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31. August 2010
Volksbegehren: Über 150.000 rechtsgültige Unterschriften! Das Sammeln geht weiter! PDF

Nach der Sommertour und dem Sommerurlaub geht es bei vielen Aktiven wieder ans Unterschriften Sammeln. Niedersachsenweit hat der Landeswahlleiter über 150.000 Unterschriften für Rechtens erklärt – es ist noch ein langer Weg bis zum Ziel zu gehen. Aber die Zeitspanne für das Sammeln hat sich verlängert, da die Landesregierung über die Zulässigkeit formal noch nicht entschieden hat. Legt man den 31.8. zu Grunde, dann läuft die Frist mindestens bis Ende Februar 2011! 

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Bewegung in der Schulstrukturfrage 

Das Volksbegehren fordert u.a. die Abschaffung der Fünfzügigkeit bei Neugründungen für Gesamtschulen und befürwortet je nach regionaler Besonderheit die Drei- oder Vierzügigkeit. Der regionale Schulträger muss über das schulische Angebot selber entscheiden können, welches Angebot er vorhalten will und welches nicht. Die Eltern läuten in Niedersachsen das Ende der Haupt- und teilweise auch schon das der Realschule ein, da sie ihre Kinder dort massiv (Hauptschule) oder zumindest deutlich weniger (Realschule) anmelden. Sie tendieren zu Integrierten Gesamtschulen – die Höhe der Nachfrage ist regional unterschiedlich – oder zu Gymnasien. Aber zum 1.8.2010 haben bereits wieder 18 Gesamtschulen ihre Arbeit zusätzlich aufgenommen, mittlerweile schon fast an die 100 in Niedersachsen. 

Wie reagiert die Landesregierung? 

Kultusminister Althusmann hat verstanden, dass die Hauptschulen mittelfristig nicht mehr zu halten sind. Manche CDU-Kreisverbände haben auf dem CDU-Landesparteitag Ende August für einen pragmatischen Umgang mit der Neugründung von Gesamtschulen geworben, zumindest die Abschaffung der Fünfzügigkeit gefordert. Aber der ideologische Abschied von dem dreigliedrigen Schulsystem mochten viele Delegierten nicht gehen. So bleibt es bei politischen Beliebigkeiten im Leitantrag, auch wenn das beschworene breite Bildungsangebot die Gesamtschulfrage – immerhin - mit eingeschlossen hat. 

Aktive Mitstreiterinnen und Mitstreiter gesucht! 

Da die offizielle Frist für das Ende des Volksbegehrens noch nicht benannt ist, müssen weitere Unterschriften gesammelt werden. Wer mitmachen will kann sich an die GEW Hannover wenden: Tel. 0511-662014, email:

Weitere Informationen: www.volksbegehren-schulen.de


27. Juli 2010
1.8.2010: Haushaltsklausur der CDU-FDP-Landesregierung: Den letzten Groschen geben! PDF

Am Sonntag, den 1. August trifft sich in Hannover die Landesregierung unter Ministerpräsident McAllister zu der mit Spannung erwarteten Haushaltsklausur. Die DGB-Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes bringen dazu unter der Überschrift "Wir bringen der Landesregierung unsere letzten Groschen!" Flugblätter heraus, auf denen die Steuer- und Haushaltspolitik der Bundes- und der Landesregierung scharf kritisiert wird. Sie rufen ihre Mitglieder auf ihr "letztes Hemd" zu spenden. Details werden über den E-Mailverteiler der GEW verbreitet.

Der Aufruf kann hier herunter geladen werden.




28. Juni 2010
Sommerferien 2010: Öffnungszeiten der GEW-Geschäftsstelle PDF

Während der Sommerferien bleibt in der Zeit vom 1. Juli bis einschließlich dem 28. Juli die Geschäftsstelle geschlossen.

Vom 24. bis 30. Juni und vom 29. Juli bis 4. August sind wir von 10 bis 14 Uhr für euch da.

Ab den 5. August gelten die gewohnten Öffnungszeiten.

In dringenden Fällen wendet euch bitte an den GEW-Landesverband (Tel. 0511-338040). 

Wir wünschen euch erholsame Sommerferien!  


03. Juni 2010
Volksbegehren für gute Schulen: Zulässigkeit erfüllt! PDF

 

Wie Landeswahlleiter Volker Homuth heute mitteilte, sind die gesetzlichen Voraussetzungen für die Zulässigkeitsprüfung des Volksbegehres „Volksbegehren für gute Schulen in Niedersachsen" erfüllt. Obwohl die gesetzliche Halbjahresfrist für die Antragstellung erst am 2. Juni 2010 endet, haben die Vertreterinnen und Vertreter des Volksbegehrens bereits am 28. Mai 2010 den Antrag auf Prüfung der Zulässigkeit beim Landeswahlleiter eingereicht.

Die Initiatoren des Volksbegehrens haben bereits zum jetzigen Zeitpunkt weit mehr als die erforderlichen 25 000 Unterstützungsunterschriften vorgelegt. Bis zum Meldetermin am 15. Mai 2010 sind dem Landeswahlleiter von den zuständigen Gemeinden 87.098 geprüfte gültige Eintragungen gemeldet worden.

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Mittlerweile sind alleine in Hannover weitere 10.000 Unterschriften abgegeben, aber noch nicht geprüft worden, so dass die ersten 100.000 Unterschriften durchaus erreicht worden sind.

Der Antrag ist von Landeswahlleiter Homuth der Landesregierung zugeleitet worden. Nach der Niedersächsischen Verfassung hat die Landesregierung nunmehr darüber zu entscheiden, ob das Volksbegehren zulässig ist. Wird die Zulässigkeit verneint, kann der Niedersächsische Staatsgerichtshof angerufen werden. 

Sollte die Landesregierung keine Einwände haben, müssen für den Erfolg des Volksbegehrens von zehn Prozent der zur Landtagswahl wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger Niedersachsens Unterstützungsunterschriften gesammelt werden. Dabei werden die bisher geleisteten Unterstützungsunterschriften auf diese Zahl angerechnet. Nach Ablauf einer weiteren Frist von sechs Monaten für die Unterschriftensammlung wird das Ergebnis vom Niedersächsischen Landeswahlausschuss festgestellt. 



08. April 2010
Das GEW-Bildungsprogramm 2010 liegt vor! PDF

Endlich ist es soweit: Das GEW-Bildungsprogramm 2010 beinhaltet im ersten Teil der Broschüre die Termine bzw. der Kontaktpersonen der Fachgruppen, Ortsvereine und Arbeitsgruppen der GEW-Kreisverbände Hannover-Stadt und Hannover-Land sowie einige des Bezirksverbandes Hannover.

Im zweiten Teil sind die Veranstaltungen, in der Regel Tagesseminare zu unterschiedlichen pädagogischen Themen, die für die individuelle Fortbildung genutzt werden können. Die Beantragung des Sonderurlaubs bei der jeweiligen Dienststelle ist notwendig.

Die Anmeldung muss schriftlich an die GEW-Geschäftsstelle (Post: Berliner Allee 18, 30175 Hannover; email: ) erfolgen.

Diese Broschüre war der Kreisverbandszeitung "NEWS" 01-2010 (Ausgabe März) beigelegt und jedem Mitglied zugestellt worden.

Wir hoffen, dass die Fortbildungsthemen möglichst viele ansprechen und sich  Kolleginnen und Kollegen zahlreich anmelden.

Für weitere Informationen: GEW-Geschäftsstelle, Tel. 0511-662014

Das Bildungsprogramm kann hier herunter geladen werden.

Das Anmeldeformular kann hier herunter geladen werden.




11. Februar 2010
GEW-Grundschultag: 20.April 2010 in Hannover PDF

Wie jedes Jahr treffen sich in Hannover interessierte, gewerkschaftlich - orientierte PädagogInnen aus dem Primarbereich.

In diesem Jahr steht der GEW-Grundschultag unter dem

Motto: „Wie lernen Kinder heute? Anders als damals?“.

Lernen muss jeder ein Leben lang. Wir lernen dabei den ganzen Tag, oft ohne es zu merken. Nur erinnern wir nicht immer das, was wir uns merken wollten oder merken sollten. Jede Information, die wir speichern, wird in unserem Gehirn abgelegt, oft ohne dass wir es merken und manchmal so gut, dass wir die Information nicht mehr wieder finden. 

Der Vortrag geht der Frage nach, was die Hirnforschung dazu sagen kann, unter welchen Bedingungen wir besonders effektiv lernen und lehren können, aber auch warum sich das Gehirn bei Erinnerungen manchmal täuscht. Vor allem welche Rolle spielen Motivation und Konzentration beim Lernen und wie kann man diese fördern. Wann sollen Kinder was lernen? Was bringen die Erkenntnisse der Neurobiologie für unsere Arbeit an der Grundschule?


Herr Prof. Dr. Martin Korte, Jahrgang 1964, ist Professor für zelluläre Neurobiologie an der TU Braunschweig und Direktor des Zoologischen Institutes. Er studierte Biologie (Diplom) in Münster, Tübingen und an den National Institutes of Health, Bethesda, Maryland, USA, arbeitete für viele Jahre an den Max-Planck-Instituten für Hirnforschung (Frankfurt) und Neurobiologie (München-Martinsried) und habilitierte 2001 an der LMU München.

Martin Korte erforscht die zellulären Grundlagen von Lernen und Gedächtnis, ebenso wie die Vorgänge des Vergessens. Er war 2004 einer der meistzitierten deutschen Nachwuchs-Neurobiologen. Im Juli 2009 erschien aktuell sein neustes Buch „Wie Kinder heute lernen – Was die Wissenschaft über das kindliche Gehirn weiss. Das Handbuch für den Schulerfolg“, DVA, 2009. 

Programm:
11:00   Uhr Empfang und Begrüßung

11:15   Referat:

Prof.Dr.Martin Korte
„Wie lernen Kinder heute“
12:45   Pause mit Selbstverpflegung

13:00   Aussprache und Diskussion

14:00   Ende

Ort: Grundschule Vinnhorst, Vinnhorster Rathausplatz 2, 30419 Hannover-Vinnhorst


Das Anmeldeformular kann hier herunter geladen werden.



09. Februar 2010
Volksbegehren: Landesweites Netzwerktreffen am 20.2.2010! PDF

Viele engagierte Sammlerinnen und Sammler unterstützen niedersachsenweit das Volksbegehren für gute Schulen und nutzen die Gelegenheiten, weitere Unterschriften vor Ort zu erhalten. Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, Vertreter von Parteien, Gewerkschaften und  verschiedenen Institutionen und Verbänden versuchen, das Volksbegehren zum Erfolg zu führen.

 

Auf der Niedersachsen-Karte sind nur noch wenige „weiße Flecken“ vorhanden. Trotzdem wissen  Sammler nicht, dass in ihrer Nähe ebenfalls Unterstützer aktiv sind. Aus diesem Grund veranstaltet das Volksbegehren eine Netzwerk-Tagung am

Samstag, den 20.Februar 2010 von 10 Uhr bis 17 Uhr in den Räumlichkeiten der IGS-Kronsberg in Hannover. 

Alle Aktiven sind herzlich eingeladen, zu dieser Tagung zu kommen. Eine Anmeldung ist notwendig.

 

Die Einladung und die Tagesordnung kann hier herunter geladen werden.




02. Februar 2010
Tarifrunde 2010 (TVÖD: Kommune und Bund): Beschäftigte am 8.2.10 im Warnstreik in Hannover! PDF

Auch in der zweiten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber der Vereinigung kommunaler Arbeitgeber (VKA) und des Bundes kein Angebot zur Erhöhung der Entgelte für die Beschäftigten vorgelegt.

Die Gewerkschaften GEW, ver.di, GdP und die Tarifunion des dbb fordern in dieser Tarifrunde eine Entgelterhöhung im Volumen von 5 % sowie die Weiterführung der Altersteilzeit, die Übernahme von Auszubildenden sowie die Weitergeltung der Aufstiege des BAT.

 Die Gewerkschaften rufen die Beschäftigten nun zur Unterstützung der Fordrungen zu Warnstreiks auf.  Am Montag, den 8. Februar wird es in Hannover auf dem Opernplatz zu einem landesweiten Warnstreik kommen. Der Streikaufruf ist diesem Schreiben beigefügt.

Mit der Gewerkschaft ver.di ist vereinbart, dass GEW-Mitglieder mit den seitens von ver.di bereitgestellten Bussen mitfahren können. Die Abfahrtszeiten können über ver.di in Erfahrung gebracht werden.

Da es eine sehr schwierige Tarifrunde werden wird, ist es erforderlich, dass viele Kolleginnen und Kollegen am 8. Februar teilnehmen!!!

 

Weitere Informationen: Tariftelegrammen des GEW-Hauptvorstandes:  www.gew-nds.de/tarifrunde


Der Streikaufruf kann hier herunter geladen werden.
 

 




01. Februar 2010
Infotag zum Volksbegehen und Vortragsabend mit Prof. Bönsch im Februar 2010 PDF

Ob anlässlich von Mitgliederversammlungen von GEW-Kreisverbänden, oder anlässlich von Parteitagen, oder anlässlich weiterer Veranstaltungen von Organisationen wie der Arbeiterwohlfahrt, oder von Neujahrsempfängen des DGB, oder von Veranstaltungen verschiedener Einzelgewerkschaften oder ob anlässlich von unzähligen Schulelternratsversammlungen: Immer geht es um Informationen zum Volksbegehren für gute Schulen und um das Werben für weitere Multiplikatoren, die das Volksbegehren in verschiedenen Landesteilen vorantreiben sollen. 

Wo kann gesammelt werden?

Wichtig ist, die große Zahl von 608.731 rechtsgültigen Unterschriften dezentral in überschaubare Einheiten zu „herunter zu brechen“. Jede Schule, jede Klasse, jede Elternvertretung, jede Aktionsgruppe sollte sich anhand ihrer Größe überlegen, wie viel Unterschriften sie in einem bestimmten Zeitraum sammeln könnte. Die Summe der Einzelergebnisse trägt zum Gelingen des Volksbegehrens bei.

Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen,  können überall sammeln, ob im Familien- und Freundeskreis, in der Nachbarschaft, in der Straße, beim Bäcker um die Ecke, vor dem Supermarkt, im Sportverein, überall können Unterstützer gewonnen werden. Stände in der Innenstadt, auf Wochenmärkten. Natürlich auch:

  • Elternabende,
  • Elternsprechtage,
  • Tage der "Offenen Türen",
  • auf  Personalversammlungen.

    Von den Kindertagesstätten, den Grundschulen  bis zum Gymnasium und den Berufsbildenden Schulen. Viele Eltern sind in Betrieben, Handel und Verwaltungen tätig: Auf Abteilungs-, Betriebs- und Personalversammlungen können Unterschriften gesammelt und neue Multiplikatoren gewonnen werden.

    Informations- und Diskussionsveranstaltungen zum Thema "Volksbegehren"
    :
     
    Infotag zum Volksbegehren:

    Samstag, 6.Februar 2010, 11-16.30 Uhr, Freizeitheim Linden, Windheimstr.4, 30451 Hannover

     

    11 Uhr: Dr. Bianka Gericke-Pischke: „Ich kann nicht mehr!“ Psychosoziale Folgen der G8-Schulreform

    12.30-14 Uhr: Barbara Kieser, Ute Janus: Vorstellung und Herstellung des Aktionsmaterials

    15-16.30 Uhr: Dr. Dieter Galas: „Geht die Regierung Wulff wirklich auf die Gesamtschulen zu?“
     

    Vortragsabend:
    Prof. Manfred Bönsch:
    Das Volksbegehren als Speerspitze der Bildungspolitik

    Montag, 8.Februar 2010, 19 Uhr, IGS List, Röntgenstr.4, 30163 Hannover


    Weiteres Material und zusätzliche Informationen: www.volksbegehren-schulen.de



13. Januar 2010
Volksbegehren für gute Schulen: SAMMELN von Unterschriften, JETZT!!! PDF

Nach dem Auftakt am 13. November 2009, der zu einem landesweiten Presseecho führte, hat die Arbeit vor Ort begonnen: lokale Aktionen organisieren, Mitstreiter und Unterstützer gewinnen, immer wieder Überzeugungsarbeit leisten und Unterschriften sammeln, sammeln, sammeln… 

Mehr als 50.000 Unterschriftenbögen wurden in den vergangenen Wochen von Hannover ausverschickt; beinahe flächendeckend gingen die Anforderungen aus dem ganzen Land ein.Nahezu flächendeckend ist auch der Rücklauf – weiße Flecken auf der Niedersachsen-Kartegibt es nur noch wenige. Mehr als 400 Gruppen und einzelne Aktive stehen mit dem Büro desVolksbegehrens in Kontakt – und sie alle sind unglaublich motiviert. 

Verschiedene Netzwerke sollen dafür sorgen, dass die Informationen und Materialien des Volksbegehrens in die Fläche Niedersachsens getragen werden. Aber auch in den Ballungszentren geht die Arbeit voran. Eltern, LehrerInnen, SchülerInnen, Gewerkschafter, Parteienvertreter und weitere Organisationen engagieren sich in dieser Zeit.

Wichtig ist die Vernetzung von Aktivisten, Sammlern und Unterstützern vor Ort. Wer Kontakte vor Ort benötigt, kann sich an Organisatoren des Volksbegehrens wenden (
oder , Nils Johannsen (GEW), Tel. 0511-6620914).
 

Folgende Materialien sind abrufbereit: 

·         Unterschriftenbögen
·         Flyer
·         Aufkleber
·         Hinweise für Sammler
·         Hinweise für Unterstützer
·         Plakate mit verschiedenen Motiven (A 3) 

Bestellt werden können diese Materialien unter den o.g. email-Adressen. 

Weitere Informationen und Materialien zum Downloaden: www.volksbegehren-schulen.de


08. Dezember 2009
Volksbegehren für gute Schulen in Niedersachsen am 13.November 2009 gestartet! PDF

Im vergangenen Frühjahr bis zum Sommer 2009 kam der Angriff der Landesregierung auf die Gesamtschulen – mit der Novellierung des Nds. Schulgesetzes im Juni wurde das „Turbo-Abitur“ verbindlich für Gesamtschulen festgeschrieben und die Mindestgröße für neue Gesamtschulen von vier auf fünf Parallelklassen je Jahrgang willkürlich erhöht. Der zehntausendfache Protest von Eltern, Lehrkräfte und SchülerInnen im Frühsommer dieses Jahres wurde ignoriert, stichhaltige Argumente wurden vom Tisch gewischt, die Anhörung der Verbände im Kultusausschuss zum Thema verkam zur Farce.
 

Diese grobe Missachtung des Elternwillens haben Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler dazu gebracht, den Weg zu gehen: Mit dem Volksbegehren für gute Schulen wollen sie direkten Einfluss auf die Bildungspolitik im Land nehmen.

 

Schließlich wehren sie sich mit dem Volksbegehren auch dagegen, dass die bestehenden Vollen Halbtagsschulen, die sich durch eine überdurchschnittliche Lehrerversorgung auszeichnen, aus Kostengründen abgeschafft werden.

 

Das Volksbegehren für gute Schulen hat drei Ziele:

 

-          Schülerinnen und Schüler an Gesamtschulen und Gymnasien sollen wieder 13 Jahre Zeit bis zum Abitur haben.

-          Neugründungen von Gesamtschulen sollen erleichtert werden indem die Mindestgröße von fünf Parallelklassen pro Jahrgang auf vier, im Einzelfall auch auf drei gesenkt wird.

-          Die Vollen Halbtagsschulen sollen erhalten bleiben.

 

Die Hürde, die vor uns allen liegt, ist kein Pappenstiel, das ist uns bewusst: In einem Flächenland wie Niedersachsen 610.000 rechtsgültige Unterschriften (10% der Wahlberechtigten) zu sammeln, erfordert einen riesigen Aufwand. Wir bitten Sie dafür weiterhin um Unterstützung:

 

-          Machen Sie in Ihrer jeweiligen Region auf das Volksbegehren aufmerksam!

-          Bitte nutzen Sie Ihre Kontakte und Netzwerke um uns zu unterstützen!

-          Helfen Sie uns, die Menschen zu erreichen – diejenigen, die wir angesprochen haben, waren fast immer bereit zu unterschreiben.

 

Die GEW Hannover ruft alle Kolleginnen und Kollegen, Eltern und Schülerinnen und Schüler auf, bei allen sich bietenden Gelegenheiten (Familie, Nachbarn, Kollegien, Vereine, Parteien, Elternabende, Weihnachtsfeier, Stände in Fußgängerzonen, usw.) Unterschriften zu sammeln und neue Multiplikatoren zu gewinnen.

 

Informationsmaterial kann in der GEW-Geschäftsstelle abgeholt werden.

 

Nähere Informationen: Nils Johannsen, GEW Hannover, Tel. 0511-662014, email:

 

Weitere Informationen und Materialien zum Herunterladen: www.volksbegehren-schulen.de




02. November 2009
Zug der Erinnerung im November 2009 in Hannover und Lehrte! PDF

Im Januar 2008 machte in Hannover der „Zug der Erinnerung“, der die Deportation von Kindern und Jugendlichen in der Zeit des Faschismus thematisiert,  für einige Tage Station in Hannover. Tausende  Besucher, viele Schulklassen und Jugendgruppen nutzten das damalige Angebot, um die Ausstellung anzuschauen. Etliche Schulprojekte entstanden in diesem Kontext. Einige Zeitzeugen stellten sich für Gespräche mit Schulklassen zur Verfügung.

Der DGB-Niedersachsen-Mitte als Hauptorganisator (Ansprechpartner Tom Seibert) und die GEW Hannover als Koordinator für den Besuch der Schulklassen (Ansprechpartner Nils Johannsen) in Hannover haben auch in diesem Jahr ihre Arbeit fortgesetzt. Ein Netzwerk von Verbänden und Organisationen haben sich an der Erstellung des Begleitprogramms beteiligt. 

Ort: Hauptbahnhof Hannover, Gleis 104, am Ende des Bahnsteiges 3

Termine:

08.11. (Sonntag) bis 12.11.09 (Donnerstag) Hannover, 8.00-19 Uhr
13.11. (Freitag) bis 14.11.09 (Samstag) Lehrte, 8.00-18.30 Uhr bzw. 8.00-18 Uhr 

Für Hannover:
08.11.09, 14 Uhr: offizielle Eröffnung mit Sebastian Wertmüller (DGB-Region) und Samuel Finkelstein (Zeitzeuge)

9.11.-12.11.09: Für die Schulklassen und Jugendgruppen gibt es ein Zeitraster
(Gruppen:  Mo-Do in der Zeit von 8 Uhr bis 17 Uhr). Der Sonntag und die Zeiten an den späten Nachmittagen/Abenden werden der Öffentlichkeit vorbehalten bleiben. Änderungen vorbehalten!

Anmeldung für Schulklassen und Jugendgruppen:
Nils Johannsen, Tel. 0511-662014, email:

Zeitzeugengespräche werden am 10.11., 10 Uhr und 14 Uhr, 12.11. 14 Uhr im "Pavillon" und am 10.11., 10-11 und 13-14 Uhr und am 11.11.09, 10-11 Uhr und 12-13 Uhr im "Historischen Museum" (60 Plätze) in Hannover angeboten. Schulklassen müssen sich verbindlich bei Nils Johannsen anmelden.

Weitere Infos: www.zug-der-erinnerung.eu

Das Schulklassen-Anmeldeformular für die Ausstellung im Zug der Erinnerung in Hannover kann hier herunter geladen werden.

Das umfangreiche Begleitprogramm kann hier herunter geladen werden.




17. September 2009
Keine Lehrerkürzungen im Schulbiologiezentrum Hannover! PDF

Kürzungen der Lehrerstunden – um 25 von 95 Lehrerstunden im Botanischen Schulgarten Burg und in der Freiluftschule. Um in 3 Schulen die Unterrichtsversorgung geringfügig zu verbessern, droht das Fundament des Schulbiologiezentrums einzustürzen!

Kurz vor Ende der Sommerferien bekam der Verein zur Förderung des Schulbiologiezentrums  die Nachricht, dass drei Lehrkräfte mit fast der Hälfte ihrer Stunden auf Anweisung des Kultusministeriums an die   Stammschulen zurückgeholt werden sollen.

Da die Lehrer/innen nun an mindestens drei Tagen in den Schulen sind, bleibt nur wenig Zeit für die Aufgaben im Schulbiologiezentrum übrig:

 

·         Die pädagogische Betreuung der Leihstelle kann nicht mehr gewährleistet werden.

·         Die Lehrerfortbildungen im naturwissenschaftlichen Bereich und die Fortbildungen für Erzieherinnen in der naturwissenschaftlichen Grundbildung müssen gekürzt werden.

·         Das Erarbeiten aktueller Arbeitshilfen und die Betreuung der Pflanzenlieferungen können nur noch in eingeschränkter Form erfolgen.

·         Die Beratung von Lehrkräften, insbesondere wenn sie fachfremd unterrichten, wird nur noch eingeschränkt möglich sein.

·         Die Begleitung und Beratung der Studienseminare, Studentinnen und Schülerpraktikantinnen kann nicht mehr regelmäßig erfolgen.

·         Den Schulen können nicht mehr pro Schuljahr zwei Unterrichtstage im Schulbiologiezentrumangeboten werden.

·         Die Pflege der Internetseite www.schulbiologiezentrum.info wird nicht mehr möglich sein.

 

Die Stadt Hannover finanziert diese Einrichtung seit über 30 Jahren mit zurzeit ca. 2 Millionen Euro im Jahr (Gelände, Gebäude, Gärtner, Tierpfleger etc.), um den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ihrer Stadt einzigartige Möglichkeiten des Unterrichts im Freien und mit praktischen Materialien, Tieren und Pflanzen hier und in der Schule zur Verfügung zu stellen.

Das Land unterstützt diese Einrichtung bisher durch Abordnung von 4 Lehrerstellen – zur Zeit drei Vollzeitlehrkräfte im Botanischen Schulgarten Burg und zwei Teilzeitlehrkräfte in der Freiluftschule.

Diese erfolgreiche und einmalige Kooperation von Stadt und Land droht zu kippen.

 

Der Förderverein sieht es als  unverantwortlich vom Land an, das pädagogische Fundament dieser Einrichtung für wenige Stunden in den Schulen (bzw. der Statistik) zu zerschlagen.

Der Förderverein ruft zum Protest gegen diese Maßnahme des Kultusministeriums auf!

 

Die Unterschriftenliste gegen die Kürzungen kann hier herunter geladen werden


14. September 2009
„Bunt statt braun“ gegen den Neonazi-Aufmarsch am 12.9.09 in Hannover PDF

Ein breites Bündnis von Gewerkschaften, Parteien, Kirchen, Organisationen und Vereine sowie Antifa-Anhängern, kam um 10.30 Uhr zu einer Auftaktkundgebung auf dem Klagesmarkt zusammen. Die DGB-Region Niedersachsen-Mitte hatte zu einer Gegendemonstration aufgerufen: "Die Mischung ist dabei so bunt wie die Gesellschaft in unserer Stadt", betonte Sebastian Wertmüller vom DGB. Regionspräsident Hauke Jagau, Jürgen Hohmann (ver.di), Katarzyna Adamczyk, Martin Tenge (avanti) und Hannover-96-Präsident Martin Kind  gehörten zu den Rednern. „Wir wollen keinen braunen Mob. Weder in Hannover, noch in Niedersachsen oder Deutschland“, sagte Kind.
Die Demonstranten zogen vom Klagesmarkt am Leibnizufer entlang zum Neuen Rathaus, wo auf dem Trammplatz eine Abschlusskundgebung stattfand.

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Oberbürgermeister Stephan Weil sagte beim offiziellen Abschluss, es sei eine „riesengroße Gemeinschaft“ in der Stadt, die zeige, dass Hannover „bis auf die Knochen demokratisch ist“. Lothar Polläne, Bezirksbürgermeister, berichtete von einem „Belagerungszustand“ der Südstadt durch die Polizei.
Dort trennte ein übergroßes Polizeiaufgebot etliche Gegendemonstranten von den 270 Teilnehmern der NPD-Demonstration. Es kam zu vereinzelten Ausschreitungen.

Die Anwohner entlang der Demonstrationsroute begegneten den Anhängern der rechtextremistischen Partei mit einer bunten Party. Mehrere Schulen hatten ein großes Transparent mit der Aufschrift „Diese Stadt hat Nazis satt“, gestaltet, das am Henriettenstift hing. Vor allem die Südstädter aus der Kestnerstraße hatten sich viel Mühe gegeben. Bunte Fahnen hingen aus den Fenstern, Konfetti regnete auf die Straße nieder, mit lauter Musik versuchten sie, die Sprechchöre der NPD zu übertönen.


18. Juni 2009
Keine Ruhe für die Landesregierung: Die Bildungsproteste gegen auch im Herbst weiter! PDF

Mehrere tausend Schüler und Schülerinnen, Studierende, Eltern und Lehrkräfte beteiligten sich am 17.Juni 2009 in Hannover an der Bildungs-Demonstration. Sie trafen sich auf dem Klagesmarkt. Die Rapper-Gruppe "Reimheit" aus Braunschweig heizte dem Publikum nachhaltig ein und stärkte den Kampfgeist - die Stimmung war bei sonnigen Wetter ausgelassen.

Der Auftaktredner, Paulo Dias vom B-Team der Studierenden, kritisierte die in Niedersachsen geltenden Studiengebühren, die viele Schülerinnen und Schüler der bildungsfernen Schichten von der Aufnahme eines Studiums abhalten würden. Der Bologna-Prozess sei gescheitert - das Bachelor-Master-Studium sei verschult: "Man lernt nur noch, um die nächsten Prüfungen zu bestehen!" Zudem gebe es zuwenig Master-Studienplätze. 

Eberhard Brandt, Vorsitzender der GEW-Niedersachsen, befürchtete in seiner Rede, noch nicht am Tiefpunkt in der Bildungsüpolitik angekommen zu sein: "Sie ist chronisch unterfinanziert!" Die größten Probleme werde es in naher Zukunft in der Unterrichtsversorgung geben, wenn in den nächsten Jahren die Hälfte der Lehrerinnen und Lehrer in Niedersachsen in den Ruhestand treten würden. Es gebe zu wenig Lehramtsstudierende, da die Lehrerausbildung "auf den Hund gebracht wurde". Von GEW-Seite kündigte er eine Bildungsoffensive an, um die Attraktivität des Lehrerberufes zu stärken.
Das Durchpeitschen des neuen Schulgesetzes am 16.06.09 im Landtag sei eine Farce gewesen: Die Einführung des Turbo-Abis an Gesamtschulen treffe deren Herzstück und würde die integrative Pädagogik aushebeln.

Später zogen die Demonstranten durch die Innenstadt und legten am Aegientorplatz und vor der Staatskanzlei Zwischenkundgebungen ein, bevor sie über den Kröpcke auf den Klagesmarkt zurück kehrten.

Photos können auf der Bildergalerie angesehen werden.




11. Juni 2009
Die Bildung geht baden! Demonstration am 17.06.09, 12 Uhr, Klagesmarkt in Hannover! PDF

Was will der Bildungsstreik 2009?

Ein breites Bündnis von Studierenden, Schülerinnen und Schülern, Eltern, die GEW sowie weiteren politischen Gruppen ruft im Juni 2009 zu einem bundesweiten Bildungsstreik auf. Vom 15. bis 19.Juni soll mit vielfältigen Aktionsformen auf die Bildungsmisere aufmerksam gemacht werden. Am17. Juni 2009 – nicht ohne Grund wurde hier ein geschichtsträchtiges Datum gewählt – sind in vielen Städten Demonstrationen geplant.

Hauptziele

Hauptziele des Bildungsstreiks sind ein freier Zugang zu Bildungseinrichtungen, Chancengleichheit im Bildungssystem, selbst bestimmtes Lernen und mehr Demokratie in allen Bildungseinrichtungen. Darüber hinaus wird die chronische Unterfinanzierung von Schulen, Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen zum Thema gemacht. Eine bessere staatliche Finanzierung von Erziehung und Bildung ist dringend notwendig. Während über Nacht viele Milliarden Euro für die Rettung der Banken und Automobilindustrie mobilisiert werden konnten, fehlen die dringend erforderlichen Zukunftsinvestitionen in die Bildung.Die Bildungsmisere unseres Landes drückt sich auch in den immer schlechter werdenden Arbeits-undBeschäftigungsbedingungen in vielen Bildungseinrichtungen aus. Die GEW hat auf ihrem Gewerkschaftstag Ende April in Nürnberg in einem Dringlichkeitsantrag beschlossen, den Aufruf zum Bildungsstreik zu unterstützen. Es ist höchste Zeit für eine Protestbewegung, in der Studierende, Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte gemeinsam einem Strang ziehen und eine Kehrtwende in der Bildungspolitik durchsetzen! 

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Wie kann man den Bildungsstreik unterstützen?

 Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer sind gemeinsam von den schlechten Bedingungen im Bildungssystem betroffen und müssen deshalb über ihre Situation ins Gespräch kommen. Auch wenn viele Bedingungen nur auf politischer Ebene verändert werden können, könnt Ihr auch „an der Basis“ viel dafür tun, dass sich „etwas bewegt“. Ob im Rahmen einer Unterrichtsreihe, bei Projekttagen oder anderen schulischen Veranstaltungen – Bildung muss in und außerhalb der Schule zum Thema gemacht werden! 

Demonstration am 17.Juni 2009 in Hannover! 

Am 9.Mai 2009 haben über 10.000 Schüler, Eltern und Lehrkräfte gemeinsam gegen die Bildungspolitik der CDU-FDP-Landesregierung demonstriert. Viele sind mit der herrschenden Bildungspolitik nicht einverstanden. Deshalb rufen die GEW und verschiedene Organisationen Euch zur Beteiligung an einer zentralen Demonstration in Hannover auf:  

17.Juni 2009, Treffpunkt 12 Uhr, Klagesmarkt in Hannover 

Die voraussichtliche Demo-Route: Klagesmarkt (Auftaktkundgebung) - Goseriede - Kurt-Schumacher-Str. - Ernst-August-Platz - Joachimstr. - Prinzenstr. - Aegidientorplatz(Zwischenkundgebung) -Friedrichswall - Willy-Brandt-Allee - Langensalzstr. - Planckstr. (Zwischenkundgebung vor der Nds. Staatskanzlei) - Willy-Brandt-Allee - Osterstr. - Baringstr. - Georgstr. - Kröpcke - Georgstr. - Steintor - Goseriede - Klagesmarkt (Abschlusskundgebung).


Der Aufruf kann hier herunter geladen werden.

Die GEW-Informationen können hier heruntergeladen werden.

Das B-Team-Programm der Bildungsstreik-Woche vom 15.06.-19.06.09 kann hier herunter geladen werden.

 




28. Mai 2009
Es ist 5 vor 12 Uhr! Protestaktion gegen die Einführung des Turbo-Abis am 2.Juni 2009 in Hannover! PDF

 

Gemeinsam sind wir besser – kein Turbo-Abi an Gesamtschulen!
Es ist „5 vor 12 Uhr“! Proteste am 02.Juni 2009!


Erneut scharfe Kritik wurde von Landeselternrat, Landesschülerrat, der GEW-Niedersachsen und weiteren Verbänden an den Plänen zur Einführung des Turbo-Abiturs und zur Abschaffung der Vollen Halbtagsschule auf der  Anhörung des Kultusausschusses zum Schulgesetz  geäußert. Zusätzlich verurteilten die SPD, die Grünen/Bündnis´90 und die Partei Die Linke das unverantwortliche Durchpeitschen der Pläne durch die Landesregierung.

Eberhard Brandt (GEW-Niedersachsen): „Das Schulgesetz muss gestoppt werden! Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer lehnen das Gesetz ab. Das haben zuletzt mehr als 10.000 Teilnehmer  am 09.Mai in Hannover bewiesen. Der Protest der Verbände muss endlich ernst genommen werden“!   Selbst die kommunalen Spitzenverbände hätten in der Anhörung deutlich gemacht, dass der vorliegende Gesetzentwurf die Probleme, die vor Ort vorhanden sind, nicht löst.


Unsere zentralen Forderungen:
·         Stopp der Novellierung des Nds. Schulgesetzes!
·         Stopp des „Turbo-Abiturs an Gesamtschulen“!
·         Einrichtung eines Bildungsgipfels! 


Die Zeit ist knapp!

Am 02.Juni und am 04.Juni 2009 tagt der Kultusausschuss des Landtages und berät weiter über die Novellierung des Nds. Schulgesetzes, bevor es dann am 16.06. oder 17.06.09 im Landtag verabschiedet werden soll. Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte sind jetzt aufgefordert, sich am 02.Juni 2009 an der gemeinsamen Protestveranstaltung in Hannover zu beteiligen - auch wenn die Zeitplanung knapp und ein freier Tag verlockend ist - das Gesetzgebungsverfahren kennt keine Feiertage!


Ablauf:
·         Treffpunkt: 11.30 Uhr, Am Markte//Marktkirche
·         „Es ist 5 vor 12 Uhr“: 2 Sternmärsche starten zur Landtagsumrundung
·         Bildung einer „Gesamtschulkette“  von der Marstallbrücke bis zur Leinstraße
·         Abschlusskundgebung, ca. 13 Uhr, Am Markte//Marktkirche

Zum gemeinsamen Protest rufen auf:AK Gesamtschulen, IGS-Schülervertretungen, GEW Hannover, Bündnis „Neue IGS – Jetzt!“ Hannover

Nähere Informationen: Nils Johannsen, GEW Hannover, Tel. 0511-662014.

Der Aufruf kann hier herunter geladen werden.

 




13. Mai 2009
Nach der Großdemonstration: IGS-Mahnwache am 12.05.09 in Reichweite des Landtages! PDF

Der Protest geht weiter: Finger weg vom Turbo-Abi an Gesamtschulen! 

Zu Beginn der Aktuellen Stunde zur Schulpolitik im Plenum des Nds. Landtages am 12.05.09 gingen die Proteste weiter: SchülerInnen, Eltern und Lehrkräfte fanden sich schon früh in Reichweite des Landtages ein, um nochmals direkten Einfluss auf die Parlamentarier, insbesondere der CDU-FDP-Fraktionen zu nehmen.  

Trauer war angesagt, dem Anlass entsprechend kamen die Protestierer  in Schwarz, ein Sarg mit der Aufschrift „Wer Kinder mit dem Turbo-Abi quält, wird von Eltern abgewählt!“, ein Kondolenzbuch war ausgelegt, indem man seine/ihre Trauer ausdrücken konnte. 

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Solidarisch zeigten sich die Parlamentarier der drei Oppositionsparteien: von der SPD schauten die acht Mitglieder des Kultusausschusses vorbei, unter ihnen Frauke Heiligenstadt und Stefan Politze, von den Grünen Ina Korter und Enno Hagenah und Vertreter der Partei die Linke. 



Vereinzelt verirrten sich Vertreter der CDU-FDP-Fraktionen an die Stehtische der Mahnwache, Karl-Heinz Klare (CDU) ließ aber keine Zweifel aufkommen, dass der für heute angekündigte Gesetzentwurf zum Turbo-Abi nicht entschärft werden würde. Die Fraktionen hatten sich in der vergangenen Woche dem Fraktionszwang untergeordnet.

Ein Plakat an der Mahnwache wies alle Parlamentarier darauf hin, dass sie nur ihrem Gewissen verpflichtet seien, so dass sie das Gesetzesvorhaben auch ablehnen könnten! Widerständler mit CDU-Parteibuch gibt es schließlich etliche, zumindest auf der kommunalen Ebene!


Einen heißen Sommer wird es auch in Zukunft geben. Nähere Informationen: Nils Johannsen, GEW Hannover, Tel. 0511-662014, email:


Link zum RTL-Regional-Fernsehbeitrag "Mahnwache": 

> http://www.rtlregional.de/player.php?id=6391&r=3&seite=0




12. Mai 2009
Über 10.000 Teilnehmer am 09.Mai 2009 in Hannover! Gegen das Turbo-Abi an Gesamtschulen! PDF

Eine der größten Bildungsdemonstrationen in Niedersachsen

Wann traut sich Wulff eine Kurskorrektur in der Schulpolitik zu? 

Von diesem Erfolg waren selbst die Veranstalter (GEW Hannover, Bündnis „Neue IGS – Jetzt!“,  AK Gesamtschulen und Schüler- und Elternvertretungen der IGSen) überwältigt. Ihre optimistische Prognose lag bei 5.000 plus X, doch gekommen waren doppelt so viele. „Der Demonstrationszug, umzingelte fast die gesamte Innenstadt – die Spitze des Demo-Zuges musste vor dem Wiedereintreffen auf dem Opernplatz ca. 10 Minuten warten, weil die letzten Demonstranten den Opernplatz erst zur Demonstration verließen!“ berichtete Nils Johannsen (GEW Hannover und Mitorganisator der Protestveranstaltung).  

44 Integrierte Gesamtschulen und Kooperative Gesamtschulen, dazu kamen eine Vielzahl von vollen Halbtagsschulen und Grundschulen. Sie kamen aus dem ganzen Land: aus  Hannover und der Region, von Aurich bis Göttingen, von Braunschweig bis Osnabrück. SchülerInnen, Eltern und Lehrkräfte erreichten Schulweise den Opernplatz, manche in bunten Kostümen, viele brachten phantasievolle Transparente mit, alle wollten gemeinsam gegen das Turbo-Abi handeln.
 

Die Organisatoren sorgten für ein abwechslungsreiches Programm, da zwischen den Grußworten und Reden Kultur- und Live-acts platziert wurden: Das Schüler-Theater der iGS Langenhagen, der Chor der Glockseeschule Hannover, die Rap-Gruppe „Reimheit“ aus Braunschweig und die Lehrer-Rock-Band der IGS Helene-Lange aus Oldenburg. Das Besondere: Die schulpolitischen Texte, die extra für die Veranstaltung umgeschrieben wurden,  waren kritisch und unmissverständlich gegen die Desater-Schulpolitik der CDU-FDP-Landesregierung gerichtet.

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Grußworte und Reden hielten: Stephan Weil (Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Amina Yousaf (SV der IGS Mühlenberg), Eberhard Brandt (GEW-Niedersachsen), Leoni Peters (Schülerin der IGS Franzsches Feld), Sebastian Fröhlich (Vorstand Landesschülerrat), Pascal Zimmer (Vorsitzender des Landeselternrates) und Peter Krone (Freie Waldorfschule Hannover). 

„Der gemeinsame Nenner bestand in den Forderungen an die Schulpolitik der Landesregierung, die Schülerschülerschaft, Eltern und Kommunen nicht bevormunden zu lassen. Sie wollen selbst entscheiden, welche Schulform sie vor Ort realisieren wollen“, erklärte Eberhard Brandt. Die Hauptforderung nach dem Stop der geplanten Einführung des „Turbo-Abis“ an Gesamtschulen stand natürlich im Fordergrund. Abgerechnet wurde von vielen Rednern die Vielschichtigkeit der Probleme der CDU_FDP-Bildungspolitik. 

„Gemeinsam sind wir besser – kein Turbo-Abitur an Gesamtschulen!“ – dieses Motto wird alle Demonstranten weiterhin begleiten. Das Ende der Proteste ist längst noch nicht abzusehen, weitere Aktionen werden bis zum Sommer folgen . Die Landesregierung muss sich weiterhin warm anziehen! 

Nähere Informationen: Nils Johannsen, GEW Hannover, Tel. 0511-662014

Link-Hinweis: NDR-Fernsehbericht:

www1.ndr.de/flash/mediathek/mediathek.html?broadcastid=1023

> Dort rechts die Sendung vom 9.5. anklicken

weitterer TV Beitrag über Demonstration Hannover hier:

http://www.gew-nds.de/meldungen/Beitrag_Kundgebung_09.05.09.php

 

Link-Hinweis: Beitrag von radio flora:

http://radioflora.de/index.php?article_id=122&clang=0&audiofile=audio%2F%2Fgesellschaft%2Fkundgb


 
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