlt werden könnten. Schaad erklärte, die Länder dürften nicht nur in Schulgebäude investieren, sondern müssten auch etwas für die Beschäftigten tun. Sie kündigte eine Ausweitung der Streiks an Schulen im Laufe dieser Woche an.

GEW fordert acht Prozent mehr 

In dem Tarifstreit fordern die Gewerkschaften acht Prozent, mindestens aber 200 Euro mehr Gehalt monatlich für die Angestellten im öffentlichen Dienst. Die dritte Verhandlungsrunde für die rund 700.000 Beschäftigten der Bundesländer soll am 14. und 15. Februar in Potsdam stattfinden. Dann werde "wahrscheinlich" ein neues Angebot der Arbeitgeber vorgelegt, sagte Möllring der "Stuttgarter Zeitung".

Die GEW-Streikaktion fand sehr starke Beachtung in den Medien:
Der Pressespiegel kann hier herunter geladen werden.
Beitrag des NDR-Fernsehens: http://www1.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/warnstreik112.html
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05. Februar 2009
Warnstreik am 10.2.2009 an Schulen in Hannover!

In der Tarif- und Besoldungsrunde 2009 bei den Ländern ruft die GEW Niedersachsen die Tarifbeschäftigten des Landes an den Schulen zu einem
 
ganztägigen Warnstreik für Dienstag, den 10. Februar 2009 auf.

Angestellte Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiter/-innen, Schulsozialarbeiter/-innen und andere Berufsgruppen der Schulen werden am 10.2.2009 die Forderungen der GEW mit ihrer Streik­teilnahme unterstützen: 

  • 8 % mehr, mindestens 200 €
  • verbesserte Eingruppierung und Einstufung von Lehrkräften
  • zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die Landesbeamtinnen und –beamten 
Da die Arbeitgeber der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) unter ihrem Vorsitzenden, dem niedersächsischen Finanzminister Hartmut Möllring, in zwei Verhandlungsrunden kein Angebot vorgelegt haben, werden die Beschäftigten der Schulen ihre Unterstützung der Forderungen im Warnstreik öffentlich machen.

In Hannover:


  • Aktionen vor Schulen
  • GEW-Streikbüro: DGB-Gewerkschaftshaus, Otto-Brenner-Str.1, Hannover, 8-11 Uhr
  • 10.30 Uhr, Abmarsch DGB-Gewerkschaftshaus zum Kröpcke
  • 11 Uhr, zentrale Kundgebung auf dem Kröpcke in Hannover, Hauptrednerin: Ilse Schaad (GEW-HV) und streikende Betroffene

Die Streikenden sollen sich im GEW-Streikbüro einfinden und sich in die Streiklisten eintragen!




29. Januar 2009
Kultusministerium: Teilzeitanträge auf Eis! Aufruf zum Streik- und Aktionstag: 03.02.09 in Hannover

Eiszeit bei der Teilzeit

Nahezu 21.000 Lehrerinnen und Lehrer der Niedersächsischen Schulen bangen um die Zukunft der Teilzeitarbeit. Das Niedersächsische Kultusministerium hat mit einer Anweisung an die Landeschulbehörde vom 16. Januar alle Anträge auf Teilzeitarbeit „auf Eis gelegt“. Es gilt die strikte Anweisung, dass keine Anträge genehmigt werden. Diese Information geht wie ein Lauffeuer durch die 3.100 Schulen des Landes.  “Die Wut in den Schulen ist groß! Die Telefone bei den Schulbezirkspersonalräten laufen heiß“, berichtet der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen. Grund für die „neue Hektik“ im Kultusministerium ist ein Mangel an mehr als 1.000 Stellen im Jahr 2009.

Sofort müssten alle Teilzeitanträge genehmigt werden. „Unsere Kolleginnen und Kollegen redu­zieren ihre Unterrichtsverpflichtung nicht aus Spaß und sie nehmen die erheblichen finanziellen Einbußen nur deswegen in Kauf, weil sie die hohe Arbeitsbelastung in den übergroßen Klassen sonst nicht bewältigen können“, so der GEW-Vorsitzende. Viele Ältere stellten Teilzeitanträge, weil es für sie keine Altersteilzeitregelung mehr gebe.

Tarif- und Besoldungsrunde 2009
Massiver Protest sei jetzt aus zwei Gründen notwendig, erklärt der Landesvorsitzende Eberhard Brandt. Finanzminister Möllring als Vorsitzender der Arbeitgeber (Tarifgemeinschaft der Länder) habe bei den Verhandlungen am 26. Januar in der Tarif- und Besoldungsrunde ein Angebot verweigert und die Forderung nach einer Gleichbehandlung der Länderbeschäftigten mit den Bediensteten der Kommunen und des Bundes als „überzogen und unbezahlbar“ zurückgewie­sen.

Streik- und Aktionstag am 03.02.09 in Hannover
Für die GEW handelt es sich um zwei Seiten derselben Medaille: Finanzminister Möllring ver­weigert die erforderlichen Stellen für die Schulen und er verweigert in den Tarifverhandlungen ein Angebot. Nun müsse die Regierung durch Demonstrationen und Streiks auch in den Schu­len zur Vernunft gebracht werden, resümiert der GEW-Vorsitzende. Mit Unterrichtsausfall sei in den nächsten Tagen zu rechnen.

Die GEW fordert deshalb zur Beteiligung am Streik- und Aktions­tag von GEW, ver.di, GdP und der Tarifunion des Beamtenbundes am Dienstag, den 3. Februar in Hannover auf!

Der Pressespiegel zur Teilzeitproblematik kann hier herunter geladen werden.




27. Januar 2009
Tarif und Besoldung 2009: Bildung ist Mehrwert: Großdemonstration am 3.2.2009 in Hannover

Keine Bewegung bei den Arbeitgebern in der Tarif- und Besoldungsrunde 2009!

Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), der mit Ausnahme von Berlin und Hessen alle Länder angehören, hat sich auch in der zweiten Verhandlungsrunde am 26. Januar 2009 nicht bewegt. Die Länder lehnen die Entgeltforderung der Gewerkschaften von 8%, mindestens aber 200 Euro mehr Geld, ab. Der Vorsitzende der TdL, der Niedersächsische Finanzminister Hartmut Möllring hierzu: Die Entgeltforderungen seien überzogen und nicht bezahlbar. Das würde man bei den Kommunen sehen, die sich in der Tarifrunde 2008 mit einer Entgelterhöhung im Volumen von acht Prozent finanziell verhoben haben. Die Länder wollen sich dies nicht antun, zumal auch noch die Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten beachtet werden muss.

Die Länder haben aber auch bei den entscheidenden Forderungen nach strukturellen Veränderungen des geltenden Tarifrechts auf stur geschaltet. Kernpunkt für die GEW ist hier die Forderung zur Anrechnung des Referendariats auf die Stufenzuordnung von neu einzustellenden Lehrkräften. Die GEW hat die Forderung umfassend begründet: Referendarstellen werden auf die Stellenpläne angerechnet, Referendare erteilen eigenständig Unterricht und nehmen zum Beispiel Abiturprüfungen ab. Schon dies rechtfertige die Anerkennung als Berufserfahrung. Die TdL lehnte die Forderung strikt ab. Nach ihrer Ansicht würde das geltende Tarifrecht dem einzelnen Arbeitgeber genügend Spielraum bieten, um flexibel auf Personalengpässe zu reagieren.

Großdemonstration und Kundgebung am 3.2.2009 in Hannover!

Nunmehr steht es fest: Die Arbeitgeber sind in den entscheidenden Punkten nicht kompromissbereit. Eine Lösung nur am Verhandlungstisch ist nicht in Sicht. Für die nächste Verhandlungsrunde erwarten die Gewerkschaften ein verhandlungsfähiges Arbeitgeberangebot.

Alle im Öffentlichen Dienst vertretenden Gewerkschaften (GEW, ver.di, GdP) rufen zur Teilnahme am Streik- und Aktionstag auf, damit vor der nächsten Verhandlungsrunde am 14. und 15. Februar 2009, der Druck auf die Arbeitgeber erhöht wird. Den Ländern muss gezeigt werden, dass es die Beschäftigten und ihre Gewerkschaften mit ihren Forderungen ernst meinen!

Der Aufruf und der Ablauf des 3.2.2009 können hier herunter geladen werden.

  




02. Dezember 2008
Tarif- und Besoldungsrunde: Weihnachtsgeld-Aktion am 12.12.08 in Hannover!

Die Tarif- und Besoldungsrunde 2009 steht vor der Tür. Am 12.12.08 wird der erste Aktionstag stattfinden: Wir können nur das bekommen, wofür wir selber gemeinsam kämpfen! 

1. Höheres Entgelt und höhere Besoldung

Im Januar 2009 beginnt die Tarifrunde im Länderbereich. Die Bundestarifkommission der GEW hatte hierzu im September den Rahmen für die Forderungsdiskussion beschlossen. Im Mittelpunkt steht dabei eine deutliche Erhöhung der Bezahlung, wobei sowohl der Tarifbereich für die Angestellten als auch der Bereich der Beamtinnen und Beamten gemeint ist. Denn nur durch eine verstärkte Einbeziehung der Beamtinnen und Beamten in die Tarifauseinandersetzung lässt sich ein Auseinanderlaufen von Besoldung und Arbeitsentgelt vermeiden.  

2. Auch die Beamtinnen und Beamten sind gefordert

Mehr als die Hälfte der ca. 1,25 Mio. Landesbeamtinnen/-beamten im Bundesgebiet sind im Schuldienst beschäftigt. Ihre Besoldung wird durch Landesgesetz geregelt. Wir wollen keinen Besoldungsföderalismus und keine Abkopplung der Besoldung für Lehrerinnen und Lehrer von der allgemeinen Bezahlungsentwicklung im öffentlichen Dienst, denn die Nutznießer wären die Länder als Arbeitgeber und Dienstherren. Die Verlierer wären insbesondere die beamteten Lehrerinnen und Lehrer in den finanzschwächeren Ländern. Deshalb sind auch die im Beamtenverhältnis beschäftigten Lehrerinnen und Lehrer gefordert, sich aktiv in die Tarif- und Besoldungsauseinandersetzung 2009 einzubringen.

Die GEW fordert, dass das Verhandlungsergebnis der Tarif- und Besoldungsrunde 2009 zeit- und wirkungsgleich in das Besoldungsrecht übertragen wird.  

Aktionstag: Freitag, 12.12.2008: Weihnachtsgeld jetzt! Kräftige Tarif- und Beamtenbesoldungserhöhung in  2009!

Zum Auftakt der Tarif- und Besoldungsrunde 2009 erhaltet ihr dieses Informationsflugblatt, das gleichzeitig den ersten Aktionsaufruf  enthält. Dieser richtet sich gleichermaßen an Angestellte und Beamte!Im Vorfeld oder an diesem Tag sollen möglichst morgens Personalversammlungen in den Schulen und anderen Bildungseinrichtungen stattfinden, um über die Problematik des Weihnachtsgeldes zu informieren und um möglichst viele Kolleginnen und Kollegen für zwei Aktionen zu mobilisieren.  

1.Aktion: Im Rahmen der gemeinsamen Aktionen von ver.di, GEW und GdP findet am 12.12.08 bereits um 11.30 Uhr eine Auftaktkundgebung vor dem Finanzministerium (Schiffgraben) statt. Wer schon zu dieser Uhrzeit  Zeit hat, soll sich an der Kundgebung beteiligen.

 2.Aktion:       
Diese Aktion am 12.12.08 richtet sich an alle GEW-Kolleginnen und Kollegen (Angestellte und Beamte). Von 14-15 Uhr findet in der Nähe des Landtages (Karmaschstr./Leinstr.) die GEW-Aktion „Weihnachtsbaum“ statt. Hierbei sollen die GEW-Forderungen öffentlich gemacht werden. An dieser Aktion sollen unbedingt viele GEW-Kolleginnen und Kollegen teilnehmen!!!


Die Mobilisierungspostkarte "Weihnachtsgeld" kann hier und Aktion 12.12.08 mit GEW-Beitrittsantrag kann hier heruntergeladen werden.




18. August 2008
September 2008: Die Ausstellung "...gerade dich, Arbeiter, wollen wir"

Gemeinsam mit dem DGB Hannover zeigt die GEW Hannover im September die Ausstellung
"...gerade dich, Arbeiter, wollen wir" der Hans-Böckler-Stiftung.

Dabei geht es anlässlich der eigenen gewerkschafts-geschichtliche Auseinandersetzung vor allem auch darum, die aktuellen Bedrohungen für die Demokratie durch Nationalsozialisten, Rassisten, Antisemiten etc. zu thematisieren.

Die Ausstellung wird vom 2.-26. September 2008 beim DGB Hannover (Otto-Brenner-Straße 1, 30159 Hannover) zu sehen sein.

Die begleitenden Veranstaltungen in Kürze:

2.9.08, 18.00 Uhr, DGB-Haus:          Ausstellungseröffnung

9.9.08, 17.30 Uhr, ab DGB-Haus:     Stadtspaziergang für Gewerkschaftsjugend "Hannover unterm Hakenkreuz"

10.9.08, 19.00 Uhr, DGB-Haus:        Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Klaus Ahlheim "Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit, Demokratieverdruss - Herausforderungen für die politische Bildung"

16.9.08, 17.00 Uhr, ab DGB-Haus:   Stadtspaziergang "Hannover unterm Hakenkreuz"

21.9.08, 11.00 Uhr, Hochhaus Lichtspiele (Goseriede 9, Hannover) in Kooperation mit dem Kino am Raschplatz: Filmmatinee "Rotation".

Das Programm kann hier herunter geladen werden.



15. Juli 2008
Neugründung einer Integrierten Gesamtschule im Stadtbezirk Stöcken-Herrenhausen?

Zwischenergebnis der Elternbefragung: 73,3% fordern eine IGS für den Stadtbezirk!  

Viele Eltern im Stadtbezirk folgten der Einladung des IGS-Bündnisses „Neue IGS – Jetzt!“ am 18.Juni 2008 in der Aula des Schulzentrums, um sich exemplarisch über eine Konzeption einer Stadtteil bezogenen Integrierten Gesamtschule zu informieren. Ca. 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer blieben bis zum Schluss der Veranstaltung und beteiligten sich rege mit Fragen und Diskussionsbeiträgen, nachdem Frau Heitmüller und Herr Kleine-Huster von der IGS Kronsberg einer sehr lebhaften und anschaulichen Vortrag über ihr Gesamtschulkonzept vorgestellt hatten. Eine Show des SchülerInnenzirkus der IGS Garbsen rundeten das Gesamtprogramm ab.

 

Die Forderung nach einer Integrierten Gesamtschule für den Stadtbezirk wurde mehrfach gestellt. Das IGS-Bündnis führte parallel eine Elternbefragung an Kindertagesstätten und Grundschulen im Stadtbezirk und dem erweiterten Einzugsgebiet durch. Von den Eltern, die sich beteiligt hatten, stimmten bisher 73,3% für eine IGS, 26,2% stimmten dagegen, 0,5% wollten vielleicht eine IGS. Insbesondere die Eltern, deren Kinder die Klassen 1 bis 3 besuchen, wollen ab dem 01.August 2009 die Planungssicherheit bekommen, um ihre Kinder an einer IGS im Stadtbezirk anmelden zu können.

 

Da durch das neue Schulgesetz (01.07.08) die Landesregierung die Hürden für eine IGS-Neugründung sehr hoch gelegt hat – in Hannover würde die Fünfzügigkeit ohne Ausnahmeregelungen greifen – müssen jetzt die politischen, baulichen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen werden, um den Elternwillen umzusetzen. Jetzt ist in Hannover der Schulträger gefordert. Das IGS-Bündnis wird am 03.09.08 die nächsten Schritte beraten (nähere Informationen: Nils Johannsen, GEW Hannover, Tel. 0511-662014).

 

Das IGS-Bündnis und die GEW hatten das gesetzliche Gesamtpaket des „Gesamtschul-verhinderungsgesetzes“ scharf kritisiert und lehnt es auch weiterhin „ohne-wenn-und-aber“ ab. In Hannover mussten Ende Juni ca. 300 Anmeldungen an den hiesigen Integrierten Gesamtschulen abgelehnt werden (im Vergleich 2007: ca. 200 Ablehnungen) – in Niedersachsen fehlen rund 4.600 Gesamtschulplätze.

 

Der HAZ-Artikel vom 24.06.08 kann hier und der vom 27.06.08 kann hier herunter geladen werden.

Der NP-Artikel vom 15.07.08 zu den Anmeldezahlen in Hannover kann hier herunter geladen werden.

Die Gesamtschulargumente für Schulträger von Herbert Kastner können hier herunter geladen werden.




27. Juni 2008
Novellierung des Nds. Schulgesetzes: Kommt ein "Gesamtschulverhinderungsgesetz"?

Die Regierungsfraktionen haben in den letzten Sitzungen des Kultusausschusses am 13. und 20. Juni zwei Regelungen zurückgezogen und damit Forderungen der Kommunalen Spitzenverbände, des Landeselternrats, des Landesschülerrats, der GGG, der Gesamtschulinitiativen, des Schulleitungsverbandes und der GEW nachgegeben:

 
  1. Der „Berstschutz“, die Kapazitätsverordnung und das Aufnahmeverfahren bleiben unverändert bestehen. Die Schulträger können weiterhin die Größe der Gesamtschulen begrenzen und das differenzierte Losverfahren anwenden.
  2. Für bestehende Gesamtschulen wird die Mindestzügigkeit (4 Parallelklassen pro Jahrgang) nicht erhöht.
 

Die geplanten Regelungen waren rechtlich hoch problematisch und hätten Klagen der Schulträger nicht überstanden. Dies war die einhellige Auffassung der fachlich versierten Juristen.

 

Die Regierungsfraktionen halten in ihrem Gesetzentwurf an zwei Regelungen fest, die rechtlich nicht minder fragwürdig sind. Ob sie bei Klagen Bestand haben, ist zweifelhaft. Halten werden sie nicht ein Jahr. Die Bestimmungen sind mit der Absicht formuliert worden, Neugründungen massiv zu blockieren. Selbst der Bestand der bestehenden Gesamtschulen wäre gefährdet, wenn diese Regelungen nicht noch verhindert oder später auf dem Klagewege blockiert werden.

 

1.                  Neue Gesamtschulen müssen mindestens fünfzügig sein, Kooperative Gesamtschulen müssen im gymnasialen Schulzweig mindestens zwei Parallelklassen haben. Eine Ausnahmeregelung, wie sie für alle anderen Schulformen gilt, ist nicht vorgesehen.

Es ist offensichtlich, dass die Regierungsfraktionen die Mindestzügigkeit anheben wollen, um die Gründung neuer Gesamtschulen zu erschweren. Sie wollen die Verordnung über die Schulentwicklungsplanung als Steuerungsinstrument gegen die Planungsabsichten der Schulträger und die Interessen der Eltern einsetzen. Sie wissen, dass eine Schule mit fünf Parallelklassen auf dem Lande aufgrund der Schülerzahl im Einzugsgebiet und aufgrund der vorhandenen Schulgebäude nur selten oder nur unter erheblichen Kosten der Schulträger (Fahrtkosten, Neubauten) realisiert werden kann.

 

Ob diese Bestimmung gegenüber der Klage eines Schulträgers Bestand hätte, ist zweifelhaft, zumal die Schulträger zur gleichen Zeit vom Kultusministerium gezwungen werden, Hauptschulen auch als Kleinstschulen aufrecht zu erhalten. Dabei ist die Ausnahme nunmehr die Regel. Fast 60 % der Hauptschulen bestehen mittlerweile nur noch aufgrund der Ausnahmeklausel, weil sie einzügig und weniger als einzügig sind.

 

Von einer Gestaltungsfreiheit des Schulträgers in eigenen Wirkungskreis kann bei diesen Vorschriften offenkundig nicht die Rede sein. Aus diesem Grund werden Klagen von Schulträgern erwartet, die neue Gesamtschulen ihrem Gebäudebestand und ihren Schülerzahlen gemäß errichten wollen. Juristen Außerdem ist es wichtig, dass Ministerpräsident Wulff, der CDU-Landesvorsitzende und Vorsitzende der CDU-Fraktion Mc Allister sowie der FDP-Vorsitzende Rössler und der Bildungspolitische Sprecher Försterling mit den Auffassungen der Kommunen bekannt werden.

 

Es ist fünf vor zwölf. Nur noch wenige Tage stehen zur Verfügung, zum Telefonhörer zu greifen, um Gespräche zu vereinbaren, aber noch ist es nicht zu spät.

Der HAZ-Artikel vom 24.Juni 2008 kann hier herunter geladen werden.
Der HAZ-Artikel vom 27.Juni 2008 kann hier herunter geladen werden.




16. Juni 2008
19.6.2008: Schülerdemonstration ab 12.30 Uhr auf dem Opernplatz in Hannover!

5000-7000 Schülerinnen und Schüler demonstrierten in der vergangenen Woche in Oldenburg! 

 

Die Schülervertretungen fast aller hannoverschen Schulen haben für den 19.6.2008 ab 12.30 Uhr eine Demonstration auf dem Opernplatz mit anschließendem Protestmarsch zum Kultusministerium organisiert:

 

 

Zentrale Forderungen der Schülerinnen und Schüler:
 

Mehr Lehrer:  Für eine adäquate Unterrichtsversorgung (mind. 100%), müssen dringend mehr Lehrerstellen vom Kultusministerium geschaffen werden!!!

Kleinere Klassen:  33 Schüler pro Lehrer sind längst überholt und dem Anspruch auf gerechte, individuelle Betreuung von Schülern wird diese Klassenfrequenz nicht gerecht!!!

Lehrmittelfreiheit: Bildung muss für alle zugänglich sein, unabhängig von der sozialen oder finanziellen Ausgangslage!!!

Oberstufenreform: Die drastische Einschränkung durch die Profiloberstufe muss  wieder abgeschafft werden. Zurück zu einem Kurssystem entsprechend den Stärken jedes Einzelnen!!!

Lehrplan:  Das Abitur nach 12 Jahren ist mit dem bisherigen Lehrplan nicht vereinbar. Dieser muss entrümpelt und sinnvoll neugestaltet werden!!! Alle Gymnasien müssen finanzielle Unterstützung in ausreichendem Maße erhalten um einen Ganztagsschulbetrieb zu schaffen und um dem Lehrplan von G8 besser gerecht zu werden!!!

RednerInnen auf der Kundgebung: Landesschülerrat, Studierende des B-Teams, GEW Hannover: Paul Schubert und SPD: Frauke Heiligenstadt

Der HAZ-Artikel vom 03.06.08 kann hier herunter geladen werden.

Der HAZ-Artikel vom 04.06.08 kann hier herunter geladen werden.

Der NP-Artikel vom 16.06.08 kann hier herunter geladen werden.

Der Artikel aus der Nordwestzeitung vom 13.06.08 kann hier herunter geladen werden.




13. Juni 2008
Eine neue Integrierte Gesamtschule in Hannover?

Elterninformationsabend am 18.Juni 2008 im Schulzentrum Stöcken-Herrenhausen

 

Auf der landespolitischen Ebene hat nun die neue Landesregierung ihren Gesetzentwurf zur Gesamtschuldebatte vorgelegt. Der vorgelegte „Gesamtschulverhinderungsgesetzentwurf“ soll den Neugründungen von Gesamtschulen in Stadt und Land große Barrieren in den Weg legen, um den Initiativen und Kommunen mit Auflagen das Interesse an der Beantragung deutlich zu nehmen.

 

Das IGS-Bündnis „Neue IGS – Jetzt!“ in Hannover, das durch die GEW Hannover maßgeblich initiiert worden war,  hatte sich seit einem Jahr ins Zeug gelegt, um sowohl auf landespolitischen als die hannoveraner Ebene den Zugang zu Neugründungen von Integrierten Gesamtschulen zu ermöglichen. In  Hannover führte das IGS-Bündnis vor allem politische Gespräche mit dem OB Stefan Weil, mit Mitgliedern der Ratsfraktionen von SPD, Bündnis`90/Grüne und der Linken, mit Frau Drevermann/Kultur- und Schuldezernentin der Stadt Hannover. Der politische Konsens über die Neugründungen ist bei allen gegeben. Ein entsprechend positiver Ratsbeschluss für weitere Integrierte Gesamtschulen in Hannover wird vor der Sommerpause angestrebt, damit die einzusetzende Planungsgruppe entsprechende Planungssicherheit bekommen soll. Die neue IGS soll schließlich ihre Arbeit ab 01.08.2009 aufnehmen können.

  Konkret nahm das IGS-Bündnis die Kontakte zu den Schulen im Stadtbezirk Stöcken-Herrenhausen auf, da sich die Kollegien der Anne-Frank-Schule (HS) und der Emil-Berliner-Schule (RS) im Januar`08 für eine Umwandlung in eine Integrierte Gesamtschule entschieden hatten. Das Gymnasium Goetheschule unterstützt diese Beschlüsse, da alle drei Schulen im Schulverbund seit vielen Jahren zusammen arbeiten. 

Im Mai`08 verständigte sich das IGS-Bündnis mit den betroffenen Schulen auf eine Informationsveranstaltung für Eltern der Grundschulen des Stadtbezirks und der benachbarten Grundschule im Stadtteil Vinnhorst. Das Thema:

„Warum eine Integrierte Gesamtschule für mein Kind?“   
Am Mittwoch, 18.Juni 2008, von 19-21 Uhr, in der Aula der Anne-Frank-Schule/Emil-Berliner-Schule, Eichsfelder Str.38, 30419 Hannover. 

·        Begrüßung/Grußworte
·        Darbietung von Schülerinnen und Schüler des Zirkus der IGS Garbsen
·        Motiviert und individuell begleitet – die pädagogische und organisatorische Konzeption einer Integrierten Gesamtschule:  Herr Kleine-Huster (Didaktischer Leiter) und Frau Heitmüller (Fachbereichsleiterin für den Ganztagsbereich) der IGS Kronsberg
·        Fragen und Antworten
·        Elternbefragung im Stadtbezirk Stöcken-Herrenhausen und im benachbarten Stadtteil Vinnhorst
·        Gründung einer IGS im Stadtbezirk

Die Eltern sollen sich ein Bild von den Möglichkeiten einer IGS in ihrem Stadtteil machen. Zusätzlich wird eine politische Elternbefragung durchgeführt. Interessierte sind herzlich eingeladen.

 

Der HAZ-Artikel vom 06.06.08 kann hier herunter geladen werden.

Der NP-Artikel vom 13.06.08 kann hier herunter geladen werden.

 




31. Mai 2008
Neue Informationen zum LehrerInnenarbeitskonto!

Tausende Lehrerinnen und Lehrern sind damit beschäftigt, zu überlegen, wie sie die Anträge zum Ausgleich des Lehrerarbeitszeitkontos ausfüllen wollen.

Unser Rechtsschutz hat nun häufig gestellte Fragen bearbeitet. Diese Fragen und Antworten werden weiter ergänzt und gegebenenfalls auch verändert.

Falls dennoch persönliche Nachfragen bleiben, bitten wir in erster Linie die Schulbezirks-personalräte anzurufen:
Hannover  0511/106 22 97

Das Antragsformular kann hier herunter geladen werden.

Die Hinweise können hier herunter geladen werden.

Der Fragenkatalog kann hier herunter geladen werden.




23. Mai 2008
29.Mai 2008: Gesamtschulen sind Thema im Landtag

Interessierte Eltern müssen zur Anhörung kommen!

Das Niedersächsische Schulgesetz soll zum 1. August 2008 geändert werden. Ein entsprechender Gesetzesentwurf liegt nunmehr vor und soll in der kommenden Woche in die gesetzlich vorgeschriebene Anhörung gehen. Auch wenn allgemein begrüßt wird, dass das Errichtungsverbot für Gesamtschulen nun endlich fallen soll, sind die neuen Auflagen und Hürden für die Errichtung neuer Gesamtschulen sehr hoch. 

Die Gesamtschulinitiativen in Niedersachsen haben ebenfalls eine Einladung zur Anhörung im Landtag erhalten. Eine Elternvertreterin aus Friesland und Frau Ursula Hansch aus dem Landkreis Schaumburg werden die Initiativen aus Niedersachsen in der Anhörung vertreten.

Bei der letzten Besprechung der Initiativen in Hannover wurde ausdrücklich der Wunsch geäußert, dass möglichst viele interessierte Eltern, Lehrkräfte und weitere interessierte BürgerInnen an der geplanten Anhörung teilnehmen sollten, um den Forderungen der Elterninitiativen für mehr Gesamtschulen Nachdruck zu verleihen.
 

Die Anhörung der Gesamtschulinitiativen findet statt am kommenden Donnerstag, den 29. Mai in der Zeit von 11.40 bis 12.00 Uhr, Sitzungssaal 1105, Nebengebäude des Nds. Landtages.

Die IGS-Initiative "Neue IGS - Jetzt!" in Hannover, die eine IGS im Stadtbezirk Stöcken-Herrenhausen unterstützt,  will politischen Druck machen und fordert alle Interessierte auf, sich kreativ an der Anhörung zu beteiligen!

Die politische Einschätzung von Dieter Galas zum Gesetzentwurf kann hier herunter geladen werden.




20. Mai 2008
GEW: Lehrerinnen und Lehrer haben großen Erfolg errungen!

Rückzahlung des Arbeitszeitkontos beginnt am 1.8.2008
Gewerkschaft fordert weiter Verträge sowie Ausbildung und Einstellung von mehr Lehrkräften 

„Die Lehrerinnen und Lehrer haben mit ihrer außerordentlichen politischen Gegenwehr einen großen Erfolg errungen. Sie haben sich ihre Rechte und ihre Würde nicht nehmen lassen.“ Mit diesen Worten kommentierte der niedersächsische GEW-Vorsitzende Eberhard Brandt den Be­schluss der Landesregierung vom 20. Mai 2008 zur Änderung der Arbeitszeitordnung für die Lehrkräfte. 

Die Ansprüche aus der aktuell gültigen Arbeitszeitordnung würden zugesichert. Ab 1.8.2008 beginne die Rückzahlung des Lehrerarbeitszeitkontos, wenn auch nur auf Antrag. Vom Tisch sei die ursprünglich beabsichtigte Verschiebung des Überstundenausgleichs in das letzte Halbjahr vor der Pension und die Kopplung eines Ausnahmeantrags an das Vorliegen besonderer persönlicher Gründe. „Keine Rede ist mehr von der Ermessensentscheidung der Schulbehörde bei der Genehmigung der Anträge. Es „wird“ ohne weitere Prüfung genehmigt“, so Brandt. Die Rückzahlung des Lehrerarbeitszeitkontos solle „im Regelfall“ im Jahre 2012 beginnen und die Zahl der auszugleichenden Stunden dann um 10 Prozent verzinst werden. Dass der Antrag mit Bezug auf die bisherige Arbeitszeitordnung eine „Ausnahme“ darstelle, müsse bei den Kolleginnen und Kollegen neue Befürchtungen auslösen. Da habe die Landesregierung ein Vermittlungsproblem. Die GEW-Forderung, die Rechtssicherheit der Rückzahlung vertraglich zu sichern, habe die Kultusministerin abgelehnt.„Es liegt an der Landesregierung, die weiterhin gerechtfertigten Zweifel auszuräumen“, stellte Brandt fest. 

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In einem am 20. Mai 2008 an alle Lehrkräfte verschickten Schreiben informiert der GEW-Chef, dass von der GEW-Rechtsschutzstelle Musteranträge und Begründungen erarbeitet werden, die auf einer juristi­schen Prüfung der neuen Arbeitszeitordnung basieren. Alle erforderlichen Informationen seien in Kürze auf der Homepage der GEW Niedersachsen zu finden – für alle Mitglieder der GEW.„Wenn es nur einen einzigen Fall gibt, in dem die Rückzahlung nicht wie angekündigt genehmigt wird, werden wir sofort politisch intervenieren“, kündigte Brandt an. 

GEW und DGB würden nicht locker lassen und weiterhin öffentlich-rechtliche Verträge statt Verordnun­gen fordern. Damit die Rückzahlung der Überstunden nicht unterlaufen werden könne, sei eine verbind­liche Vereinbarung erforderlich, dass die Arbeitszeit der Lehrkräfte nicht erhöht werde.Entscheidend bleibe allerdings immer die Bereitschaft der Lehrkräfte zum Engagement für die eigenen Interessen. 

Wenn die in den Schulen Tätigen nicht immer stärker belastet werden wollten, müsse auch dringend mehr pädagogischer Nachwuchs ausgebildet und eingestellt werden.„Deshalb bleiben wir bei der Forderung an die Landesregierung, zwei Kommissionen zu bilden, in denen Vertretungen der Lehrkräfte, der Eltern und Schüler sowie der Lehrerbildung mitarbeiten:
1.       Bilanzierung des tatsächlichen Bedarfs an Stellen im Schulbereich
2.       Notprogramm zur Nachwuchsgewinnung: „Auf den Nachwuchs kommt es an!“,

hielt Brandt abschließend fest.


Die "Aktuellen Informationen zum Lehrerarbeitszeitkonto" können hier herunter geladen werden.




04. Mai 2008
Demonstration der GEW am 8.5.08 in Hannover

Verträge sind einzuhalten! 

Die Vorbereitungen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für eine Demonstration am 8.5.08 in Hannover laufen auf Hochtouren. Die GEW ruft alle Lehrkräfte in Niedersachsen auf, sich gegen die geplante Regelung bei den Arbeitszeitkonten zu wehren. Das CDU/FDP Kabinett hatte beschlossen, die seit 10 Jahren angesparten Stunden nicht – wie vertraglich festgelegt zum Schuljahr 2008/2009 auszugleichen –, sondern erst vor der Pensionierung der Lehrkräfte. Dieser Beschluss führt in den Schulen zu großer Empörung zumal dies bedeutet, dass Lehrkräfte bis zu 35 Jahren auf den Ausgleich der Mehrarbeit warten müssten. Die Skepsis bei den Lehrkräften ist sehr groß, dass nach einem derart langen Zeitraum die Ansprüche ganz verfallen.

Außerdem sei die Regierung seit Jahren u. a. von der GEW darauf hingewiesen worden, dass sie ein Konzept für die Ausgleichsphase der angesparten Stunden vorbereiten müsse und komme nun mit einem unseriösen Vorschlag. Hinzu komme, dass Lehrkräfte durch die Einführung der eigenverantwortlichen Schule und durch viel zu große Klassen immer stärker belastet seien.

Zum ersten Mal in der Geschichte rufen GEW und die Lehrerverbände des deutschen Beamtenbundes gemeinsam gegen die geplanten Maßnahmen auf. Auch aus Kreisen der Elternvertretungen wird Verständnis für die Protestmaßnahmen signalisiert. Alle Kolleginnen und Kollegen protestieren ab 13 Uhr vor dem Kultusministerium, wenn dort die Anhörung der Verbände zu diesem Thema beginnt. Der Vertreter der GEW wird der Ministerin ca. 15.000 Unterschriften vorlegen, mit denen die Lehrkräfte bereits gegen den Wortbruch protestiert haben.

Nach einer Kundgebung um 15.00 Uhr werden Tausende von Lehrkräften in einem Demonstrationszug zum Landtag ziehen, wo ab 16.00 Uhr die Schlusskundgebung stattfinden wird. Wer sich noch an der Demonstration beteiligen möchte, sollte sich umgehend bei den Vorsitzenden der GEW-Kreisverbände anmelden.

Ablaufplan für den 8. Mai ist kann hier herunter geladen werden.
Ortsplan ist hier verfügbar.
Bus-Info für den 8. Mai ist hier verfügbar.
Flugblatt kann hier herunter geladen werden.



24. April 2008
Arbeitszeitkonto ohne Tricks zurückzahlen! Gemeinsam demonstrieren - unsere Rechte sichern!

Am 8. Mai will Kultusministerin Heister-Neumann hören, was die Lehrerschaft über den Beschluss der Landesregierung denkt, den Ausgleich des Lehrerarbeitszeitkontos bis ins letzte Halbjahr vor der Pension zu verschieben – also um 10, 20, 30 oder 35 Jahre. Das soll der „Regelfall“ sein.Am 8. Mai hat die Ministerin die Gewerkschaft und die Lehrerverbände zur Anhörung einge­laden. Nehmen wir die Einladung an, sagen wir der Regierung laut und deutlich unsere Meinung!
Die Chancen uns durchzusetzen stehen nicht schlecht. Das signalisieren die Öffentliche Meinung und das Lavieren im Regierungslager. Der FDP-Parteitag hat beschlossen, dass die Zusagen zur Rückzahlung des Arbeitszeitkontos eingehalten werden müssen. Minister­präsident Wulff hat ebenfalls ein Nachgeben angedeutet. Aber auf seine typische Art.
 

Vorsicht: Trickschaltung! 

Wulff spricht davon, dass jede Lehrkraft jederzeit einen Antrag auf Rückzahlung stellen könne – als Vertrauensschutz. Das ist nichts anderes als die Ausnahmeregelung aus dem Kabinettsbeschluss. Demnach kann die Schulbehörde ein bestimmtes Kontingent an Aus­nahmen genehmigen. Der Regelfall soll aber die Verschiebung bis zum Eintritt in den Ruhe­stand sein.
Wir wollen keine Ausnahmeregelung, sondern wir wollen unseren Rechtsanspruch behalten, unter dem wir 10 Jahre lang die unentgeltlichen Überstunden für das Arbeitszeitkonto ge­leistet haben.
Herr Wulff und Frau Heister-Neumann müssen lernen, dass sich die Lehrerinnen und Lehrer nicht austricksen lassen.

Geben wir ihnen am 8. Mai die erforderlichen Nachhilfestunden!
Je mehr wir sind, desto besser kann uns die Regierung hören.
Viele Kolleginnen und Kollegen wollen sich an diesem Tag die Rückzahlung von zwei Über­stunden holen. Eine gute Idee, um pünktlich zur Nachhilfestunde zu kommen.
 

Nachhilfestunde zur Anhörung: 8. Mai 2008 in Hannover:

Ab 13.00 Uhr vor dem Kultusministerium
15.00 Uhr Demonstration zum Landtag
16.00 Uhr Kundgebung vor dem Landtag 

Das Flugblatt kann hier herunter geladen werden.
Die Unterschriftensammlung kann hier herunter geladen werden.



18. April 2008
Wir lassen uns die unentgeltlich geleisteten Überstunden nicht stehlen!

GEW mobilisiert:
Solch eine Wut gab es in den Kollegien lange nicht mehr. Viele Schulen wollen gemeinsam demonstrieren. Und sie wollen deutliche Zeichen setzen:

·        Aktionen zum Arbeitszeitkonto

·        Unterschriftensammlung

·        Personalversammlungen

·        örtliche Kleinaktionen

·        Demonstration und Kundgebung gegenüber dem Landtag:

      Donnerstag, 8. Mai in Hannover nachmittags

      (Tag der Anhörung zur Änderung der Arbeitszeitordnung)


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Auf der GEW-Delegiertenversammlung der GEW-Kreisverbände Hannover-Stadt und -Land am 17.04.08 protestierten die Kolleginnen und Kollegen spontan gegen den Wortbruch der Ministerin Heister-Neumann. In der Mitte die drei bildungspolitischen Sprecherinnen von den Landtagsfraktionen der SPD, Bündnis`90/Grüne und der Partei Der Linken.

Wir entscheiden selbst, ob wir uns an diesem Tag zwei Überstunden demonstrativ sichern! Das haben viele Kolleginnen und Kollegen der GEW mitgeteilt.
Die Regierung plant, uns um die 10 Jahre lang unentgeltlich geleisteten Überstunden zu bringen. Um nichts anderes geht es! Und so nebenbei erklärt Kultusministerin Heister-Neumann, zur Sicherung der Unterrichtsversorgung wäre eine Verlängerung der Arbeitszeit der Lehrkräfte die einfachere Lösung. So viel Unverschämtheit erlaubt sie sich in der ersten Tagen ihrer Amtszeit. Wer sich so verhält, hat noch mehr Angriffe auf die Lehrerschaft auf Lager.

Jetzt müssen wir uns solidarisch regen. In den Schulen, vor Ort und zentral in Hannover.
Die geplante Änderung der Arbeitszeitordnung muss vom Tisch!

 Es geht aber um mehr:
  • Die Regierung muss endlich die Finanzmittel für erforderlichen Neueinstellungen zur Verfügung stellen
  • Es muss so viele Seminarplätze geben, dass alle Bewerber in Niedersachsen eine Stelle bekommen
  • Die Berufsanfänger müssen so attraktiv bezahlt werden, dass sie nicht mehr in benachbarte Bundesländer abwandern
  • Die Regierung muss ein Programm gegen den Fachlehrermangel vorlegen, um bisher arbeitslose, voll ausgebildete Lehrkräfte dringend benötigte Fächer nachstudieren zu lassen – mit den erforderlichen finanziellen Anreizen
  • Wir brauchen Entlastung durch kleinere Klassen und Senkung der Arbeitszeit.

Es geht nicht nur um materialle Ziele, sondern auch um den Respekt, den wir als Lehrerinnen und Lehrer, als Angehörige des Nichtlehrenden Schulpersonals für uns reklamieren. Wir demonstrieren auch für unsere Selbstachtung, weil uns die Regierung den nötigen Respekt verweigert. 

Das Anschreiben kann hier herunter geladen werden.
Das Flugblatt kann hier herunter geladen werden.
Die Unterschriftenliste kann hier herunter geladen werden.




17. April 2008
GEW wirft Ministerin Heister-Neumann Wortbruch vor - Rücktritt gefordert!

Spontanaktion und -demo am 17.04.08 in Hannover

 

Auf der GEW-Delegiertenversammlung der GEW-Kreisverbände Hanover-Stadt und -Land verurteilten die eingeladenen bildungspolitischen Sprecherinnen der Landtagsfraktionen  von SPD,  Bündnis`90/Grüne und der Partei Die Linke den Inhalt der Verordnung zum Arbeitszeitkonto und die Art und Weise der Bekanntgabe nach Gutsfrauen-Art. Frauke Heiligenstadt (SPD) betonte, die Ministerin sei kaum im Amt schon verschlissen: „Ministerpräsident Wulff hat bei seiner Personalpolitik Not gegen Elend getauscht!“ Ina Korter (Bündnis´90/Grüne) kommentierte: „Bereits zu Busemanns Zeiten habe sich dieser um die Beantwortung der Frage nach dem Arbeitszeitkonto herumgedrückt und es lieber seiner Nachfolgerin überlassen, das Feld zu bestellen.“ Christa Reichwald (Partei Die Linke) sprach von „Betrug“ und der Notwendigkeit der verfassungsrechtlichen Überprüfung.

Die anwesenden GEW-Kolleginnen und Kollegen berichteten über Wut und Empörung in den Schulkollegien, viele seien auf „180“, die Ministerin Heister-Neumann habe einen großen Vertrauensverlust provoziert, man müsse jetzt schnell den Protest nach draußen tragen...Spontan entschieden sich die GEW-Delegierten,  eine Aktion vor dem Freizeitheim Vahrenwald  durchzuführen.

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Michael Strohschein (stellv. GEW-Landesvorsitzender) nahm symbolisch den von der Ministerin geworfenen Fehdehandschuh entgegen und kritisierte auf  das Schärfste den Wortbruch der Ministerin: „Das neue Blockmodell wird die jüngeren Kolleginnen und Kollegen über den Tisch ziehen – 2003 betraf es bereits die älteren!“ Weitere GEW-Aktionen am 1.Mai und im Verlauf  des April/Mai werden vorbereitet.

Der NP-Artikel vom 18.04.08 kann hier herunter geladen werden.
Der NP-Artikel vom 16.04.08 kann hier herunter geladen werden.

Der HAZ-Artikel vom 16.04.08 kann hier herunter geladen werden.




15. April 2008
Personalratswahlen im April 2008: Neues Rekordergebnis für GEW

Mit 63,3 Prozent bei den Wahlen zum Schulhauptpersonalrat fand die GEW in Niedersachsen soviel Zuspruch in den Schulen wie noch nie. Bei den Wahlen zu den Schulbezirkspersonal­räten erreichte die GEW eine 2/3-Drittel-Mehrheit. 

Bei den Berufsschulen errang die GEW erstmalig die Mehrheit. Bei den Realschulen baute sie ihre Mehrheit auf 63 Prozent aus. Auch an den Gymnasien konnte die GEW Stimmen gewinnen und verfehlte den zweiten Sitz im Schulhauptpersonalrat nur knapp. In den übrigen Schulfor­men ist die GEW mit Stimmenanteilen zwischen 70,1 und 86,5 Prozent die bei weitem stärkste Kraft. Den Spitzenwert für die Gesamtschulen verbesserte der GEW-Vorsitzende Eberhard Brandt auf 86,5 Prozent. 

„Die große Mehrheit der Lehrerinnen und Lehrer sieht sich durch die Politik der GEW gut ver­treten. Auch das Nichtlehrende Schulpersonal hat uns eindeutig sein Vertrauen ausgespro­chen“, erklärte Eberhard Brandt. „Dieses Ergebnis macht Mut für die vor uns liegenden Aus­einandersetzungen.“ Die Landesregierung will die im kommenden Schuljahr anstehende Rückzahlung des Arbeits­zeitkontos auf das letzte Halbjahr vor der Pension verschieben. „Für junge Kolleginnen und Kollegen bedeutet dies, dass sie 35 Jahre oder sieben Legislaturperioden auf die Entlastung warten sollen, die Ihnen nach geltendem Recht in diesem Jahr zusteht.“

Die GEW ruft alle Beschäftigten auf, sich gegen diese Unverschämtheit zur Wehr zu setzen.
 Einmischung ist auch gefordert, um die Regelungen im neuen Beamtenrecht zu beeinflussen, in denen es z.B. um die Vergütung und das Pensionsalter geht. Die Lehrerinnen und Lehrer erwarten, dass im Jahr 2009 im Tarifvertrag der Länder der Tarifabschluss aus dem Bereich der Kommunen und des Bundes übertragen wird. Die GEW bereitet sich auf einen Arbeitskampf vor. Für die Mitglieder der Schulpersonalräte, die in den Eigenverantwortlichen Schulen neue Mitbe­stimmungsaufgaben bekommen haben, hat die GEW Schulungen vorbereitet. In Personalvertretungen im Kultusministerium, der Landesschulbehörde und im Wissen­schaftsministerium konnten GEW und Ver.di ihre Mehrheiten ausbauen.

Das Ergebnis für den Schulbezirkspersonalrat Hannover kann hier herunter geladen werden.




11. April 2008
GEW-OV-Blues: Gründung der "Bürgerinitiative Gesamtschule in Lehrte"!

Nach nunmehr fast zwei Jahrzehnten gibt es in Lehrte wieder eine Initiative zur Neugründung einer Integrierten Gesamtschule (IGS).

Am 27.02.08 hat die Gründung der „Bürgerinitiative Gesamtschule in Lehrte“ ( BiGiL ) mit gut 100 Eltern und interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine beachtliche Resonanz gefun-den. In einer sehr sachlichen Atmosphäre haben Richard Wilmers, ehemaliger Leiter der IGS Schaumburg, und Carsten Milde, Didaktischer Leiter der KGS Sehnde und Mitinitiator der Bürgerinitiative, die Eltern über die Möglichkeiten von Gesamtschulen und die Unterschiede zwischen IGS und KGS im Schulzentrum am Riedweg in Hämelerwald informiert.

Im Laufe des Abends wurde von den Eltern gefordert, so schnell wie möglich eine Gesamt-schule in Lehrte zu gründen. Als Standort wird die Haupt- und Realschule Lehrte-Ost in Hä-melerwald favorisiert, weil sie die besten Bedingungen für eine Gesamtschulgründung in Lehrte mitbringt:

·        Sie ist eine Ganztagsschule

·        Sie besteht bereits aus den kombinierten Haupt- und Realschulzweigen

·        Die räumlichen und personellen Voraussetzungen für eine 4-zügige Sek I einer IGS sind vorhanden.

Obwohl die Vertreter der Lehrter SPD ihr Votum für eine KGS nicht ausschlossen, wünschten sich die Eltern bei einer spontanen Abstimmung mit  etwa 100 zu 1 eine IGS und damit eine klassische Gesamtschule. „Ich möchte nicht irgendeine sondern die beste Schule für mein Kind, und das ist für mich die IGS“, erklärte eine Mutter unter Beifall.

Zum Ende der Veranstaltungen waren sich alle Anwesenden einig. Es gelte jetzt, mit allen Beteiligten an einem Strang zu ziehen und den politischen Druck zur Gründung einer IGS aufrecht zu erhalten.

Zu diesem Zweck beschloss die Versammlung, am Samstag vor Ostern in Arpke und Häme-lerwald vor zwei Supermärkten Unterschriften von UnterstützerInnen und potentiellen IGS-Eltern zu sammeln.

Diese Aktionen wurden bereits ein voller Erfolg; denn in kurzer Zeit haben etwa 500 Bürger und Bürgerinnen ihren Wunsch oder Ihre Unterstützung bei der Forderung nach einer Ge-samtschule in Lehrte dokumentiert.

Beim weiteren Sammeln von Unterschriften hofft die Bürgerinitiative auf die Unterstützung durch die Elternräte an den Grundschulen und den Elternbeiräten an den KiTas. Mit einem entsprechendem Brief an die Elternräte und Elternbeiräte hat die Bürgerinitiative darum gebe-ten, die Unterschriftenlisten interessierten Eltern zur Verfügung zu stellen und bis Ende April zurück zu schicken.

Interessierte Eltern erhalten seit einigen Tagen Argumentationshilfen auf der Website www.bigil.de unter "Fragen und Argumente".

Auf ihrer Mitgliederversammlung am Dienstag, den 01.04 auf Einladung der Haupt- und Realschule Lehrte-Ost wurden neben Themen wie aktuelle Berichte, Einbindung des Kolle-giums der Schule weitere Aktionen diskutiert und Unterschriftensammlungen in der Kernstadt Lehrte am Samstag, den 12.04. und beim Start/Ziel des Volkslaufs an der GS Hämelerwald am 20.04. beschlossen.




06. April 2008
03.04.2008: Zur Veranstaltung: „Gesamtschulen jetzt - ohne Wenn und Aber!“

Mit einer gemeinsamen Veranstaltung am 3. April 2008 wandten sich die Niedersächsischen Gesamt­schuliniti­ativen, die GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) und die GGG (Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschulen) vor der ersten ordentlichen Plenartagung an Landtag und Landesregierung. 

Der GEW-Landesvorsitzende Eberhard Brandt erinnerte Ministerpräsident Wulff: „Sie sind im Wort, denn Sie haben versprochen, dass nach den Wahlen neue Gesamtschulen gegründet werden können.“ Ministerpräsident und Kultusministerin müssten dafür sorgen, dass die Regie­rungskoalition ihren Gesetz­entwurf umgehend vorlegt. 

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Olaf Lies, MdL und Sprecher der Initiative IGS Friesland, forderte: „Im Vorgriff auf das Gesetz muss das MK die Schulbehörde anweisen, ausgewählten Schulträgern die Vorbereitung der Errichtung von Ge­samtschulen zu ermöglichen.“ Schulträger wie die Landkreise Friesland und Schaumburg hätten mit par­teiübergreifenden Beschlüssen alle Voraussetzungen geschaffen. Sofort könne das Bedürfnis nach neuen Gesamtschulen festgestellt werden. Die Standorte für die IGS seien beschlossen. Die von Wulff verantwortete Verzögerung der Gesetzgebung führe dazu, dass die ordentliche Vorbereitung der neuen Schulen außerordentlich erschwert würde. „Ist Wulff eigentlich klar, wie groß die Enttäuschung in unse­rem Landkreis über seine Hinhalte­taktik ist?“, fragte Olaf Lies, der auch stellvertretender Landrat ist. 

Gerhard Hildebrandt, Direktor IGS Wilhelmshaven und Vorsitzender der GGG Niedersachsen stellte die pädagogische Arbeit und das Selbstverständnis der Gesamtschulen dar. Er berich­tete über die jüngsten Informationsveranstaltungen für Grundschuleltern. „An vielen Integrierten Gesamtschulen war die Nach­frage noch nie so groß wie in diesem Jahr. Es flossen Tränen, als die Eltern erfuhren, wie viele Gesamt­schulplätze fehlen, um alle Kinder aufnehmen zu können.“ Hier warten Eltern und Schulträger darauf, endlich grünes Licht für die Planung neuer Gesamt­schulstandorte zu bekommen.  

Prof. Rolf Wernstedt referierte über seine Erfahrungen als ehemaliger Kultusminister mit der Einführung und Entwicklung der Gesamtschulangebote in Niedersachsen. Er beobachte erfreut, dass nach fünf Jahren Schulpolitik der Konservativen mit  Gesamtschulverbot, Abschaffung der Orientierungsstufe und Einführung des G8 bei vielen Schulträgern ein neues Interesse an der Gestaltung ihrer Schullandschaft entstanden sei. In der Kommunalpolitik setze sich offenbar jenseits der Parteigrenzen ein Wunsch nach Gesamtschulen durch.  

Dr. Dieter Galas, Ministerialdirigent a.D., langjähriger Gesamtschulleiter, stellte die Anforderun­gen der Gesamtschulbewegung an die Änderung des Schulgesetzes dar und ging auf die erfor­derliche Gestal­tungsfreiheit der Schulträger ein. Da Gesamtschulen die Bildungsgänge aller Schulformen enthalten, könnten Schulträger mit der Errichtung von Gesamtschulen ein voll­ständiges Bildungsangebot erfüllen. Ein Gesetz müsse regeln, dass diese Schulen überall da eingerichtet werden, wo das Bedürfnis festzu­stellen sei.  

Mit Beifall wurden entsprechende Gesetzentwürfe und Äußerungen von SPD, Bündnis`90/Grüne und der Partei Die Linke von der Versammlung aufgenommen.

Der taz-nord-Artikel kann hier herunter geladen werden.

 




31. März 2008
Tarifrunde 2008: Einigung mit Bund und kommunalen Arbeitgebern erzielt!

In der Nacht vom 30. zum 31. März 2008 konnten die entscheidenden Punkte für einen Tarifabschluss im öffentlichen Dienst vereinbart werden.  Nun werden die Gewerkschaftsmitglieder befragt, ob sie dem erzielten Verhandlungsergebnis zustimmen oder nicht. Die zuständigen Gremien der GEW - die Große Tarifkommission und der Koordinierungsvorstand - haben am 31. März das Ergebnis ausführlich diskutiert und bewertet. Einstimmig haben beide Gremien die Annahme des Ergebnisses empfohlen. Dazu werden noch in dieser Woche die entsprechenden Unterlagen über die Landesverbände verschickt. Mit der endgültigen Annahme des Verhandlungsergebnisses wird der Tarifkonflikt mit Bund und Kommunen beendet sein.
Sollte es keine Zustimmung zum Verhandlungsergebnis geben, muss der Tarifkonflikt weiter ausgetragen werden. Für diesen Fall sind langwierige und mit aller Härte zu führende unbefristeter Erzwingungsstreiks unausweichlich.
VKA und Bund haben dem Ergebnis ebenfalls am 31.März zugestimmt.

Die einzelnen Ergebnisse der Tarifverhandlungen können hier herunter geladen werden.
 

Die gewerkschaftlichen Gremien haben empfohlen, diesen Punkten unter Einhaltung einer Erklärungsfrist bis zum 20. April 2008 zuzustimmen. Während der Erklärungsfrist sollen in den Landesverbänden der Gewerkschaften diejenigen Mitglieder, die bei kommunalen Arbeitgebern und dem Bund  beschäftigt sind, über die Annahme oder Ablehnung der Eckpunkte entscheiden. Die Tarifkommissionen der Gewerkschaften haben sich zu diesem Vorgehen entschlossen, damit jedes einzelne Mitglied, das von dem Tarifabschluss betroffen ist, die Möglichkeit hat, mit darüber zu entscheiden, ob die Einigungspunkte im Sinne eines Tarifabschlusses angenommen oder abgelehnt werden sollen. Dabei sind alle Elemente des Abschlusses zu bewerten. Allen ist klar, dass die Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit im Westen um eine halbe Stunde eine nicht einfach hinnehmbare Verschlechterung der tariflichen Arbeitsbedingungen ist. Sie bedeutet eine höhere Arbeitsbelastung und die Gefahr, dass Arbeitsplätze abgebaut und Neueinstellungen verhindert werden. Deshalb sind für einzelne Bereiche besondere Regelungen ins Auge gefasst worden, wie zum Beispiel für den Erziehungsdienst, in dem die Arbeitszeiterhöhung durch die Vorbereitungs- und Qualifizierungstage kompensiert wird. Ein Stellenabbau kann damit nicht begründet werden.

Mit diesem Abschluss hält der öffentliche Dienst Anschluss an das, was im Bereich der Stahlindustrie mit 5,2 Prozent vorgegeben worden ist.
Die Entgelterhöhung von 50 Euro plus 3,1 Prozent für 2008 und 2,8 Prozent für 2009 bedeutet für alle Beschäftigten eine nachhaltige Erhöhung des Tabellenentgelts.
Bund und VKA haben noch im Laufe des 31.März dem Ergebnis zugestimmt.




28. März 2008
GEW: „Gesamtschulen jetzt - ohne Wenn und Aber!“

Donnerstag, 3. April 11.00 – 13.30 Uhr Hannover
Restaurant Leineschloss am Landtag, Leineschlosssaal

Mit einer gemeinsamen Veranstaltung wenden sich die Niedersächsischen Gesamtschulinitiativen, die GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) und die GGG (Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschulen) vor der ersten ordentlichen Plenartagung an Landtag und Landesregierung.

 

 Ministerpräsident Wulff ist im Wort. Er hat versprochen, dass nach den Wahlen neue Gesamtschulen gegründet werden können.  

Eltern und Schulträgern wurde von führenden Fraktionsmitgliedern der CDU zugesagt, dass die ersten neuen Gesamtschulen noch im August 2008 ihre Arbeit aufnehmen können. Im Vorgriff auf eine von den Koalitionsfraktionen eingebrachte Schulgesetznovelle sollen die Schulträger alle erforderlichen Vorarbeiten beginnen können. Die Mitteilung bekamen z.B. die Schulträger Friesland, Schaumburg und Hameln, die die erforderlichen Beschlüsse zur Errichtung von Gesamtschulen bereits getroffen haben. Hier warten Eltern und Schulträger darauf, endlich grünes Licht zu bekommen.

 

Andere Schulträger halten sich bisher zurück, lassen aber keinen Zweifel, dass sie für ihre künftige Schulentwicklungsplanung über die Möglichkeit verfügen wollen, alle Bildungsgänge durch Integrierte Gesamtschulen anzubieten. Dafür benötigen sie unverzüglich gesicherte rechtliche Rahmenbedingungen.

 

In den letzten Wochen zeigte sich bei den Informationsveranstaltungen der bestehenden Integrierten Gesamtschulen für das neue Schuljahr nochmals ein gesteigertes Interesse der Eltern. Für viele ist die IGS eine attraktive reformpädagogische Alternative  zum Turbogymnasium. An diesen Gesamtschulstandorten erwarten die Eltern, dass die Planungen für die Erweiterung des Gesamtschulangebots umgehend beginnen.

 

Darum fordert die GEW:

Die Regierungskoalition muss ihren Gesetzentwurf in diesem Monat vorlegen.

Die Schulbehörde muss angewiesen werden, mit Schulträgern zu verabreden, dass sie im Vorgriff auf das Gesetz die Errichtung von Gesamtschulen vorbereiten können.

 

Das Programm mit den Referenten kann hier herunter geladen werden.

 




28. März 2008
Mai 2008: Seminar für Frauen: Ich will so werden wie ich bin!

"Ich will so werden wie ich bin!"

Kann ich mehr, als andere mir zutrauen?Gibt es mehr als (m)eine Möglichkeit, sich durchzusetzen??Ist es Schicksal, dass männliche Arbeitskollegen unaufmerksam auf mich reagieren?Ist das, was andere von mir wahrnehmen, alles, was ich von mir zeigen möchte?Wollte ich nicht einmal Chefin, Lokführerin oder Diva werden – was ist davon geblieben? 

In diesem Seminar wollen wir gemeinsam untersuchen, ob jede von uns so zur Geltung kommt, wie sie es wünscht und »verdient« oder ob es noch schlummernde Potenziale bzw. Alternativen zu bisherigem Verhalten gibt. 

Inhalte des Seminars:
Ø      Auftritt und Wirkung
Ø      Rhetorik: Auf den Punkt bringen!
Ø      Haushalten mit Zeit und Energie: Das Pareto-Prinzip
Ø      Persönliche Durchsetzungsstrategien : Vom Nutzen schlechter Angewohnheiten
Ø     Praktische Auseinandersetzung und Konfrontation mit dem „männlichen Prinzip“ 

Das Seminar dauert zwei Tage (eine nur zeitweise Teilnahme ist nicht möglich), richtet sich ausschließlich an berufstätige Frauen an gemischtgeschlechtlichen Arbeitsplätzen und wird aus diesem Grund von einer Frau und einem Mann gemeinsam geleitet.

 Leitung:   Bengt Kiene (www.bengt-kiene.de), Heike Stark (www.stark-beratung.de)

Zeit:                                       24. + 25. Mai 2008, jeweils von 10 – 18.00 Uhr

Ort:                                         Stephansstift, Kirchröder Str. 44, 30625 Hannover

Kosten:                                  € 95,- (excl. Mittagessen)

Anmeldung:                         per Mail bis zum 21. April 2008 an folgende Adresse:

Die Anmeldung wird erst mit der Überweisung des Teilnahmebeitrags auf folgendes Konto gültig: 
Bengt Kiene: Sparkasse Hannover, BLZ 250 501 80, Kontonr.: 212 933 68, Stichwort: Seminar Mai 2008

TN-Zahl:                                    mind. 10, max. 16

Anmeldeschluss:                      21.04.08

Zu- bzw. Absagen gehen am 23.4.08 per Mail zu.




19. März 2008
Ostermarsch 2008: Kundgebung am 22.03.08 ab 12.00 Uhr auf dem Kröpke-Platz in Hannover

Informieren, Diskutieren, Protestieren!

 

Am Gründonnerstag starten in ganz Deutschland die Ostermärsche mit Mahnwachen und Kundgebungen zum fünften Jahrestag des Irakkriegs. Am 20. März 2003 hatten die US-Truppen und ihre Alliierten den Angriff begonnen.

 

Auf mehr als 70 Ostermarsch-Aktionen fordern Initiativen zivile Alternativen zu Bundeswehreinsätzen. Im Mittelpunkt steht die Forderung nach einer Friedenslösung für Afghanistan, für die der Abzug der ausländischen Truppen nach Meinung der Friedensorganisationen die Voraussetzung ist. 

 

Im April soll ein Teil der in Hannover stationierten 1. Panzerdivision zu Kampfeinsätzen in den Norden Afghanistans geschickt werden  -  dies lehnen die Organisationen der Friedensbewegung ab.

 

Sie starten mit den Ostermärschen die Unterschriftensammlung für eine gemeinsame Petition an den Bundestag, das Afghanistan-Mandat der Bundeswehr im kommenden Herbst nicht zu verlängern.


13. März 2008
Tarifverhandlungen bei Bund und Kommunen gescheitert!

Nach der fünften Verhandlungsrunde haben die Gewerkschaften die Verhandlungen für gescheitert erklärt. In freien Verhandlungen war kein Ergebnis mehr zu erzielen, nachdem die Arbeitgeber für eine Bewegung in Richtung eines verbesserten Angebots von den Gewerkschaften Vorleistungen gefordert hatten. Die Gewerkschaften sollten einer Verlängerung der Arbeitszeit zustimmen.

Nach dem Scheitern der Verhandlungen beginnt in der nächsten Woche die Schlichtung. Am 29. März 2008 sollen die Verhandlungen über die Schlichtungsempfehlung wieder aufgenommen werden. Die Arbeitgeber haben ihre Androhung wahr gemacht und die Arbeitszeitregelungen gekündigt.
 

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Verhandlungen gescheitert

In den Sondierungen wurde von den Arbeitgebern angekündigt, dass sie sich bewegen könnten, wenn die Gewerkschaften als eine Vorleistung die generelle Bereitschaft zur Arbeitszeiterhöhung erklären würden. Die Arbeitgeber signalisierten, dass sie den Gewerkschaften unter dieser Voraussetzung bei der Einkommenserhöhung und zeitlichen Verschiebung der Ostangleichung entgegenkommen könnten.

Auch bei dem für die Arbeitgeber sehr wichtigen Thema Leistungsentgelt wäre eine Verschiebung etwa ins Jahr 2009 denkbar. Das haben die Gewerkschaften abgelehnt. Tarifergebnisse werden in freien Verhandlungen erzielt und nicht dadurch, dass eine Tarifvertragspartei sich der anderen durch Erfüllung von Vorbedingungen unterwirft. Auf die von den Arbeitgebern geforderte Selbstknebelung der Gewerkschaften konnte es nur eine Antwort geben: Die Erklärung, dass die Verhandlungen gescheitert sind. Dies haben die Große Tarifkommission der GEW und die Bundestarifkommission von ver.di am 7. März 2008 beschlossen.
 

 


Schlichtung beginnt

Die Arbeitgeber haben die Schlichtung angerufen. Sie setzen auf den von ihnen genannten stimmberechtigten Schlichter, den ehemaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Lothar Späth (CDU). Sie hoffen, dass die Schlichtung, für deren Dauer Friedenspflicht besteht, zu einem Abklingen der Kampfbereitschaft der Beschäftigten führt und die öffentliche Akzeptanz für die Forderungen der Gewerkschaften schwindet. Die Schlichtungskommission besteht neben den beiden Vorsitzenden aus 24 Mitgliedern, von denen Arbeitgeber und Gewerkschaften je zwölf Mitglieder benennen.

Die Gewerkschaftsseite besteht aus acht Mitgliedern von ver.di, einem Mitglied der GEW und drei Mitgliedern der dbb-Tarifunion. Ilse Schaad vertritt die GEW. Beide Seiten haben sich darauf geeinigt, alle bisher verhandelten Gegenstände in die Schlichtung einzubringen. Das betrifft unter anderem die Entgelterhöhung, die von den Arbeitgebern gekündigten Arbeitszeitregelungen, die Restanten, das Fortgelten der Bewährungs- und Tätigkeitsaufstiege für die übergeleiteten und neu eingestellten Beschäftigten, das Volumen für das Leistungsentgelt und die Forderungen im Bereich der Auszubildenden.

                                                                                         

Das Tarifinfo Nr.11 kann hier herunter geladen werden.




29. Februar 2008
Tarifrunde 2008 bei Bund und Kommunen: 04.03.08

Wir haben uns in vier Verhandlungsrunden anhören müssen, dass es keinen Nachholbedarf für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst gäbe, und dass zu hohe Lohnabschlüsse den wirtschaftlichen Aufschwung gefährden würden. Wenn es nach den Arbeitgebern ginge, würden die Beschäftigten nie mehr eine Lohnerhöhung bekommen, egal wie die wirtschaftliche Lage wäre. Ein Argument kann immer ausgepackt werden. Einmal  ist die schlechte Haushaltslage Schuld, das nächste Mal wird die Gefährdung der Konjunktur bemüht.

Aber die Arbeitgeber haben in der letzten Verhandlungsrunde noch einen draufgesetzt. Sie kündigten an, die geltende Arbeitzeit im Tarifvertrag zu kündigen! Damit ist klar: sie wollen eine Arbeitszeitverlängerung durchsetzen!Jetzt reicht’s! Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst wollen mehr Geld ohne Mehrarbeit!

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Wir fordern: 8 Prozent mehr, mindestens 200 Euro monatlich! Wir wehren uns gegen eine Arbeitszeitverlängerung! Keine Kompensation der Lohnerhöhungen durch  Arbeitszeitverlängerung!

 Deswegen ruft die GEW-Niedersachsen alle Beschäftigten in kommunalen und Bundeseinrichtungen in Niedersachsen am 04.März 2008 zu einem ganztägigen Warnstreik auf!

Treffpunkt: 9.45 Uhr Hannover, Klagesmarkt gegenüber dem DGB-Haus, anschließend Demonstration zum Opernplatz, 11.00 Uhr Abschlusskundgebung u. a. mit Frank Bsirske

Die GEW-Kolleginnen und Kollegen  wenden sich auf dem Klagesmarkt/gegenüber dem DGB-Haus oder auf dem Opernplatz/Rednerbühne an Nils Johannsen, um sich in die Streiklisten einzutragen! 


21. Februar 2008
Tarifrunde 2008 bei Bund und Kommunen: 19.02.08

Warnstreik in Hannover: GEW zeigt Flagge: 8%  für mehr Lohn und Gehalt!

 Ohne Ergebnis und nennenswerte Bewegungen hatte die dritte Verhandlungsrunde zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern des öffentlichen Dienstes in der Tarifrunde 2008 für Bund und Kommunen geendet. Um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen, rufen die Gewerkschaften jetzt zu Warnstreiks auf. In Hannover beteiligten sich am 19.Februar 2008 ca. 4.000 Kolleginnen und Kollegen von GEW, ver.di und der GdP. In Langenhagen waren ca. 300 Beschäftigte aus der Stadt , aus Wunstorf, Neustadt, Wedemark Seelze und Isernhagen im ganztägigen Streik.  In Lehrte kamen ca. 260 Beschäftigte aus Burgdorf, Sehnde und Lehrte zusammen.

 Ohne Ergebnis und nennenswerte Bewegungen hatte die dritte Verhandlungsrunde zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern des öffentlichen Dienstes in der Tarifrunde 2008 für Bund und Kommunen geendet. Um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen, rufen die Gewerkschaften jetzt zu Warnstreiks auf. In Hannover beteiligten sich am 19.Februar 2008 ca. 4.000 Kolleginnen und Kollegen von GEW, ver.di und der GdP. In Langenhagen waren ca. 300 Beschäftigte aus der Stadt , aus Wunstorf, Neustadt, Wedemark Seelze und Isernhagen im ganztägigen Streik.  In Lehrte kamen ca. 260 Beschäftigte aus Burgdorf, Sehnde und Lehrte zusammen.

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Die Arbeitgeber hatten alles darangesetzt, um die Gewerkschaften nach der Verhandlungsrunde als „Blockierer“ abzustempeln: Diese würden das Arbeitgeberangebot schlecht reden und wären nicht bereit, von ihren überzogenen Forderungen abzurücken. Die Gewerkschaften konterten diesen Vorwurf mit der Feststellung, dass das Arbeitgeberangebot (5% mehr Lohn, verteilt auf 2 Jahre mit Arbeitszeitverlängerung auf 40 Stunden/Woche) eine Fortsetzung der Politik der Reallohnverluste und Arbeitszeitverlängerung für die Beschäftigten bedeute.
 

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Sie rechneten vor, dass die Arbeitgeber die angebotene Erhöhung der Einkommen durch 1,5 Stunden Arbeitszeitverlängerung kompensieren wollen. Die Arbeitszeitverlängerung bedeutet ein Minus von 3,75 Prozent beim Lohn. Auch die Inflationsrate in 2007/08 und die für 2009 zu erwartende machen deutlich, dass die Arbeitgeber bei ihrem Angebot gehörig nachlegen müssen. Die sprudelnden Steuerquellen bei Bund und Kommunen brächten Einnahmeüberschüsse. Deshalb gebe es genügend Spielraum für eine spürbare Erhöhung der Löhne und Gehälter der Beschäftigten. Da längere Arbeitszeiten zudem auch immer mit dem Abbau von Arbeitsplätzen verbunden seien, bleibt das so genannte Arbeitgeberangebot für die Gewerkschaften unannehmbar!

 

Das GEW-Tarifinfo Nr. 9 informiert über Einzelheiten und Hintergründe und kann hier herunter geladen werden.




17. Januar 2008
GEW-Hannover: Grundschultag am 21.02.2008

„Gute Schüler kommen in den Himmel, kluge Kinder kommen überall hin.“ 

Wie jedes Jahr treffen sich in Hannover interessierte, gewerkschaftlich - orientierte PädagogInnen aus dem Primarbereich. In diesem Jahr steht der Grundschultag unter dem Motto: „Gute Schüler kommen in den Himmel, kluge Kinder kommen überall hin“.  Das Bildungssystem der Bundesrepublik Deutschland , das geprägt ist von Selektion und Elitebildung, fördert die Teilung der Gesellschaft. Hier kommen die guten, angepassten Schüler in den „neoliberalen Himmel der Privilegien“.  

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Doch heute brauchen wir kluge Menschen. Wir stehen alle vor großen Herausforderungen: Wie wollen wir in Zukunft leben? Wie wollen wir in Zukunft wirtschaften? Wie wollen wir produktiv arbeiten? Wie können wir gut lernen? Antworten werden dringend gesucht. Wir brauchen heute Menschen, die intelligente und kreative Lösungen für die Probleme der Menschheit entwickeln können. Nicht nur hier, sondern überall, d.h. global. Jeder ist gefragt und gefordert. Man kann es sich nicht mehr leisten, auch nur einen zurück zu lassen. Wir wollen das Menschenrecht auf Bildung für alle verwirklichen. 

Wie wir unsere Arbeit an Grundschulen ausrichten können, um möglichst effektiv, die Potentiale der Menschen zu entwickeln, dazu wird Dr. Karl Gebauer mit uns sprechen. Er plädiert für eine Pädagogik, die Vertrauen schafft. Eine gute Lernatmosphäre stärkt die Kinder. Doch wie geht das wirklich? Wie kann man gut lernen? Wie wird man klug? Hier und jetzt! Dr. Karl Gebauer, 69 Jahre alt, hat viele Erfahrungen als Grundschullehrer gesammelt. Er war von 74 - 77 im nds. Kultusministerium tätig und leitete von 1977 bis 2002 die GS Leinebergschule in Göttingen (siehe auch: www.gebauer-karl.de). 

  • Ort:          Grundschule Tresckow-Schule//Tresckowstr. 49//30457 Hannover-Wettbergen//fon: 0511 - 46 60 68//U-Linie 3: Haltestelle Tresckowstraße
  • Datum:    21. Februar  2008
  • Zeit:         11:00  bis 14:30 Uhr
  • Programm:

11:00        Ankommenszeit/Empfang

11:15        Begrüßung im Plenum

11:30        Referat: Dr. phil. Karl Gebauer, Göttingen:  „Wie  werden  unsere  Kinder  klug?  Bedingungen für ein erfolgreiches Lernen

12:30       Pause mit Selbstverpflegung

13:00       4 Workshops zum Referat

13:45       Podiumsdiskussion mit Sprechern der Workshops und Dr. phil. Karl Gebauer

14:30       Ende ·        

Anmeldung: GEW Hannover-Stadt/ Berliner Allee 18/ 30175 Hannover, fon: 0511-66 20 14 //fax: 0511-62 12 94//E -Mail:

 

Das Anmeldeformular kann hier herunter geladen werden.

 

 

Das Plakat zum Grundschultag kann hier herunter geladen werden.




15. Januar 2008
IGS-Neugründungen in Hannover: 2580 Unterstützerunterschriften für neue Integrierte Gesamtschulen

In Hannover wirbt die Initiatve „Neue IGS –Jetzt!“ seit Ende September 2007 für die Einrichtung neuer Integrierten Gesamtschulen als Stadtteilschulen in Hannover-Stadt.. Bisher hat die Initiative 2580 Unterstützerunterschriften gesammelt. Die Initiative bewertet die jetzige Situation als einen bildungspolitischen Skandal – ihre Forderungen:

 

  • Aufnahme von 200 Elternwünschen pro Jahr für die Anmeldungen an einer neuen IGS in Hannover (bisher 200 Ablehnungen pro Jahr)
  • Abschaffung des gesetzlichen Neugründungsverbotes für Gesamtschulen in Niedersachsen
  • Neugründungen von Integrierten Gesamtschulen in Hannover
  • Integrierung der Elternwünsche für die Schullaufbahnempfehlung für Gesamtschulen an Grundschulen
  • Abstimmungen mit dem Schulträger in Hannover über mögliche Standorte
 

Am 16.Januar 2008 werden ca. 8.000 Unterstützerunterschriften für die Einrichtung von Integrierten Gesamtschulen (Initiativen Hannover, Braunschweig, Friesland) dem Kultusminister Bernd Busemann (CDU) in Anwesendheit von Wolfgang Jüttner (SPD), Ina Korter (Bündnis`90/Die Grünen) und  Hans-Werner Schwarz (FDP) und Eberhard Brandt (GEW Niedersachsen) im Restaurant „Leineschloss“ in Hannover ab 11.30 Uhr übergeben.

 

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Die aktuellen Unterstützer (Organisationen und Einzelunterzeichner) können hier herunter geladen werden.

 

Der HAZ-Artikel vom 17.01.08 zur Unterschriftenübergabe kann hier herunter geladen werden.

 

Der HAZ-Artikel vom 13.12.2007 zur Unterschriftensammlung auf dem Kröpcke/Hannover kann hier herunter geladen werden.




11. Januar 2008
„Der Zug der Erinnerung": 10.000 sahen sich die Ausstellung an! Stop in Lehrte 12. und 13.01.08

Über 10.000 Besucher strömten seit Montag in den "Zug der Erinnerung", der auf Gleis 104 des Hauptbahnhofs von Hannover stand. Wie die pädagogischen Begleiter berichteten, hatten sie allein am vergangenen Dienstag 2.500 Gäste gezählt. "Am Mittwoch waren es erneut über 2.000, darunter mehr als die Hälfte Jugendliche", sagt Martin Rapp, der Ansprechpartner für Schulklassen ist. "Es gibt einen großartigen Zuspruch der Hanoveraner aller Altersgruppen." Über 100 Schulklassen und Jugendgruppen sahen sich die Ausstellung an. Etliche Schulklassen nutzten die Gesprächsmöglichkeiten mit Zeitzeugen (Ruth Gröne und Margot Kleinberger) im Raschplatzpavillon. 

 

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Margot Kleinberger im Gespräch mit Medienvertreter.

 

Der Besucheransturm kam am Donnerstag und Freitag. Es bildeten sich lange Schlangen bis in den Abendbereich hinein entlang des Zuges. Wartezeiten von einer Stunde zahlten sich aus.

 

Scharfe Kritik am Verhalten der DB-AG

 

In- und ausländische Medien (Independent), brachten täglich Berichte, nachdem die Ausstellung von Vertretern der Stadt, der Region sowie vom DGB Niedersachsen-Mitte eröffnet worden war. Er empfinde ein "Gefühl von Ohnmacht und Wut", wenn er an die Verbrechen der Nazis denke, sagte Regionspräsident Hauke Jagau in seiner Ansprache auf Gleis 103. Sebastian Wertmüller vom Deutschen Gewerkschaftsbund erwähnte die Umtriebe der NPD und unterstrich die Aktualität des Gedenkens:

"Der Zug der Erinnerung“ ist eng verknüpft mit aktivem Engagement gegen alte und neue Nazis, gegen Antisemitismus und Rassismus (...) Wir weisen heute nicht nur auf viele einzelne Schicksale hin, die sich hinter den Zahlen der Deportierten und hinter den Zahlen der Ermordeten verbergen. Wir thematisieren auch die Rolle einer allen bekannten Einrichtung, die Rolle der Deutschen Reichsbahn, deren historischer Nachfolger die Deutsche Bahn ist. Ohne die Reichsbahn, ohne die bürokratisch korrekte Abwicklung der Deportationen und der Todeszüge in die Vernichtungslager, wäre der Holocaust nicht möglich gewesen (...) Erst seit 1998 gibt es ein Mahnmal am Bahnhof Grunewald Gleis 17 in Berlin, das an die Rolle der Reichsbahn im Nationalsozialismus erinnert. Zahlreiche Versuche, örtlich ein Gedenken zu gestalten, wurden von der Bahn AG bisher verweigert und auch der 'Zug der Erinnerung' wurde nur möglich, indem jeder Streckenkilometer und jeder Stationsaufenthalt bei der Bahn, d.h. über die DB Netz AG privatwirtschaftlich angemietet und bezahlt wird. Diesen Skandal gilt es offen anzusprechen und deswegen erheben wir heute auch die Forderung an die Bahn AG und das Bundesverkehrsministerium, von ihren Finanzforderungen in Höhe mehrerer zehntausend Euro Abstand zu nehmen Ich denke es kann nicht angehen, dass die Bahn sich die Erinnerung an ihre eigene unheilvolle Geschichte im Nationalsozialismus auch noch vergüten lässt."

„Zug der Erinnerung“ in Lehrte: 12. und 13.Januar 2008, Ankunft und Eröffnung am 12.01.08 um 11 Uhr im Bahnhof Lehrte. Öffnungszeiten: 12.01.08 von 11 bis 18 Uhr; 13.01.08 von 8 bis 18 Uhr.

Der Flyer kann hier herunter geladen werden.

Der NP-Artikel vom 12.01.08 kann hier herunter geladen werden.




19. Dezember 2007
"Zug der Erinnerung": Standort im Hauptbahnhof Hannover!

Der „Zug“ wird am 07.01.08 im Hauptbahnhof Hannover eintreffen – die Eröffnungsveranstaltung findet um 10 Uhr statt. Es werden sprechen: Sebastian Wertmüller (Vorsitzender DGB Niedersachsen-Mitte), Hauke Jagau (Regionspräsident der Region Hannover) und Stephan Weil (Oberbürgermeister der Stadt Hannover).

 

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In der Zeit vom 08.01.08 bis zum 11.01.08 werden an die 60  angemeldete Schulklassen und Jugendgruppen die Ausstellung des „Zuges der Erinnerung“ besuchen. Weitere Termine können kurzfristig mit Nils Johannsen (GEW Hannover) abgestimmt werden. Zusätzlich wird mit  einem großen Besucherandrang der Öffentlichkeit gerechnet, so dass es möglicherweise zu kleinen Beeinträchtigungen und Verzögerungen kommen kann.

 

Einige organisatorische Hinweise für Lehrkräfte bzw. Betreuer der angemeldeten Schulklassen und Gruppen:

 
  • Der „Zug der Erinnnerung“ steht auf dem Gleis 103/Ende Bahnsteig 3/Abschnitt A-C  im Hauptbahnhof Hannover. Eine Ausschilderung wird sich vor Ort befinden.
  • Es stehen drei pädagogische Mitarbeiter/-innen zur Verfügung, die die verschiedenen Ausstellungsorte bisher betreut hatten. Sie stehen für eine kurze Einführung (nicht Führung!) zu Beginn Ihres Durchganges der Ausstellung zur Verfügung (5-8 Minuten).  Es ist ein Angebot, keine Verpflichtung!
  • Die Ausstellung erstreckt sich auf zwei Waggons. Im zweiten Waggon stehen 2-3 PCs für individuelle Recherchen zur Verfügung. Jede Gruppe kann dort für 30 Minuten die PCs benutzen.
  • Es sind keine Eintrittsgelder zu bezahlen. Spenden für das Projekt sind willkommen und können im zweiten Waggon entrichten werden.
  • Für 1-2 Gruppen pro Durchgang stehen maximal 45 Minuten zur Verfügung.

Für die Gespräche mit Zeitzeugen stehen einige zentrale Termine bereit. Die Gespräche werden im Raschplatz-Pavillons, Raum 1.Etage/Kuppelsaal Lister Meile 4, 30161 Hannover stattfinden. Folgende Termine stehen fest:

  • 08.01. um 10:45 Uhr,  Ruth Gröne
  • 08.01. um 12:15 Uhr,  Margot Kleinberger
  • 09.01. um 10:00 Uhr,  Margot Kleinberger
  • 10.01. um 14:15 Uhr,  Margot Kleinberger
  • 11.01. um 10:45 Uhr, um 13:00 Uhr Margot Kleinberger. Weitere Termine sind noch in Vorbereitung.

 

Empfehlung: Im Rahmen des Zugaufenthaltes gibt es ein Begleitprogramm zur Ausstellung, das von den Schulklassen genutzt werden sollte. Das Programm kann im Internet angesehen und herunter geladen werden: www.niedersachsen-mitte.dgb.de und  www.gew-hannover.de „Aktuelles“ und/oder als gedruckten Flyer bei der  DGB-Region, Otto-Brenner-Str.1, 30159 Hannover (geöffnet ab 02.01.08) oder der GEW Hannover, Berliner Allee 18, 30175 Hannover, 2.Etage rechts (geöffnet ab 07.01.08) abgeholt werden.

 

            Kontakt:

Tom Seibert (DGB-Region Niedersachsen Mitte), Tel. 0511-1638723

            Nils Johannsen (GEW Hannover), Tel. 0511-662014 

Das Begleitprogramm kann hier herunter geladen werden.

 




30. November 2007
„Das Maß ist voll: Aktionen gegen das Neugründungsverbot und schlechte Arbeitsbedingungen in Schulen

Die Probleme sind mannigfaltig: Sich weiter verschlechternden Arbeitsbedingungen an Schulen, unzureichende Unterrichtsversorgung trotz Statistikschwindel der Landesregierung, mangelnde Vertretungsreserve, schlechte Eingruppierung für angestellte Lehrkräfte, das Auslaufen des Altersteilzeitmodells in Niedersachsen, das Neugründungsverbotes für Gesamtschulen – die Liste der gravierenden Mängel an den Schulen und in der Bildungspolitik der CDU-FDP geführten Landesregierung Niedersachsen lässt sich verlängern! 

Die GEW Hannover, die GEW-Ortsverbände „BLUES“ und Wunstorf und das Bündnis „Neue IGS – Jetzt!“ beteiligten sich an Aktionstagen (19.11.-23.11.07). Zum Auftakt lud das hannoversche Bündnis „Neue IGS – Jetzt!“ zu einer Diskussionsveranstaltung mit Prof. Matthias von Saldern (Universität Lüneburg) am 19.11.07 in die IGS List ein. Sein Vortrag  „Warum brauchen wir Gesamtschulen?“ begeisterte die ca. 50 Besucher. Er setzte sich mit den gravierenden Nachteilen des dreigegliederten Schulsystems auseinander und begründete aus pädagogischer, entwicklungspsychologischer und bildungspolitischer Sicht die Unsinnigkeit der Selektionsinstrumente und –wege im gegliederten Schulsystem. Die Alternative stellt für ihn die Integrierte Gesamtschule dar. Selbst Studien von verschiedensten Institutionen und Instituten geben dem dreigliedrigen Schulsystem kaum noch eine Chance! Das Bündnis „Neue IGS – Jetzt“ wird mit weiteren Aktionen in die Öffentlichkeit gehen. Am 12.Dezember werden „Gesamtschulplätzchen“ auf dem Kröpcke in Hannover verteilt und Unterschriften gegen das von der CDU-FDP-Landesregierung im Jahr 2003 beschlossene Neugründungsverbot für Gesamtschulen gesammelt.  

Das Handout von Prof. Matthias von Saldern kann hier herunter geladen werden. 

Der GEW-Ortsverband „BLUES“ legte einen Tag später in der Innenstadt von Lehrte nach. Dort problematiserten die GEW-Kolleginnen und Kollegen die unzumutbaren Arbeitsbedingungen in den Schulen: Durch übermäßige Verwaltungsarbeiten,  unverhältnismäßig viele sozialpädagogische Tätigkeiten, zu großen Klassen um die 30 SchülerInnen komme das eigentliche Unterrichten zu kurz. In Diskussionen mit den Passanten konnten diese auf einer Litfasssäule punkten, was ihnen in der Bildungspolitik am Wichtigsten erscheint.  

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Der Zeitungsartikel des "Anzeiger Burgdorf" vom 22.11.07 kann hier herunter geladen werden. 

Eine ähnliche Stoßrichtung verfolgte der GEW-Ortsverband und der Stadtelternrat in Wunstorf. Dort informierten Kolleginnen und Kollegen vormittags in der Fußgängerzone über die Arbeitsbedingungen, die Unterrichtsversorgung und die IGS-Initiative in Wunstorf. Den Abschluss der Aktionstage  bildete in Wunstorf das Kabarettduo Fuhrmann & Eberlei aus Oldenburg, das mit ihrem höchst amüsanten Programm „Heul doch! Der Schulinspektor kommt“ die Bildungs- und Schulpolitik der CDU-FDP-Landesregierung aufs Korn nahm und ca. 100 Kolleginnen und Kollegen begeisterte. 

Der Zeitungsartikel zur GEW-Aktion im "Wunstorfer Stadtanzeiger" vom 07.12.07 kann hier herunter geladen werden.

Die Unterschriftenliste für die Einrichtung einer Gesamtschule in Wunstorf kann hier herunter geladen werden.

Der Zeitungsartikel zu einer Gesamtschule in Wunstorf in der "Leinezeitung" vom 23.11.07 kann hier herunter geladen werden.

Der Zeitungsartikel zur GEW-Kabarett-Veranstaltung in der "Leinezeitung" vom 22.11.07 kann hier herunter geladen werden.

 

 




28. November 2007
„Zug der Erinnerung“: Eröffnungsveranstaltung am 07.Januar 2008 in Hannover

Zum Eintreffen des Zuges in Hannover am 07. Januar wird um 10:00 Uhr auf dem Hauptbahnhof die Eröffnungsveranstaltung stattfinden (Ankündigung in den Medien). Die Ausstellung im Zug über die Deportationen der Kinder steht bis zum 11. Januar täglich von 08:00 Uhr - 18:00 Uhr der Öffentlichkeit zur Verfügung. Der Standort des Zuges ist der Hauptbahnhof Hannover.

Schwerpunkt der Ausstellung ist das Geschehen in Deutschland: die Zustellung der Deportationsbescheide, das Verlassen der Wohnungen, der Weg in die Sammellager und zu den wartenden Zügen - oft unter den Augen der Bevölkerung. Am Ende des zweiten Zugwaggons sind darüber hinaus Fotos und Dokumente lokaler Spurensuche zu sehen. Allein in Hannover fuhren acht dieser Züge zwischen Dezember 1941 und Februar 1945 vom Bahnhof "Fischerhof" in Linden ab. 

Auf großes Interesse stößt die Ausstellung in allen Schulformen: Mittlerweile haben sich bereits über 40 Schulklassen aus Hannover und der Region angemeldet! Eine Warteliste für Gruppen ist eingerichtet.

Für die Begleitung der Austellung hat der lokale Unterstützer - und Organisationskreis ein umfangreiches Rahmenprogramm vorbereitet. Der Flyer zum Begleitprogramm ist auch in größerer Stückzahl erhältlich beim DGB Region Niedersachsen-Mitte (Kontakt: Tom Seibert, Tel.0511-16387-23) und GEW Hannover (Nils Johannsen, Tel. 0511-662014).

Das umfangreiche Begleitprogramm kann hier herunter geladen werden. 

Der Flyer kann hier herunter geladen werden.

Die Zeitungsartikel der NP und der HAZ vom 28.11.07 kann hier herunter geladen werden.




18. November 2007
"Zug der Erinnerung" fährt durch Deutschland: Stop in Hannover vom 07.01.08 bis zum 12.01.08

Der Zug der Erinnerung besteht aus zwei  Waggons, in denen die Geschichte der europäischen Deportationen, beispielhafte Fotos und Schicksale der Kinder sowie Video- und Filmsequenzen von Überlebenden gezeigt werden. Schwerpunkt der Ausstellung ist das Deportationsgeschehen in Deutschland: die Zustellung der Deportationsbescheide, das Herrichten und Verlassen der Wohnungen, der Weg zu den Sammellagern und von dort am helllichten Tag durch die Dörfer und Städte zu den wartenden Zügen. In einem der Mittelgänge hängen die noch leeren, durch die Recherche von Schulen und anderen Organisationen zu füllenden Tafeln mit den Fotos und Biographien einzelner Kinder aus den Gemeinden und Städten entlang der Fahrstrecke. 

Die Ankunft des Zuges in Hannover wird am 07.01.2008 erwartet, so dass am gleichen Tag die Eröffnungsfeier stattfinden wird. Der Standort des Zuges wird zurzeit noch mit der Deutschen Bahn AG verhandelt. 

Voraussichtlich können Besucher, Schulklassen und Jugendgruppen vom 08.01.2008 bis zum 11.01.2008 in der Zeit von 8 bis 18 Uhr den Zug besichtigen. Ein Gang durch die Ausstellung dauert zwischen 30 und 45 Minuten - ca 25 Personen hätten pro Gruppe die  Möglichkeit, sich gleichzeitig die Ausstellung anzusehen. Pädagogisches Begleitpersonal steht für eine kurze Einführung bereit. Es können 2-3 Computerarbeitsplätze für Recherchezwecke genutzt werden. Zeitzeugen stehen für Gespräche und Diskussionen zur Verfügung - die Termine werden noch veröffentlicht. Ein Begleitprogramm zu den breit gefächerten Themen jüdischen Lebens in Hannover wird zusammengestellt und wird noch veröffentlicht. Schulklassen und Gruppen müssen sich bei den unten genannten Organisatoren anmelden, damit ein vernünftiger Ablauf gewährleistet ist. 

ACHTUNG, BITTE BEACHTEN: Aufgrund des enormen Interesses und der vielen Anmeldungen sind nur noch ganz wenige Termine  in den Zeiträumen von 14 Uhr bis 16.15  Uhr für Schulklassen und Gruppen möglich!

GEW Hannover: Nils Johannsen (Anmeldung/Koordinierung der Schulklassen/Gruppen),

Tel.0511-662014, email:  

DGB-Region: Tom Seibert: Tel. 0511-1638723, email:  

Der LehrerInnenbrief  kann hier herunter geladen werden.

Informationen zur Ausstellung, zur Spurensuche, zu didaktischen Anregungen, zu Städten und Namen können hier herunter geladen werden.

Der FR-Artikel vom 09.11.07 zum Start des "Zuges" in Frankfurt/M. kann hier herunter geladen werden.




18. November 2007
Bündnis "Neue IGS - Jetzt!": Diskussionsveranstaltung am 19.11.07: Warum brauchen wir Gesamtschulen?

Trotz der Ankündigung von Ministerpräsident Christian Wulff (CDU), das Verbot neuer Gesamtschulen zu lockern, untersagt das Kultusministerium den Schulträgern alle Planungen. Aufgrund der aktuellen Rechtslage sei "klar gestellt, dass wegen des Neuerrichtungsverbots kein Raum für eine Bedürfnisermittlung für die Errichtung neuer Gesamtschulen gegeben ist", heißt es in einem Schreiben des Kultusministeriums an die Landesschulbehörde Hannover. Weiter heißt es: "Es ist zurzeit völlig offen, in welcher Form und zu welchem Zeitpunkt das o.a. Verbot vom Gesetzgeber aufgehoben wird." 

Ein tiefer Riss: Die Forderung nach Neugründungen von Integrierten Gesamtschulen kamen bisher von GEW-Seite, von IGS-Bündnissen und wurden von SPD, Bündnis`90/Die Grünen und der Partei "Die Linke" unterstützt. Die neue Qualität: CDU- und FDP-Kommunalpolitiker im Landkreis Schaumburg bewerten diese Position der CDU-FDP-Landesregierung gänzlich anders: Sie legten sich politisch fest – teilweise mit einstimmigen Beschlüssen zugunsten von Neugründungen von Integrierten Gesamtschulen. In den Kommunalparlamenten in den Samtgemeinden Rodenberg und  Bad Nenndorf, Samtgemeinde Obernkirchen, Helpsen /Samtgemeinde Nienstädt sind einstimmige Beschlüsse gefasst worden, also mit den CDU- und FDP-Stimmen. In allen Fällen besteht die Absicht, die Integrierte Gesamtschule am 01.08.2008 starten zu lassen. Neuerdings hat der CDU-Fraktionsvorsitzende, Dietmar Hasemann, in der Samtgemeinde Lindhorst die Einrichtung einer weiteren Gesamtschule befürwortet. 

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Das Bündnis „Neue IGS-Jetzt!“ in Hannover, von Eltern, Gewerkschaften, Parteien, Schülern,  Wissenschaftlern und Einzelpersonen im Sommer 2007 gegründet, hatte Kultusminister Busemann am 17.10.2007 während einer Aktion vor dem Landtag eine Einladung zu der Diskussionsveranstaltung am Montag, den 19.November 2007 überreicht: Professor Matthias von Saldern (Universität Lüneburg) wird Klarheit in den politischen Gesamtschulstreit bringen: Sein Vortragstitel: „Brauchen wir Gesamtschulen?“

 

Wir laden alle Interessierten herzlich zu der Diskussionsveranstaltung am 19.11.2007, 19-21 Uhr, Aula der IGS List, Röntgenstr.6, 30163 Hannover ein.

 

Die Einladung kann hier herunter geladen werden.

 

Der HAZ-Artikel und das DPA-Photo zur Bündnis-Aktion am 17.10.07 vor dem Landtag kann hier herunter geladen werden.

 




20. September 2007
Wulffs Lock(er)ungen für neue Gesamtschulen in Niedersachsen? Offener Brief als Antwort

Ernsthafte Absichten oder Wahlkampfmanöver: Das Bündnis "Neue IGS - Jetzt!" in Hannover, gegründet von Eltern, Schülern, Wissenschaftlern, Gewerkschaften (GEW, DGB-Region, ver.di, IG Metall und Transnet) und Parteien (SPD, Grüne/Bündnis`90, Die Linke), bewertet die Vorschläge des Ministerpräsidenten eher skeptisch, da die bisherige Bildungspolitik von CDU und FDP in Niedersachsen seit 2003 einseitig auf das 3-gliedrige Schulsystem ausgerichtet ist. Gesamtschulen sind nur geduldet und haben nur Bestandsschutz – aber die Neugründungen von Integrierten Gesamtschulen sind per Gesetz ausgeschlossen!

Diese Bildungspolitik ist gescheitert – die Eltern melden seit mehreren Jahren ihre Kinder in Hannover in erster Linie bei Gesamtschulen und Gymnasien, bei Haupt- und Realschulen in zweiter Linie an.

Die scheinbaren Lockerungsabsichten sollen in den Wochen vor der Landtagswahl (Januar 2008) gesetzliche Änderungen in Aussicht stellen, die nach der Landtagswahl womöglich in der Schublade verschwinden.

Weitere IGS-Initiativen in Braunschweig, Oldenburg, Goslar und im Landkreis Schaumburg setzen sich ebenfalls für die Abschaffung des Neugründungsverbots und für die Errichtung weiterer Gesamtschulen ein.

 

Der Offene Brief kann hier herunter geladen werden.

 

Der HAZ-Artikel vom 19.09.07 kann hier heruntergeladen werden.

 

Der taz-nord-Artikel vom 21.09.07 kann hier herunter geladen werden.




17. September 2007
„Bunt statt braun!“ 8.000 DemonstrantInnen in Hannover


Unsere Proteste vom Samstag können wir als großen Erfolg bezeichnen: 8.000 Menschen auf dem Opernplatz, 7.000 am HCC, eine große bunte Demonstration, Reden, die es wert waren, zuzuhören. Es hat sich gelohnt, das kann man den Medien entnehmen, das haben sicherlich auch alle als Eindruck mit nach Hause genommen. 

 

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Dennoch sollten wir bei aller Freude über diese große, gelungene Veranstaltung nicht vergessen: Die Nazis konnten im HCC tagen, sie waren mit 550 Leuten ziemlich zahlreich da, sie haben ihre Hetze verbreiten können und wir müssen im Landtagswahlkampf noch mit einigem rechnen. Die eigentliche Arbeit geht jetzt weiter, bzw. muss jetzt aufgenommen werden: Aufklären, Informieren, Infomaterialien erstellen, schulische Projekte, Bildungsarbeit... Auch die Reden am Samstag haben erfreulich deutlich klar gemacht: Rechtsextremismus ist mehr als die NPD und die Neonazi-Schläger. Es geht um die Mitte der Gesellschaft und das, was sich dort in manchen Köpfen tut. Und da müssen wir ran.  

Neben dem DGB-Regions-Arbeitskreis sollte sich ein Arbeitskreis innerhalb der GEW Hannover konstituieren, der das breite Feld der Schulen abdecken sollte. Interessierte GEW-Kolleginnen und -Kollegen melden sich bitte bei der GEW Hannover, Nils Johannsen, email: ,  Tel. 0511-662014.

 




13. September 2007
„Welche Schulstruktur für Hannover?“ GEW-Diskussionsforum am 24.09.07


Die „Schulstrukturreform Phase II“ geht in die Zielgerade: vor einigen Tagen hat OB Weildie Beschlussdrucksache vorgestellt, die bis zum Jahresende durch die Ratsgremien verabschiedet werden soll. Sie geht weit über die bisherigen Vorschläge hinaus, indem sie u.a. die bislang getrennten Hauptschul- und Realschulstandorte in Bothfeld, Stöcken, Ahlem, Badenstedt und Ricklingen jeweils zu Haupt- und Realschulen zusammenfassen will. Einschneidende und für uns nicht immer erfreuliche Aussichten also – wenn wir es denn nicht schaffen, die „Entscheider“ noch umzustimmen. 

GEW-Diskussionsveranstaltung mit schulpolitischen SprecherInnen: 

Michael Klie (SPD), und Regine Kramarek und Mark Bindert (BÜNDNIS 90/Die Grünen ) 

am Montag, 24. September  von 16.00 Uhr – ca. 18.00 Uhr <im FZH VAHRENWALD, Kleiner Saal, Vahrenwalder Str. 92, 30165 Hannover 

Dies wird eine der letzten Gelegenheiten sein, den SchulpolitikerInnen die GEW-Vorstellungen zur Schulentwicklung in Hannover vorzutragen, bevor sich dann am 26.9.07 erstmals der Schulausschuss mit den Plänen beschäftigt. Wir sollten diese Möglichkeit nutzen.

Zwei HAZ-Artikel können hier herunter geladen werden.




12. September 2007
IGS-Bündnis-Aktion am 11.09.07: „Zerplatzte Elternwünsche, zerplatzte Bildungschancen!“

200 Luftballons platzten stellvertretend für die fast 200 jährlich abgelehnten Elternwünsche, ihre Kinder an Integrierten Gesamtschulen in Hannover anzumelden. Die Eltern stimmen mittlerweile in Hannover mit den Füßen ab: Die Nachfrage nach Haupt- und Realschulplätzen geht  weiter zurück – entgegen den bildungspolitischen Positionen der CDU-FDP-Landesregierung – die Nachfrage nach Gesamtschulplätzen nimmt rasant zu.  Das IGS-Bündnis fordert deshalb, den Elternwillen zu respektieren und das Neugründungsverbot für Gesamtschulen von der CDU-FDP-Landesregierung aufzuheben, um eine weitere neue Integrierte Gesamtschule in Hannover gründen zu können. Für diese Forderungen will das Bündnis viele Unterschriften bis Mitte Januar 2008 sammeln und öffentliche Veranstaltungen zu bildungspolitischen Themen organisieren.  

 

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Edith Tötsches, Vorstandsmitglied des Arbeitskreises Gesamtschulen des Stadtelternrates Hannover, kritisierte das für Eltern unverständliche Neugründungsverbot für Gesamtschulen, obwohl die Elternnachfrage nach Gesamtschulplätzen sehr hoch sei. GesamtschullehrerInnen und ElternvertreterInnen ließen 200 Luftballons platzen.


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11. September 2007
Gründung des IGS-Bündnisses in Hannover am 10.09.07 vollzogen


Start-up für die Sammlung von Unterschriften! 

 

Ein breiter Zusammenschluss von Gewerkschaften, Parteien und Persönlichkeiten will sich für eine neue Integrierte Gesamtschule in Hannover einsetzen. „Pro Jahr wurden in der Vergangenheit ca. 200 Elternwünsche nicht berücksichtigt, die ihre Kinder an hannoverschen Gesamtschulen anmelden wollten“, sagt Edith Tötsches, Mitglied des Vorstandes des Arbeitskreises Gesamtschulen des Stadtelternrates Hannover, „das ist ein Skandal!“ „Gewichtige pädagogische Gründe sprechen für die Schaffung einer neuen Integrierten Gesamtschule in Hannover, da sie die Kinder aus bildungsfernen Schichten am besten fördern kann“, berichtet Alexander Brandenburg, ebenfalls Vorstandsmitglied des Arbeitskreises Gesamtschulen des Stadtelternrates. Ulrike Bisanz (GEW Hannover) hebt die besonderen Leistungen von Gesamtschulen hervor: „Gesamtschulen haben im schulischen Wettbewerb in 2006 sehr gut abgeschnitten !“.



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06. September 2007
"Bunt statt braun!" Proteste gegen den NPD-Wahlkampfauftakt am 15.09.07 in Hannover

Die rechtsextreme NPD will am 15.09.2007 im HCC in Hannover ihren Wahlkampfauftakt durchführen. Nach Ankündigungen der NPD soll diese Veranstaltung zwischen 14:00 und 18:00 Uhr (Einlass ab 12:00 Uhr) in der Eilenriedehalle stattfinden. Die Halle bietet Raum für 700 Besucher/innen!

Damit ist diese Veranstaltung nicht eine unter vielen öffentlichen Auftritten der NPD. Es handelt sich für die rechte Szene um ein landes- und bundesweites Großereignis. Wer sich mit den bisherigen Wahlkampfaktivitäten der Rechtsextremen in Niedersachsen, ihren Materialien, ihrem Programm und ihrem Auftreten auseinandersetzt, wird die Gefahren nicht übersehen können: Geschickt getarnt gibt die NPD sich bieder - und kooperiert zugleich intensiv mit den gewaltbereiten und gewalttätigen Kadern der eigenen Partei und der sog. Freien Kameradschaften. Rassismus, Hass auf die Demokratie und faschistisches Gedankengut sind erst auf den zweiten Blick erkennbar.

Die Zielgruppe der Jugendlichen soll dabei über eine eigene Schülerzeitung angesprochen werden. Auch eine "Schulhof-CD" mit rechtsextremen Liedgut ist wieder zu erwarten.

 

Über 120 Organisationen, Gewerkschaften, Parteien und Verbände rufen zu den Protesten gegen den NPD-Parteitag in Hannover auf:

 

·        10 Uhr: Opernplatz: Kundgebung

·        Demonstration zum HCC

·        12 Uhr Kundgebung

·        14 Uhr „Fest für Demokratie“, Stadt Hannover, Trammplatz

 

Für Schulen und Bildungseinrichtungen: Flugblätter und Plakate können in der GEW-Geschäftsstelle abgeholt werden!

 
Veranstaltungshinweis: Andreas Speit: „NPD und extreme Rechte – Nazis auf dem Weg zum Mainstream“

Mittwoch, 12.09.07, 19.30 Uhr, Pavillon am Raschplatz/Hannover

 

Der Aufruf kann hier heruntergeladen werden.




01. Juni 2007
Ausstellung: "Music is my only friend" Jazz-, Blues- und Rockplakate

Die Sammlungen Lutz Hieber und Gisela Theising
21. März bis 23. September 2007


Historisches Museum am Hohen Ufer

Eingang Burgstr.
Pferdestraße 6
30159 Hannover
Tel. 0511-168-43052/ -42352
Fax.0511-168-45003

Plakate sind flüchtige Medien. Sie stehen in Konkurrenz zu vielfältigen visuellen Reizen, denen der Mensch in der modernen Großstadt ausgesetzt ist. Ihre Aufgabe ist es, die Blicke der Passanten zu fangen, Aufmerksamkeit zu erregen und Erinnerungsspuren zu hinterlassen. Plakate werben für Produkte, Ereignisse und Überzeugungen. Wirksam sind sie insbesondere dann, wenn sie die unbewussten Träume und Wünsche der Betrachter ansprechen. Insofern stellen sie immer einen Bezug zu der Welt der Menschen her, die sie berühren sollen. In dem sie einen Ausschnitt der Lebenswirklichkeit ihrer Zeit abbilden, sind sie kulturelle Zeugen, und die erfolgreichen Plakatkünstler sind Seismographen von Stimmungen und Gefühlslagen.

Die Ausstellung widmet sich einem besonderen Plakattypus: Konzertplakaten, die für eine Musik werben, die im Zuge der Amerikanisierung in der Nachkriegszeit und der Entstehung neuer Jugendkulturen populär geworden ist. Ohne diese Musik sähe unsere Welt heute anders aus. Jazz, Blues und Rock und die vielen daraus hervorgehenden Variationen sind Musikstile. Aber sie sind mehr als das: Sie hatten und haben eine konstitutive Bedeutung für das Selbstverständnis und Lebensgefühl von Generationen. Die Plakate spiegeln diesen emotionalen Bezug wider. Sie sind einerseits zweckgebundene Werbung. Andererseits jedoch geht der ästhetische Wert eines guten Plakats stets über den reinen Zweck hinaus. Bereits im Jugendstil und im Bauhaus wurden Plakate in einen erweiterten Kunstbegriff einbezogen.

Die Prinzipien, die die Plakatkünstler ihren Arbeiten zugrunde legen, ändern sich wie auch die Musik selbst und die damit verbundenen Kulturvorstellungen. Ein Jazzplakat sieht eben grundsätzlich anders aus als ein Plakat für ein Punkkonzert. Die Ausstellung stellt ein Spektrum internationaler Plakate der in Hannover lebenden Sammler Lutz Hieber und Gisela Theising vor: Arbeiten des bekanntesten deutschen Plakatkünstlers Günther Kieser , dessen Jimi Hendrix-Plakat eine Ikone der Popkultur ist, psychedelische Plakate aus San Francisco, Plakate des Schweizers Niklaus Troxler, der seit Jahren in Willisau die internationale Jazzszene beheimatet, Plakate aus dem Kontext der jüngeren US-amerikanischen Rockszene von Frank Kozik und aus der Punkkultur von James Stark, die beide in San Francisco leben, sowie Plakate des hannoverschen Graphikers Uli Mundhenke aus den frühen Siebzigern. Hieber und Theising waren auf Kieser, Troxler und die Psychedeliker durch das Museum of Modern Art in New York, das seit den 1930er Jahren eine Plakat-Abteilung besitzt, aufmerksam geworden.

Einführungen und Vorträge:

09.Juni 2007: „Music is my only friend“ – Jazz, Blues und Rockplakate im Kontext”
Kurzführungen, jeweils ca. 15 Minuten

18.15 Uhr: Günter Kieser und Niklaus Troxler im Kontext
19.15 Uhr: Die US-amerikanischen Psychedeliker im Kontext
20.15 Uhr: Plakate aus den USA und Europa im Vergleich
21.15 Uhr: Günter Kieser und Niklaus Troxler im Kontext
22.15 Uhr: Die US-amerikanischen Psychedeliker im Kontext
23.15 Uhr: Plakate aus den USA und Europa im Vergleich

24.Juni 2007, 15 Uhr: Öffentliche Führung, „Music is my only friend“ – Jazz, Blues und Rockplakate im Kontext




14. Mai 2007
G-8-Treffen in Heiligendamm

Demonstration gegen den G-8-Gipfel in Rostock am 02. Juni 2007

Vom 6. bis 9. Juni treffen sich die Staats- und Regierungschefs der acht reichsten und mächtigsten Industrieländer der Welt auf deutschem Boden im Luxusbad Heiligendamm an der Ostsee. Seit dem 1. Januar 2007 hat Deutschland nicht nur die EU-Rats-, sondern auch die G 8-Präsidentschaft übernommen.

Voraussichtliche Kosten für den Steuerzahler: 90 Millionen Euro, inklusive eines zwölf Kilometer langen Spezialzauns aus Stahl, der den G 8-Gipfel der Mächtigen gegen den erwarteten Protest abschotten soll. Ist das Gipfeltreffen also sein Geld wert?

 

 


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11. Mai 2007
“Wir wollen Lehrstellen!“

Gemeinsame Aktion von DGB und GEW zum Ausbildungsplatzmangel wird zum Erfolg

 

1000 Schülerinnen und Schüler sind heute der Einladung des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zu einem Wandertag zum Landtag in Hannover gefolgt, um der Forderung an die politische Verantwortlichen Nachdruck zu verleihen, in Niedersachsen für alle Schulabgängerinnen und Schulabgänger die erforderlichen Ausbildungsplätze zu schaffen.



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19. März 2007
Kooperatives Fortbildungsangebot für LehrerInnen am 19.April 2007

Filmische Blicke auf gesellschaftliche Wirklichkeit 
 

Ideen und Anregungen für Unterricht und Bildungsarbeit Einführung in die Schulveranstaltungen der Filmtage Arbeit bewegt


Ort:     Kino am Raschplatz, Raschplatz 7, 30161 Hannover
Zeit:   Donnerstag, 19. April 2007, 15:00 – 20:00 Uhr (mit Filmsichtung)  
Unkostenbeitrag:  € 6,00 (Kinofilm)  


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16. März 2007
Aktion von DGB und GEW gegen Ausbildungsplatzmangel am 11.Mai 2007

 
Aufruf zu einem „Wandertag zum Landtag“ am 11. Mai 2007

Gegen den Ausbildungsplatzmangel und die Jugendarbeitslosigkeit organisiert die GEW zusammen mit dem DGB am Freitag, den 11. Mai 2007 ab 11.30 Uhr mit der Forderung: „Ausbildungsplätze jetzt“ einen „Wandertag zum Landtag“ in Hannover.
Schülerbands, Mitmachaktionen und Darstellungen aus den Schulen sollen auf und vor der Bühne einen Hauptteil des Programms zwischen den Wortbeiträgen ausmachen. Ideen hierzu sind weiterhin willkommen. Die GEW Hannover unterstützt diesen "Wandertag".

Der Aufruf steht hier zum Herunterladen zur Verfügung.

Das Schreiben an die Lehrkräfte steht hier ebenfalls zum Herunterladen zur Verfügung.




09. März 2007
Langenhagen: Alamierender Unterrichtsausfall: Podiumsdiskussion 14.03.07

Langenhagen: Alamierender Unterrichtsausfall und LehrerInnenmangel führt ein breites Bündnis von SchülerInnen- und Elternvertretungen und Lehrkräfte aus verschiedenen Schulen zusammen. 700 protestierten gemeinsam am 28.02.07 in Langenhagen auf dem Marktplatz für die Behebung des Unterrichtsausfalls und für die Einstellung von mehr LehrerInnen. Die GEW Hannover unterstützt diese Aktivitäten und ruft dazu auf, sich an der Podiumsdiskussion am 14.März 2007 zu beteiligen!

 

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Unter dem Titel "Bildungsnotstand in Niedersachsens Schulen?!" lädt der Schulelternrat der IGS Langenhagen zu einer Podiumsdiskussion ein:

  • Mittwoch, 14.März 2007 um 19.30 Uhr
  • Aula des Schulzentrums Langenhagen,
  • Konrad-Adenauerstr.21-23 in Langenhagen

Eingeladen sind:

  • Sprecher des Kultusministeriums
  • Eberhard Brandt (Vorsitzender der GEW Niedersachsen)
  • Luica Graab und André Scholz (Schülervertretung)
  • Susanne Wöbbekind (Elternvertretung)




02. März 2007
„WORK IN PROGRESS“- eine Film- und Veranstaltungsreihe

 

 „WORK IN PROGRESS“- eine Film- und Veranstaltungsreihe von März bis Juli 2007 finden Sie unter "Kino und Schule "
 




27. Februar 2007
DGB und Bildungswerk

 

Die Veranstalter: DGB-Region Niedersachsen-Mitte, Rosa Luxemburg Bildungswerk Niedersachsen, Attac Hannover: 

„Arbeit im globalen Kapitalismus - Eine Veranstaltungsreihe zur Zukunft der Arbeit“ von März bis Juni 2007:



 22.03.2007 19.30 Uhr
"Eine andere (Arbeits-) Welt ist möglich"

Referent: Prof. Dr. Heinz-J. Bontrup (Fachhochschule Gelsenkirchen)
Veranstaltungsort: DGB-Haus,
Otto-Brenner-Straße 1, Hannover

 



 19.04.2007 19.30 Uhr"Arbeitsrechte sind Menschenrechte - Haben weltweite Arbeits- und Sozialnormen eine Zukunft?
"Referentin: Nicola Liebert (Internationale Arbeitsorganisation ILO)

 Veranstaltungsort: Kulturzentrum Pavillon,Lister Meile 4, Hannover

 



24.05.2007 19.30 Uhr
"Kurze Vollzeit für alle! - Für eine solidarische Arbeitszeitpolitik"

Referent: Prof. Dr. Helmut Spitzley (Universität Bremen)
Veranstaltungsort: DGB-Haus,
Otto-Brenner-Straße 1, Hannover

 



21.06.2007 19.30 Uhr
"Vom Schwinden der geregelten Arbeit - Wege aus der Prekarisierung"

Referent: Prof. Dr. Klaus Dörre (Universität Jena)
Veranstaltungsort: Kulturzentrum Pavillon,
Lister Meile 4, Hannover

 


Das Programm kann hier heruntergeladen werden.


27. Februar 2007
Schlechte Unterrichtsversorgung: Das Maß ist voll!

Widerstand regt sich in Langenhagen
Demonstration und Kundgebung am 28.02.07



In Langenhagen ist die Empörung groß: Der Schulelternrat der IGS Langenhagen und der Stadtelternrat Langenhagen kritisieren vehement die Verschlechterungen, die sich für die SchülerInnen an verschiedenen Schulen im laufenden Schuljahr aktuell ergeben haben:

• gekürzte Unterrichtsversorgung,
• alarmierender Unterrichtsausfall,
• Stundenkürzungen in Nebenfächern,
• Fehlen von LehrerInnen mit naturwissenschaftlichen Fächern,
• Gestrichene Förderstunden,
• Vertretungsreserven fehlen in ausreichender Zahl,
• Besetzung von freien LehrerInnenstellen in zeitlicher Verzögerung.

Die Elternvertreter fordern von den Landespolitikern, dass diese die Warnungen der Bildungsexperten und der Verbände ernst nehmen sollten, die die unzureichende schulische Ausbildung deutlich kritisierten.



Image

 

Für ihre Forderungen nach einer besseren Unterrichtsversorgung gehen Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen am 28.02.07  gemeinsam auf die Strasse, um gegen die Missstände an den Schulen lautstark und vielstimmig zu protestieren und ihrer Empörung auf der Abschlusskundgebung um 16 Uhr Luft zu verschaffen.
 

Treffpunkt der  (demowilligen) IGS-LehrerInnen, -Eltern und –SchülerInnen: Mittwoch, den 28.02., 15.45 Uhr nach der Schule vor dem Haupteingang der IGS und gehen gemeinsam zum Marktplatz Langenhagen. Die Kundgebung um 16 Uhr findet vor dem CCL /vor der Buchhandlung Böhnert statt. Es wird auch - höchstwahrscheinlich - der Ü-Wagen von Radio Flora dabei sein. Es gibt ein paar Bläser aus der Bläserklasse, die "Busemann den Marsch blasen" oder ihrem "Katzenjammer" Ausdruck verleihen, Jongleure, vielleicht einen Feuerspucker und
Trommler; Klassen bereiten Sprüche und Transparente vor  - es soll laut und bunt
werden!



Der Aufruf steht hier zum Downloaden bereit..




07. Februar 2007
Gegen die Rente mit 67 – landesweite Demonstration und Kundgebung am 24. Februar 2007 in Hannover

Angestellte und Beamte kann es gleichermaßen treffen!

Die Pläne der Großen Koalition zur Verlängerung des Renteneintrittsalters können auch – so die Erfahrungen in der Vergangenheit – Vorbild für die CDU/FDP-Landesregierung sein, im Beamtenbereich nachzuziehen. Die Föderalismusreform macht es möglich.

 

Das will die Große Koalition durchsetzen:

  • Rente mit 67: Ab 2012 soll das gesetzliche Mindestalter bis 2029 auf 67 Jahre angehoben werden.
  • Abschläge: Wer vorzeitig gehen will, muss Abschläge in Kauf nehmen. Frühestens ist das mit 63 möglich (heute noch 62). Betroffen sind Beschäftigte ab Jahrgang 1947 und jünger.
  • Altersteilzeit: Das Alterszeitgesetz soll 2009 auslaufen.
  • Erwerbsminderung: Die Altersgrenze für eine abschlagsfreie Rente wird von heute 63 auf 65 angehoben.
  • Schwerbehinderte: Die Altersgrenze wird von 63 auf 65 angehoben. Vorzeitig Aussteigen geht erst ab 62 Jahren statt bisher mit 60. Dafür gibt es einen Abschlag von 10,8%.
  • Witwen- und Witwerrente: Die Altersgrenze steigt von 45 auf 47 Jahre.
  • Beitrag: Der Beitragssatz zur Rentenversicherung steigt 2007 auf 19,9% (und soll bis 2020 die 20% nicht übersteigen).

 



Diese Pläne der Großen Koalition gilt es zu verhindern:

  • gegen längere gesundheitliche Beeinträchtigungen im verlängerten Arbeitsleben,
  • gegen Rentenabschläge von 7,2%,
  • gegen die Altersarmut,
  • gegen weitere Verlagerungen der Rentenabsicherung in die private Vorsorge.

Die GEW ruft alle Mitglieder – Angestellte und Beamte – auf, sich an der Demonstration und der Kundgebung am 24.Februar 2007 zu beteiligen! Treffpunkt: 11 Uhr, Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB), anschließend Demonstration durch die Innenstadt und Abschlusskundgebung.


Weitere Informationen sind hier zum Download verfügbar

download



07. Februar 2007
Ausstellung: „Wohnungslose im Nationalsozialismus“ vom 22. Februar bis 14. März 2007

Lehrkräfte-Info: Für alle Schularten ab Klasse 5

 

Diese Ausstellung wird von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, dem Dachverband der Wohnungslosenhilfe in Deutschland organisiert und wird in Hannover vom Diakonischen Werk Stadtverband Hannover in der Marktkirche Hannover ausgestellt. Die Ausstellungseröffnung ist am 22.02.07 um 17 Uhr in der Marktkirche.

Schulklassenanmeldung: Frau Nöhren, Diakonisches Werk, Tel. 0511-3687139.



Das Programm , ein Plakat und ein Basistext stehen hier als download zur Verfügung.
 




02. Februar 2007
spielend sprechen lernen

„Spielend sprechen lernen!“

 

Die individuelle sprachliche Kompetenz entwickelt ein Kind in den ersten Lebensjahren. Ein gesundes Maß an Unterstützung durch die Eltern, Erzieher und Lehrer kann in dieser Zeit hilfreich sein.

Das Seminar beinhaltet u.a. Erläuterungen zu Ursachen und Erscheinungsformen von Sprachauffälligkeiten im Vorschulalter, vor allem aber praktische Beispiele zum förderlichen Verhalten im Alltag und unterstützende Spielideen zur Sprachentfaltung.

 

Maria Haupt, Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin

 

Termin: 18.November 2008 

Anmeldeschluss: 04.November 2008

Ort/Zeit:  Cella, Praxis für Atmung und Stimme, Voßstr.36, Hannover, 14.30-18 Uhr

TN - Zahl: 8-12

Zielgruppen:             ErzieherInnen, LehrerInnen der Grund- und Förderschulen

GEW-Mitglied 15.-€, Nicht-GEW-Mitglied 30.-€

 

Schriftliche Anmeldung an GEW Hannover
Anmeldeformular ist hier zum Download verfügbar
Post: GEW Geschäftsstelle, Berliner Allee 18, 30175 Hannover, Fax. 0511-621294
E-Mail:  

 




02. Februar 2007
Atmung und Stimme

„Atmung und Stimme im Lehrberuf“

 

Die zunehmenden Anforderungen im Schulalltag schlagen häufig auf die Stimme:

Räuspern, Heiserkeit, Sprechanstrengung oder das Versagen der Stimme sind die Folge und ein normaler Unterrichtstag kann die Lehrkraft an die stimmliche Belastungsgrenze führen. Neben der inhaltlichen Vorbereitung auf den Unterricht ist der ökonomische Stimmgebrauch eine wesentliche Vorraussetzung für die Gesunderhaltung der Stimme.

Nach einem kurzen Einblick in die Physiologie der Stimme, „Pflegetipps“ und wahrnehmungsfördernden Übungen werden Möglichkeiten zur Verbesserung der Modulation, Artikulation und Regeneration der Stimme vorgestellt und gemeinsam aktiv erarbeitet.

Mitzubringen sind:

Socken und bequeme (Bewegungs-) Kleidung, Getränke werden zur Verfügung gestellt. Das Mittagessen wird selbst organisiert.( Imbissmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe).

 

Maria Haupt, Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin

 

Termin: 04.November 2008 

Anmeldeschluss: 21.Oktober 2008

Ort/Zeit:  Cella, Praxis für Atmung und Stimme, Voßstr.36, Hannover, 9.00-16.00 Uhr

TN - Zahl: 8-12

Zielgruppen:             LehrerInnen aller Schulformen, ErzieherInnen

GEW-Mitglied 25.-€, Nicht-GEW-Mitglied 50.-€

 

Schriftliche Anmeldung an GEW Hannover
Anmeldeformular ist hier zum Download verfügbar
Post: GEW Geschäftsstelle, Berliner Allee 18, 30175 Hannover, Fax. 0511-621294
E-Mail:  

 




02. Februar 2007
singen, stimme, chor

 „Singen – Stimme - Chor“

 

In diesem workshop werden Warm-ups, Einsingübungen und Solfeggien für Kinder und Jugendliche erarbeitet, die mit Leichtigkeit und Bewegungsfreude die Singstimme trainieren. Die Übungen führen weiter zu Spielliedern, Chorliteratur und einfachen Arrangements mit Orff-Instrumenten.

Der Workshop richtet sich an alle, die in ihrem Unterricht gerne singen oder an das Singen herangeführt werden möchten.

Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und dicke Socken oder Gymnastikschuhe, sowie Getränke und Verpflegung mit.

 

Klaus Wössner, Musiklehrer, Chorleiter und Rhythmiker

 

Termin: 23.September 2008

Ort/Zeit: Salzmannschule Hannover, Salzmannstr.3, 30451 Hannover, 10-17 Uhr

TN-Zahl: max. 16

GEW-Mitglied 25.-€, Nicht-GEW-Mitglied 50.-€

 

Schriftliche Anmeldung an GEW Hannover
Anmeldeformular ist hier zum Download verfügbar
Post: GEW Geschäftsstelle, Berliner Allee 18, 30175 Hannover, Fax. 0511-621294
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02. Februar 2007
Interkulturelles Training

„Interkulturelles Training für LehrerInnen“

 

Vielfalt ist eine große Chance, aber immer ist sie auch eine Quelle von Missverständnissen und von Konflikten. Insbesondere im Schulalltag werden multikulturelle Mischungen oftmals als problematisch erlebt.

In diesem Praxisworkshop werden Methoden zur Schlichtung interkultureller u.a. Konflikte vorgestellt und beispielhaft erprobt: Wie können Ausgrenzung, Rassismus, Sexismus u.a. Diskriminierung mit SchülerInnen gehaltvoll bearbeitet werden?

 

Olaf Jantz, Dipl.Päd., Jungenbildungsreferent bei mannigfaltig e.V.

 

Termin: Donnerstag, den 11.September 2008

Anmeldeschluss: 04.September 2008

Ort/Zeit: FZH-Linden, 10.00 – 16.00 Uhr

TN-Zahl: 8-16

GEW-Mitglied 25.-€, Nicht-GEW-Mitglied 50.-€

 


Schriftliche Anmeldung an GEW Hannover
Anmeldeformular ist hier zum Download verfügbar
Post: GEW Geschäftsstelle, Berliner Allee 18, 30175 Hannover, Fax. 0511-621294
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02. Februar 2007
verstummte Kinder

„Verstummte Kinder, laute Kinder, ängstliche Kinder, maßlose Kinder, traurige Kinder, ... Wie Kinder fühlen“  

„Ich verstehe dieses Kind nicht!“ - „Warum sagt er nichts?“ - „Warum kann sie nicht drei Minuten den Mund halten?“ - „Warum muss er immer stören?“ – „Warum weint sie immer gleich los?“ - „Warum ...?“

 

Kinder sind anders. Kinder denken anders und sie fühlen anders. Natürlich waren wir alle selbst Kinder und viele von uns sind Eltern eigener Kinder. Und dennoch! Die Gefühlswelten von Kindern verschließen sich häufig ganz oder teilweise vor uns und sind in der Schule oft ‚ausgeschlossen’!

Neuere Erkenntnisse der Gehirnforschung (M. Spitzer, G. Hüther) machen aber deutlich, dass wir Menschen ganzheitlich lernen. Somit spielen gerade auch Emotionen genauso wie die körperliche Verfassung beim Lernen eine große Rolle.

Da liegt es nahe, sich mit den Gefühlswelten von Kindern und ihrer Entwicklung zu beschäftigen. Genauso sinnvoll kann es sein sich selbst zu fragen, welche eigenen Erfahrungen, Themen und Ressourcen in diesem Zusammenhang auftauchen.

Im Rahmen dieses Tagesseminars haben Sie die Möglichkeit, anhand eigener Fallbeispiele einen Zugang zum gefühlsmäßigen Erleben von Kindern zu bekommen. Sie lernen kreativtherapeutische Ansätze und Methoden kennen, die Ihnen helfen zu verstehen, was die Kinder brauchen und was Ihnen selbst gut tut.

 

Eva-Maria Brettschneider, Lehrerin, Musiktherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie

  

Termin: Donnerstag, den 04.September 2008

Anmeldeschluss: 25.August 2008

Ort/Zeit: Praxisgemeinschaft, Rühmkorffstr.1, 30163 Hannover, 10.00 – 17.00 Uhr

TN-Zahl: 8-14

GEW-Mitglied 25.-€, Nicht-GEW-Mitglied 50.-€

Schriftliche Anmeldung an GEW Hannover
Anmeldeformular ist hier zum Download verfügbar
Post: GEW Geschäftsstelle, Berliner Allee 18, 30175 Hannover, Fax. 0511-621294
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02. Februar 2007
Schulhomepage

„Die Schulhomepage als Medienprojekt für Schüler“

 

Häufig erstellen Jugendliche eigene Internetseiten, verbunden mit einer problematischen Preisgabe von persönlichen Daten und Fotos – und alles aus Begeisterung an der Technik und dem Wunsch, endlich einmal etwas „selbst zu machen im Internet“.

Gleichzeitig verfügt fast jede Schule über eine eigene Homepage. Im Sinne moderner Öffentlichkeitsarbeit ist es unumgänglich, sich im Internet zu präsentieren. Nebenbei kann aber gerade die Homepage einer Schule ein ideales Projekt sein, um Schülern den medienkompetenten Umgang mit den gestalterischen Möglichkeiten des Internets zu vermitteln. Hier können die Schüler kreativ und im Sinne einer Redaktion wie bei einer klassischen Schülerzeitung gemeinsam etwas gestalten. Richtig angeleitet kann darüber hinaus die Rolle von Persönlichkeitsrechten thematisiert werden.

In dieser Veranstaltung sollen technische Möglichkeiten und bestehende Projekte vorgestellt werden sowie rechtliche Aspekte beleuchtet werden. In einem Praxisteil soll ein kleines gemeinsames Online-Projekt realisiert werden, für das keinerlei Programmierkenntnisse erforderlich sind.

 

Moritz Becker, Dipl. Sozialpädagoge,
Eltern-Medien-Trainer, freier Mitarbeiter bei smiley e.V. – Verein zur Förderung der Medienkompetenz  langjährige Erfahrungen in der Projektarbeit mit Schulklassen

  

Termin: 12. Juni 2008 

Anmeldeschluss: 5. Juni 2008

Ort/Zeit: FZH-Linden, 9.00–16.00 Uhr

TN-Zahl: 10-20

Zielgruppen: LehrerInnen aller Schulformen

GEW-Mitglied 25.-€, Nicht-GEW-Mitglied 50.-€

Schriftliche Anmeldung an GEW Hannover
Anmeldeformular ist hier zum Download verfügbar
Post: GEW Geschäftsstelle, Berliner Allee 18, 30175 Hannover, Fax. 0511-621294
E-Mail:  




02. Februar 2007
Trommeln mit Kindern

„Trommeln mit Kindern und Jugendlichen“

 

In diesem Workshop werden grundlegende und weitergehende Erfahrungen mit Trommeln und Rhythmen vermittelt. Die Umsetzung der Rhytmen geschieht über Bodypercussion, Sprechtexte und Liedern auf die Trommeln.

Mit Xylophonen und Kleinpercussion werden einfache Arrangements erarbeitet. Im Mittelpunkt stehen Rhythmen, die für Kinder und Jugendliche leicht erlernbar sind.

 

Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und dicke Socken oder Gymnastikschuhe, sowie Getränke und Verpflegung mit.

 

Klaus Wössner, Musiklehrer, Chorleiter und Rhythmiker

 

Termin: 09.06.2008

Ort/Zeit: Salzmannschule Hannover, Salzmannstr.3, 30451 Hannover, 10-17 Uhr

TN-Zahl: max. 16

GEW-Mitglied 25.-€, Nicht-GEW-Mitglied 50.-€

 

 


Schriftliche Anmeldung an GEW Hannover
Anmeldeformular ist hier zum Download verfügbar
Post: GEW Geschäftsstelle, Berliner Allee 18, 30175 Hannover, Fax. 0511-621294
E-Mail:  




02. Februar 2007
Jungenarbeit

„Praxisworkshop: Jungenarbeit“ 

Wie können Jungen im Unterricht besser erreicht werden, v.a. die schwierigen? Wie lassen sich die Erfahrungen der Jungenarbeit auf Schule übertragen? Was können Frauen mit Jungen erreichen und welche Chancen haben Männer in der Arbeit mit Jungen?

 

Es werden Methoden, Haltungen und Zugänge zu Jungen vorgestellt, die direkt im Unterricht und in anderen Bereichen des Schulalltags umgesetzt werden können.

 

Olaf Jantz, Dipl.Päd., Jungenbildungsreferent bei mannigfaltig e.V.

 

Termin: 4. Juni 2008 

Anmeldeschluss: 28.Mai 2008

Ort/Zeit: FZH-Linden, 9.00–16.00 Uhr

TN-Zahl: 8-16

Zielgruppen: LehrerInnen aller Schulformen

GEW-Mitglied 25.-€, Nicht-GEW-Mitglied 50.-€

 

Schriftliche Anmeldung an GEW Hannover
Anmeldeformular ist hier zum Download verfügbar
Post: GEW Geschäftsstelle, Berliner Allee 18, 30175 Hannover, Fax. 0511-621294
E-Mail:  

 

 




02. Februar 2007
ADHS

AD(H)S und Aufmerksamkeitsstörungen im (Schul-) Alltag - praktische Hilfen für den Unterricht“ 

Wer kennt sie nicht: Kinder, die dauernd vom Stuhl aufspringen, im Unterricht dazwischen rufen oder vor sich hin träumen und sich nur kurz auf eine Sache konzentrieren können.

Ziel der Veranstaltung ist es, anhand von theoretischem Hintergrundwissen und konkreten Fallbeispielen praktische Hilfen und sinnvolle Möglichkeiten der Intervention für den Unterrichtsalltag zu geben. Häufige Fragen wie: Ist ADHS eine Modeerscheinung?, Wie kann ich das Lernen von ADHS Kindern sinnvoll unterstützen?, Wie gehe ich mit Aufmerksamkeitsdefiziten, Impulsivität und motorischer Unruhe im Unterricht um? oder Welche Kooperationsmöglichkeiten gibt es für Lehrer? werden Thema sein. Hilfreiche Materialien werden vorgestellt und praktisch erprobt.

Anne-Catherine Harjes, Ergotherapeutin

Birte Striezel, Ergotherapeutin BSc

Termin: 26.Mai 2008

Anmeldeschluss: 19.Mai 2008

Ort/ Zeit: FZH-Linden, 10.00 – 16.00 Uhr

TN-Zahl: 10 – 20

Zielgruppen: Lehrer/-innen von Förderschulen und aller allgemeinbildenden Schulen bis Sekundarstufe I

GEW-Mitglied 25.-€, Nicht-GEW-Mitglied 50.-€

Schriftliche Anmeldung an GEW Hannover
Anmeldeformular ist hier zum Download verfügbar
Post: GEW Geschäftsstelle, Berliner Allee 18, 30175 Hannover, Fax. 0511-621294
E-Mail:  

 

 




02. Februar 2007
Umgang mit Stress in der Schule

„Umgang mit Stress in der Schule“ 

An Pädagogen sind heute von Eltern, von Politik und Gesellschaft viele Erwartungen und Ansprüche gestellt. Neben der Vermittlung von Bildung soll auch der Erziehungsauftrag erfüllt werden. Und das alles bei weniger Personal, hohen Schülerzahlen und ständigen Sparzwang. Der Druck „immer perfekt“ oder „Vorbild“ zu sein ist hoch. Um entspannt mit all diesen Anforderungen umzugehen und langfristig in den Beruf arbeiten zu können, brauchen Lehrer gute Bewältigungsstrategien im Umgang mit Stress. Ziel dieses Seminar ist es vor allem Strategien kennen zu lernen und zu entwickeln, die helfen Stress in der Schule besser zu bewältigen. Inhalte des Seminars sind Stresstheorie und Stressmodelle, Antreiber und Stressoren erkennen, Entspannungstechniken und Zeitmanagement. Mit Methoden, wie kolleg. Beratung und Gruppenarbeit, möchte ich Ihnen Anregungen geben, entspannter in den Schulalltag zurück zu gehen.

Nicole Werner-Rinke, Dipl.-Pädagogin

 

Termin: 19.Mai 2008

Anmeldeschluss: 12.Mai 2008

Ort/Zeit:  FZH Linden, 10.00-17.00 Uhr

TN - Zahl: 6-15

Zielgruppen: LehrerInnen aller Schulformen

GEW-Mitglied 25.-€, Nicht-GEW-Mitglied 50.-€

Schriftliche Anmeldung an GEW Hannover
Anmeldeformular ist hier zum Download verfügbar
Post: GEW Geschäftsstelle, Berliner Allee 18, 30175 Hannover, Fax. 0511-621294
E-Mail:  




02. Februar 2007
Kinder und Jugentliche in virtuellen Welten

„Kinder und Jugendliche in virtuellen Welten“

 

Computerspiele sind ein fester Bestandteil von Jugend und Kindheit. Ebenso ist auch das Internet als Freizeitmedium nicht mehr wegzudenken. Video-Clips bei Youtube.com machen das Internet zu einem Unterhaltungsmedium, dass aus Sicht vieler Jugendlicher konkurrenzfähig zum Fernsehprogramm ist. Die Möglichkeiten bei StudiVZ.de und SchülerVZ.de entsprechen perfekt jugendlichen Bedürfnissen, wenn es um eine effiziente Art der Selbstdarstellung geht. Diese vielen Erwachsenen völlig fremde Medien-Nutzung stellt gerade Schule und Bildung vor eine schwierige Aufgabe: Kinder und Jugendliche brauchen im Mediendschungel mehr Begleitung als je zuvor - eine Art der Begleitung, die viele Familien nicht bieten können.

 

Dieses Fortbildungsangebot soll den teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrern Einblicke in die Mediensozialisation und jugendlichen Nutzungsgewohnheiten von modernen Medien  vermitteln. Die Rolle der Schule im Zusammenhang von Medienkompetenzvermittlung soll diskutiert werden. Darüber hinaus werden praktische Ansätze anhand von methodischen übungen aus der praxis für die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern vorgestellt.

 

Moritz Becker, Dipl. Sozialpädagoge,
Eltern-Medien-Trainer, freier Mitarbeiter bei smiley e.V. – Verein zur Förderung der Medienkompetenz, langjährige Erfahrungen in der Projektarbeit mit Schulklassen

 

Termin: 8. Mai 2008

Anmeldeschluss: 5. Mai 2008

Ort/Zeit: 9.00 – 16.00 Uhr

TN-Zahl: 10 – 20

Zielgruppen: LehrerInnen aller Schulformen

GEW-Mitglied 25.-€, Nicht-GEW-Mitglied 50.-€

 

Schriftliche Anmeldung an GEW Hannover
Anmeldeformular ist hier zum Download verfügbar
Post: GEW Geschäftsstelle, Berliner Allee 18, 30175 Hannover, Fax. 0511-621294
E-Mail:  




02. Februar 2007
Die Stimme entlasten

 

„Die Stimme entlasten durch Artikulation“

 

Die Stimme ist ein kleines Wunder an Wechselspielen von Atmung, Bewegung, Muskelspannungen, Intention und Kommunikation. Was sie Lai/innen verzeiht, wird bei Berufssprecher/innen manchmal zum Problem: Heiserkeit, Stimmmüdigkeit, Sprechanstrengung, Halsschmerzen zeigen. Wir wollen in diesem Tagesseminar lernen, wie wir die Stimme entlasten können. Dazu widmen wir uns besonders dem Bereich der Artikulation. Wird der Mund nicht weit genug geöffnet, kann die Stimme nicht raus und das Gegenüber fühlt sich nicht wirklich angesprochen. Den Mund aufzumachen, in jedem Sinne, ist oft nicht leicht, wo doch viele „die Zähne zusammenbeißen“ oder mit denselben (meist nachts) knirschen. Deutlich zu sein, verstanden zu werden, ist nicht nur eine Frage von Lautstärke, sondern auch von Artikulation. Dies bedeutet, die Worte zu “schmecken“ und zu ergreifen. Im Seminar wollen wir spielerisch und ernsthaft mit den Worten, der Durchsetzung und der Artikulation arbeiten. Unterstützt werden Stimme und Artikulation durch eine gute Kraft in der Atmung.

Bitte bringen Sie eine Isomatte, bequeme Kleidung und rutschfeste Socken mit.

 

Birgit Kramer, M.A., Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin

 

Termin: 06.Mai 2008

Anmeldeschluss: 29.April 2008

Ort/Zeit: Freizeitheim Linden, 10.00-17.00 Uhr

TN-Zahl:  6-12

Zielgruppen: LehrerInnen, ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen von allen Schulformen

GEW-Mitglied 25.-€, Nicht-GEW-Mitglied 50.-€

 

Schriftliche Anmeldung an GEW Hannover
Anmeldeformular ist hier zum Download verfügbar
Post: GEW Geschäftsstelle, Berliner Allee 18, 30175 Hannover, Fax. 0511-621294
E-Mail:  

 




02. Februar 2007
Supervision für Personalräte

OKTOBER 2009

 

Fachtagung: „Jugendmedium Internet“

Chats, Messenger, Soziale Netzwerke, Videoportale, Wikis, Blogs, Spiele und vieles mehr: das Internet hat einiges zu bieten. Für Kinder und Jugendliche ist es vor allem ein Medium, das Spaß bringt. Sie kommunizieren über das Internet, knüpfen Kontakte und stellen sich dar. Vor allem in der online-community SchülerVZ, bei der mittlerweile etwa 5 Millionen Mitglieder registriert sind, stellen sie Fotos ein, erzählen über ihre Vorlieben und zeigen auch offen, wen oder was sie nicht mögen. Das Internet kann damit der Identitätsfindung und Lebensbewältigung dienen. Allerdings beinhaltet die Nutzung auch Risiken: Der kommunikative Austausch kann negative Folgen haben. Die jungen Nutzerinnen und Nutzer geben sehr persönliche Daten von sich Preis oder sie lassen sich auf Kontakte zu Unbekannten ein.

Bei Verabredungen kann es zu sexuellen Gewalttaten kommen. In der Beratungsstelle Violetta erleben wir Mädchen, die nach Übergriffen durch Chatbekanntschaften Beratung in Anspruch nehmen.

 Veranstalter: GEW Bezirksverband Hannover und „Violetta Hannover“

 29.10.2009, 9.30-16.30 Uhr, Stadtteilzentrum Krokus, Thie 6, 30539 Hannover

Das Programm mit dem Anmeldeformular kann hier herunter geladen werden.
Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über die  Beratungsstelle „ Violetta“!


NOVEMBER 2009

11.   Klaus Wössner: „Musizieren im Unterricht – aber wie?"

Dieser Workshop bietet einen Einblick in das Erstellen von Arrangements für das Klassenmusizieren in den Klassen 1-6. Ausgehend von Liedern oder Instrumentalstücken werden an Hand des Orffinstrumentariums und Percussion-Instrumenten einfache bis schwierige Begleitpattern erarbeitet, die sich dann auf andere Stücke übertragen lassen.
Wir üben den Umgang mit Xylophonen, Glockenspielen, aber auch mit Trommeln, Boomwhackers und Kleinpercussion.
Es besteht die Möglichkeit selbst Stücke mitzubringen, die wir dann vor Ort erarbeiten.
Grundlegende Kenntnisse in Harmonielehre sind von Vorteil.


Bringen Sie bitte bequeme Kleidung und dicke Socken oder Gymnastikschuhe, sowie Getränke und Verpflegung mit 

TN-Zahl: max. 16

03.11.09, 10-17 Uhr, Salzmann-Schule (Linden-Nord)

Anmeldeschluss: 26.10.09

Kosten: GEW-Mitglieder 25.-€, Nicht-Mitglieder 50.-€

Das Anmeldeformular kann hier herunter geladen werden.


 

12.    Anne-Catherine  Harjes/Birte Striezel: „AD(H)S und Aufmerksamkeitsstörungen im (Schul-) Alltag – praktische Hilfen für den Unterricht“

Wer kennt sie nicht: Kinder, die dauernd vom Stuhl aufspringen, im Unterricht dazwischen rufen oder vor sich hin träumen und sich nur kurz auf eine Sache konzentrieren können.Ziel der Veranstaltung ist es, anhand von theoretischem Hintergrundwissen und konkreten Fallbeispielen praktische Hilfen und sinnvolle Möglichkeiten der Intervention für den Unterrichtsalltag zu geben. Thematisiert werden häufige Fragen wie: Ist AD(H)S eine Modeerscheinung? Wie kann ich das Lernen von ADHS Kindern sinnvoll unterstützen? Wie gehe ich mit Aufmerksamkeitsdefiziten, Impulsivität und motorischer Unruhe im Unterricht um? Welche Kooperationsmöglichkeiten gibt es für Lehrer? Hilfreiche Materialien werden vorgestellt und praktisch erprobt. 

                                   LehrerInnen von Förderschulen und allgemein-

                                   bildenden Schulen

                                   23.11.09, 10-16 Uhr, Freizeitheim Linden

                                   Anmeldeschluss: 09.11.09

Kosten: GEW-Mitglieder 25.-€, Nicht-Mitglieder 50.-€

Das Anmeldeformular kann hier herunter geladen werden.



Hinweise:

  • Für die Teilnahme am Seminar ist Sonderurlaub nach §2, Satz 1 der niedersächsischen Sonderurlaubsverordnung (Urlaub für Aus- und Fortbildung) bei der Dienststelle zu beantragen.
  • Der Kostenbeitrag wird zu Beginn des Seminars in bar erhoben.
  • Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich.
  • Eine Anmeldebestätigung wird nicht verschickt.
  • Bei Absage des Seminars werdet ihr unmittelbar nach dem Anmeldeschluss benachrichtigt.
  • Die schriftliche Anmeldung:  GEW Hannover, Berliner Allee 18, 30175 Hannover oder per email:

 




02. Februar 2007
Angebote für Schulpersonalräte


Angebote für Schulpersonalräte (SPR)

Personalräte-Treffen der Gesamtschulen, Region Hannover

Kontakt: Ulrike Bisanz, Tel. 05102-916374
Termine: auf Anfrage
Ort/Zeit: Gaststätte "Kaiser", Schneiderberg, Hannover-Nordstadt, 19.30 Uhr

Fortbildung für SPRs an Schulen mit mind. 20 Vollzeitlehrereinheiten

"Übertragung von dienstrechtlichen Befugnissen auf GS, HS, RS und FÖS",
Einladung erfolgt gesondert

Kontakt: Thomas Martin, Tel. 05102-3532, email:
Termine: auf Anfrage

"Personalräte-Kaffeeklatsch" für neugewählte und altbewährte SPR-Mitglieder

Termine: 06.05.08, 20.05.08, 27.05.08
Ort/Zeit: FZH-Linden, FZH-Vahrenwald
Anmeldung für einen Termin an: GEW-Geschäftsstelle: email:



Grundschulung für neue SPRs
Einladung erfolgt gesondert
Termin: 18./19.09.08
Ort: "Pfarrhof" in Bergkirchen



Fortbildung für SPRs: "Sonderurlaub"

SPRs werden immer häufiger mit Ablehnungen von Sonderurlaubsanträgen konfrontiert. Wofür darf Sonderurlaub gewährt werden? Steht das Interesse der Schule immer im Vordergrund?

Termin: 11.11.08
Ort/Zeit: FZH-Linden, 10-16 Uhr


Schriftliche Anmeldung an GEW Hannover
Anmeldeformular ist hier zum Download verfügbar
Post: GEW Geschäftsstelle, Berliner Allee 18, 30175 Hannover, Fax. 0511-621294
E-Mail:  




02. Februar 2007
Angebote für AnwärterInnen und ReferendarInnen

Angebote für AnwärterInnen und ReferendarInnen

Supervision für AnwärterInnen und ReferendarInnen

Berufliche und Arbeitsfeldbezogene Probleme stehen im Mittelpunkt. In der Supervision werden Berufsprobleme aufgegriffen, bearbeitet und nach neuen Lösungen gesucht.

Kontakt/Anmeldung: Harald Haupt, Tel.0511-442111, E-mail:
Termine: nach Vereinbarung
Ort/Zeit: "Cella", Praxis für Atmung und Stimme, Voßstr.36, 30161 Hannover
GEW-Mitglieder kostenfrei, Nicht-GEW-Mitglieder 10.-€

 

Fortbildung für Personalräte der Auszubildenden

Neugewählte und altbewährte Personalratsmitglieder können teilnehmen.

Kontakt/Anmeldung: Nils Johannsen, Tel. 0511-662014, E-Mail:
Termin: 25.06.08
Ort/Zeit: GEW-Geschäftsstelle, Berliner Allee 18, 30175 Hannover, 3.Etage, Gruppenraum, 10-15 Uhr


"100 Tage in der Ausbildung"

Erfahrungsaustausch für die Kolleginnen und Kollegen der Mai`08-Gruppen aller Schulformen

Kontakt/Anmeldung: Nils Johannsen, Tel. 0511-662014, E-mail:
Termin: 02.07.08
Ort/Zeit: GEW-Geschäftsstelle, Berliner Allee 18, 30175 Hannover, 3.Etage, Gruppenraum, 15.30-17 Uhr


Bewerbungstraining für die Einstellung zum 01.08.08

Termin: 16.04.08
Ort/Zeit: FZH-Lister Turm, Hannover, 10-15 Uhr

Bewerbungstraining für die Einstellung zum 01.02.09

Termin: 30.09.08
Ort/Zeit: FZH-Lister Turm, Hannover, 10-15 Uhr

nähere Informationen:
GEW Geschäftsstelle, Berliner Allee 18, 30175 Hannover, Tel. 0511-662014, Fax. 0511-621294, E-Mail:




11. Januar 2007
Studiengebühren und Gebührenboykott: Für offene Hochschulen ohne Studiengebühren!


Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hannover solidarisiert sich mit den Studierenden in den Auseinandersetzungen gegen die Umsetzung der Studiengebühren und unterstützt Studentinnen und Studenten bei ihrer Forderung, keine Studiengebühren zu erheben!

 


Durch die Einführung von Studiengebühren werden neue Barrieren beim Hochschulzugang geschaffen, die sozial ungerecht und bildungspolitisch kontraproduktiv seien, stellt die GEW Hannover fest. Die Erhebung von allgemeinen Studienbeiträgen von 500 Euro pro Semester ab dem Sommersemester 2007 macht das Studium für viele zu einem finanziellen Risiko. Angesichts drohender Schuldenberge werden vor allem Jugendliche aus einkommensschwachen Familien vor einem Studium zurückschrecken. Die GEW fordert daher ein chancengleiches Bildungssystem, das auch künftigen Generationen ein Studium ermöglicht und zwar unabhängig von der eigenen finanziellen Lage. Die GEW fordert die Landesregierung auf, die Studienbeiträge von 500 Euro zurückzunehmen.

 


Der GV der  GEW-Niedersachsen hat hierzu einen entsprechenden Beschluss gefasst. Dieser  ist hier   als pdf Datei zum Download verfügbar.




20. November 2006
Tagung: 24.November 2006

„Gleich > Ungleich = Gleich ?!“ Heterogenität in Lerngruppen und Unterricht - Welche Schulform braucht das Land?

 

 Freitag, 24.November 2006, 10-14 Uhr,Bismarckstr.2 (ehem.PH), Hannover, Raum I/101

 

 

 ReferentInnen:

 Gisela Theising, Hermann Bux (Berufsbildende Schule 3 Hannover)

 

 Dr. Inge Krämer-Kilic(Studienseminar für das Lehramt für Sonderpädagogik Hannover)

 

 Prof. Rolf Werning(Institut für Sonderpädagogik, Leibniz Universität)

 

 Eberhard Brandt(Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen)

 

 Kinder und Jugendliche sind verschieden in Bezug auf Alter, Geschlecht, Interessen, Erwartungen, Motivation, ethnische, kulturelle und soziale Herkunft, soziale Kompetenz und psychische Entwicklung, sowie in Bezug auf ihre kognitive, emotionale und physische Leistungsfähigkeit.Kinder und Jugendliche sind gleich, weil sie alle den gleichen Anspruch auf optimale Entwicklung und Unterstützung haben. Dabei geht es sowohl um das Erkennen und Herausfordern aller Potenziale als auch um den Ausgleich, das Abmildern und die Förderung bei Schwächen. Der professionelle Umgang mit dieser Verschiedenheit ist nicht nur eine Herausforderung für die Arbeit in der Schule, sondern für die Bildungspolitik insgesamt.  

 




28. August 2006
Kommunalwahl 2006

"Wählerisch sein!"

Podium zur Kommunalwahl 2006 in Hannover

04.September 2006

Arbeit - Ausbildung - Privatisierung -

Wirtschaftliche Entwicklung -Bildung - Lebensqualität

Das sind die Schlüsselbegriffe,  an denen sich die kommunalpolitischen Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern festmachen lassen. Dazu sollen sich die KandidatInnen für das Amt des Oberbrügermeisters in Hannover äußern:

  • Stepahn Weil von der SPD
  • Dirk Toepffer von der CDU
  • Ingrid Wagemann von Bündnis 90 / Die Grünen
  • Michael Höntsch vom Linksbündnis
  • Pierre Rodriguez vom Bündnis für soziale Gerechtigkeit

18 Uhr, Üstra-Remise, Goethestr.19, 30169 Hannover (Stadtbahn Linie 10 bis Haltestelle „Clevertor“)

Eingeladen hat der DGB-Niedersachsen-Mitte. Die GEW Hannover unterstützt diese Podiumsdiskussion und fordert alle Mitglieder zur Teilnahme auf!

Infos zum Download




29. Juni 2006
Hannover NEWS - Ausgabe 02-2006

Die Ausgabe der Hannover NEWS können Sie hier heruntergeladen.



29. Juni 2006
Die Fachgruppe Grundschule der GEW Hannover-Stadt / Land lädt zum Grundschultag am 28.09.2006 ein

„…weil es normal ist verschieden zu sein!“

 

Programm:
09:00 Uhr Empfang / Anmeldung
09:30 Begrüßung im Plenum
10:00 Referat und Diskussion



Image
 

Prof. Rolf Werning (Uni Han)
Recht auf Gleichheit
Recht auf Verschiedenheit
Stärken Fördern-Können entwickeln


12:00 Mittagspause
13:00 Workshops
14:30 Plenum/Ausklang



Ich melde mich für folgende Workshops an;
Bitte 3 Möglichkeiten ankreuzen

 LesenLernen wie in Großbritannien:
Das Lesebaum-Konzept
 BodyPercussion
 EigenVerantwortliches Arbeiten
 Soziales Lernen
 Neue Lieder in der Grundschule
 Mathematik:
Chancen auch für langsamere Lerner
  Computer in der GS
  Experimentelles Lernen im SU
 Sitzenbleiben – nein danke
  Für Vielfalt - Gegen EiSchu (angefragt)
 Elemente offenen Unterrichts (angefragt)
 KinderRechte – KinderParlament(angefragt)

 

Schriftliche Anmeldungen an:
GEW Hannover-Stadt/ Berliner Allee 18/ 30175 Hannover
fon: 0511-66 20 15, fax: 0511-62 12 94, E -Mail:

 

Das Anmeldungsformular können Sie hier herunterladen.



02. April 2006
Schulungen

 

Angebote für Schulpersonalräte (SPR)

Personalräte-Treffen der Gesamtschulen, Region Hannover

Kontakt: Ulrike Bisanz, Tel. 05102-916374
Termine: auf Anfrage
Ort/Zeit: Gaststätte "Kaiser", Schneiderberg, Hannover-Nordstadt, 19.30 Uhr



Fortbildung für SPRs an Schulen mit mind. 20 Vollzeitlehrereinheiten

"Übertragung von dienstrechtlichen Befugnissen auf GS, HS, RS und FÖS",
Einladung erfolgt gesondert

Kontakt: Thomas Martin, Tel. 05102-3532, email:
Termine: auf Anfrage



"Personalräte-Kaffeeklatsch" für neugewählte und altbewährte SPR-Mitglieder

Termine: 06.05.08, 20.05.08, 27.05.08
Ort/Zeit: FZH-Linden, FZH-Vahrenwald
Anmeldung für einen Termin an: GEW-Geschäftsstelle: email:



Grundschulung für neue SPRs
Einladung erfolgt gesondert.
Termin: 18./19.09.08
Ort: "Pfarrhof" in Bergkirchen



Fortbildung für SPRs: "Sonderurlaub"

SPRs werden immer häufiger mit Ablehnungen von Sonderurlaubsanträgen konfrontiert. Wofür darf Sonderurlaub gewährt werden? Steht das Interesse der Schule immer im Vordergrund?

Termin: 11.11.08
Ort/Zeit: FZH-Linden, 10-16 Uhr


Schriftliche Anmeldung an GEW Hannover
Anmeldeformular ist hier zum Download verfügbar
Post: GEW Geschäftsstelle, Berliner Allee 18, 30175 Hannover, Fax. 0511-621294
E-Mail:  

 



 
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